Zum Hauptinhalt springen
grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Nordrhein-Westfalen

Für Wohnbauland liegt der Bodenrichtwert in Nordrhein-Westfalen im Median bei 250 €/m² zum Stichtag 01.01.2026. Das sind 24,2 Prozent weniger als der Bundesmedian für Wohnbauland von 330 €/m². Innerhalb des Landes reichen die Mediane für Wohnbauland von 33 €/m² im Kreis Höxter bis 1.025 €/m² in der Stadt Düsseldorf. Verbindlich ist der Wert der einzelnen Richtwertzone. Wählen Sie unten einen der 53 Kreise oder eine der 396 Gemeinden und prüfen Sie dort die Richtwertzone des Grundstücks.

Gegenüber Bund
−24,2 %
Bundesmedian Wohnbauland 330 €/m²
Rang
4 von 15
Länder mit Median für Wohnbauland
Spanne der Kreise
10–920 €/m²
Höxter bis Düsseldorf, über alle Nutzungsarten
Nachbarland
+150 %
Gegenüber Niedersachsen, 100 €/m²
01 / 10Überblick

Wie liegen die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen?

Was der Median ist. Der ausgewiesene Wert für Wohnbauland ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 33.466 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Wie steht Nordrhein-Westfalen im Bund da?

Der Median für Wohnbauland liegt 250 €/m², also −24,2 Prozent gegenüber dem bundesweiten Median auf derselben Grundlage von 330 €/m². Unter den 15 Ländern mit einem Vergleichswert belegt Nordrhein-Westfalen Rang 4, das 80. Perzentil dieser Reihe. Das angrenzende Niedersachsen liegt mit 100 €/m² deutlich darunter.

Median Wohnbauland je Bundesland · €/m²
Bundesmedian 330
  1. Hamburg652
  2. Berlin610
  3. Bremen268
  4. Nordrhein-Westfalen250
  5. Baden-Württemberg185
  6. Rheinland-Pfalz(Nachbarland)150
  7. Hessen(Nachbarland)145
  8. Schleswig-Holstein140
  9. Brandenburg120
  10. Saarland105
  11. Niedersachsen(Nachbarland)100
  12. Sachsen97
  13. Thüringen53
  14. Mecklenburg-Vorpommern50
  15. Sachsen-Anhalt45
  16. Bayernkein Wert
Haben Sie ein konkretes Grundstück im Blick?Prüfen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise kostenlos.

Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Zwischen den Stichtagen 2011 (175 €/m²) und 2026 (250 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Nordrhein-Westfalen gestiegen.

Median-Bodenrichtwert in Nordrhein-Westfalen je Stichtagsjahr
0100200300400201120142017202020232026Methodik-UmstellungMethodik-Umstellung2011: 175 €/m²2012: 175 €/m²2013: 175 €/m²2014: 175 €/m²2015: 175 €/m²2016: 180 €/m²2017: 180 €/m²2018: 190 €/m²2019: 190 €/m²2020: 200 €/m²2021: 210 €/m²2022: 230 €/m²2023: 240 €/m²2024: 240 €/m²2025: 250 €/m²2026: 250 €/m²175250
Median Wohnbaulandmittlere Hälfte der Zonen (p25 bis p75)Median alle Nutzungsarten
Die historischen Stichtage in Nordrhein-Westfalen (2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024, 2025, 2026) reichen über die Methodik-Umstellung 2024 hinweg. Kennzahlen beziehen sich auf den jeweils aktuellsten Stichtag.

Wo liegt mein Kreis?

Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen unterscheiden sich regional deutlich. Der Median je Landkreis variiert zwischen 10 und 920 €/m².

Die Werte in diesem Abschnitt gelten über alle Nutzungsarten, also einschließlich Acker-, Grünland- und Waldzonen. Der Landeswert oben nennt Wohnbauland. Vergleichen Sie die Zahlen deshalb innerhalb dieses Abschnitts, nicht mit dem Wert im Seitenkopf.

Kreise in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf920 €/m²36701.01.2026
Bonn640 €/m²65501.01.2026
Münster610 €/m²38801.01.2026
Rhein-Kreis Neuss470 €/m²73401.01.2026
Köln430 €/m²95901.01.2026
Leverkusen425 €/m²50801.01.2026
Mülheim an der Ruhr410 €/m²1.18101.01.2026
Mettmann400 €/m²1.29201.01.2026
Dortmund380 €/m²1.29501.01.2026
Krefeld380 €/m²63801.01.2026
Solingen, Klingenstadt375 €/m²51901.01.2026
Essen360 €/m²1.26701.01.2026
Rheinisch-Bergischer Kreis360 €/m²1.26601.01.2026
Bochum350 €/m²1.14101.01.2026
Rhein-Erft-Kreis340 €/m²63601.01.2026
Bielefeld330 €/m²62101.01.2026

Gemeinde-Auswahl

Die Auswahl zeigt Gemeinden mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median an beiden Enden des Vergleichs: die höchsten und die niedrigsten Werte.

Die Liste zeigt veröffentlichte Kreise und kreisfreie Städte. Für die exakte Entscheidung zählt anschließend die einzelne Richtwertzone.

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Die Klassen zeigen, wie sich die Richtwertzonen über die Preisstufen verteilen. Ziehen wenige sehr teure Lagen die Spitze nach oben, rückt der Median näher an den unteren Rand als an die Mitte der Spanne.

P10

13

P25

60

Median

170

P75

310

P90

470

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse
  • unter 150 €46,4 %28.743
  • 150–350 €33,8 %20.936
  • 350–700 €16,3 %10.116
  • 700–1.200 €2,3 %1.404
  • 1.200–2.500 €0,8 %512
  • über 2.500 €0,3 %205

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Die Klassen fassen die 61.916 Richtwertzonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Für ein einzelnes Grundstück gilt immer der Wert der konkreten Zone, nicht der Landesmedian.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Bodenrichtwert-Nutzungen in Nordrhein-Westfalen: Die Kategorien sind breit verteilt; der Median beschreibt das Gesamtbild, nicht eine typische Einzellage.

Median

Wohnen54 %250 €/m²
Mischnutzung17,7 %210 €/m²
Gewerbe9,8 %55 €/m²
Sonstige Nutzung9,8 %30 €/m²
Acker3,5 %6 €/m²
Unbebaut0 %3 €/m²
Weitere Nutzungsarten14,9 %mehrere Mediane

Was kostet der Kauf, und was die Grundsteuer?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert, Erwerbsnebenkosten und laufende Steuern hinzu.

Beim Kauf können Sie die Grunderwerbsteuer berechnen.

Für die laufende Steuer können Sie den Grundsteuer-Hebesatz nachschlagen.

Kein Kaufpreis. Der Bodenrichtwert beschreibt das Niveau einer Zone. Der reale Kaufpreis hängt zusätzlich von Zuschnitt, Bebaubarkeit, Erschließung und Vertragszeitpunkt ab.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Median ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Für ein einzelnes Grundstück zählt der Bodenrichtwert seiner Zone. Aus ihm und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Für die räumliche Einordnung können Sie die Karte öffnen.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Bodenrichtwert-Veröffentlichung in Nordrhein-Westfalen: Zuständig ist Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen. Die Werte auf dieser Seite gelten zum Stichtag 01.01.2026, die Lizenz lautet Datenlizenz Deutschland Zero 2.0.

Quelle
Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
Festsetzung
Gutachterausschuss für Grundstückswerte
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
61.916 Zonen
Status
offen
Lizenz
Datenlizenz Deutschland Zero 2.0
Rechtsgrundlage
Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenMethodik im Detail

Grenzen. Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen werden gemäß § 196 BauGB von Gutachterausschüssen festgelegt. Grundlage sind Kaufpreissammlung, ImmoWertV und der jeweilige Stichtag.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Nordrhein-Westfalen

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Nordrhein-Westfalen?

Für Wohnbauland liegt der Median in Nordrhein-Westfalen bei 250 €/m² aus 33.466 Richtwertzonen (Stichtag 01.01.2026); über alle Nutzungsarten sind es 170 €/m² aus 61.916 Richtwertzonen. Der Landeswert ordnet das Preisniveau ein; für ein Grundstück zählt die Richtwertzone.

Von welchem Stichtag stammen die Werte in Nordrhein-Westfalen?

Der hier ausgewiesene Bodenrichtwert-Datenstand für Nordrhein-Westfalen ist 01.01.2026. Folgestichtage werden nach Veröffentlichung durch den Gutachterausschuss übernommen.

Wie unterscheiden sich Grundstückspreise innerhalb von Nordrhein-Westfalen?

Welche Landkreise in Nordrhein-Westfalen über dem Landesmedian liegen, hängt von Lage und Nutzungsarten ab. Der Spitzenkreis erreicht 920 €/m², der niedrigste 10 €/m².

Was bedeutet der Bodenpreis je Richtwertzone in Nordrhein-Westfalen?

Ausgewertet sind Bodenrichtwert-Zonen in Nordrhein-Westfalen mit diesen Nutzungsarten: Wohnen, Mischnutzung, Sonstige Nutzung, Gewerbe, Acker, Wald, Grünland und Unbebaut.

Wer veröffentlicht Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen?

Herausgeber der Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW. Die Lizenzbedingungen sind dort einsehbar.

Darf ich die Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen weiterverwenden?

Der Bodenrichtwert-Datenstatus in Nordrhein-Westfalen lautet offen. Offen bedeutet eine freie Datenlieferung unter dokumentierter Lizenz, meist mit Namensnennung und in Einzelfällen als gemeinfreie Freigabe (CC0). Eingeschränkt heißt, dass eine systematische Nachnutzung eine Genehmigung braucht. Gesperrt steht für keinen Zugang, zurückgestellt für eine noch ausstehende Freigabe.

Vor der Preisverhandlung

Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert

Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.

Was die kostenlose Grundstücksprüfung zeigt →