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grundradar
Stichtag 01.01.2026zu Informationszwecken

Bodenrichtwert Schleswig-Holstein

Für Wohnbauland liegt der Bodenrichtwert in Schleswig-Holstein im Median bei 140 €/m² zum Stichtag 01.01.2026. Das sind 54,8 Prozent weniger als der Bundesmedian für Wohnbauland von 310 €/m². Innerhalb des Landes reichen die Mediane für Wohnbauland von 60 €/m² im Kreis Steinburg bis 500 €/m² im Kreis Pinneberg. Verbindlich ist der Wert der einzelnen Richtwertzone. Wählen Sie unten einen der 15 Kreise oder eine der 1.104 Gemeinden und prüfen Sie dort die Richtwertzone des Grundstücks.

Gegenüber Bund
−54,8 %
Bundesmedian Wohnbauland 310 €/m²
Rang
8 von 15
Länder mit Median für Wohnbauland
Spanne der Kreise
2,4–220 €/m²
Stormarn bis Lübeck, über alle Nutzungsarten
Nachbarland
−78,5 %
Gegenüber Hamburg, 652 €/m²
01 / 10Überblick

Wie liegen die Bodenrichtwerte in Schleswig-Holstein?

Was der Median ist. Der ausgewiesene Wert für Wohnbauland ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 1.192 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Warum die Werte nur zur Anzeige stehen. Schleswig-Holstein gibt seine Bodenrichtwerte zur Anzeige frei, nicht zur weiteren Nutzung. Verbindlich bleibt der Wert der Richtwertzone im amtlichen Landesportal.

Wo finden Sie die amtlichen Bodenrichtwerte für Schleswig-Holstein?

Die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Schleswig-Holstein veröffentlichen ihre Bodenrichtwerte zentral im Themenportal des DigitalerAtlasNord (DANord). Die Einsicht ist kostenfrei. Neu abgeleitet werden die Werte alle zwei Jahre, zuletzt für das Jahr 2026.

  1. Öffnen Sie die Bodenrichtwertkarte im DigitalerAtlasNord.
  2. Geben Sie die Adresse ein oder suchen Sie das Grundstück auf der Karte.
  3. Lesen Sie ab, in welcher Richtwertzone das Grundstück liegt. Das Portal nennt für die Zone den Bodenrichtwert, die Nutzungsart und den Stichtag.

Den Median auf dieser Seite, 140 €/m² für Wohnbauland, berechnet Grundradar aus den amtlichen Zonenwerten zum Stichtag 01.01.2026. Die Mediane einzelner Orte finden Sie auf den Seiten der Kreise und Gemeinden.

Einen überschlägigen Bodenwert erhalten Sie, indem Sie den Bodenrichtwert aus dem Portal mit der Fläche Ihres Grundstücks multiplizieren. Unterscheidet sich das Grundstück in einem wertbeeinflussenden Merkmal von dem Grundstück, das dem Bodenrichtwert zugrunde liegt, wird der Unterschied über einen Zu- oder Abschlag ausgeglichen. Der Grundstückswert-Rechner rechnet den Überschlag genauso, nur mit dem Median einer Nutzungsart in Schleswig-Holstein, und zeigt, wie weit die Werte der Richtwertzonen auseinanderliegen. Wählen Sie im Rechner die Nutzungsart Ihrer Richtwertzone, dann sehen Sie, ob ihr Bodenrichtwert über oder unter diesem Median liegt.

Wie steht Schleswig-Holstein im Bund da?

Der Median für Wohnbauland liegt 140 €/m², also −54,8 Prozent gegenüber dem bundesweiten Median auf derselben Grundlage von 310 €/m². Unter den 15 Ländern mit einem Vergleichswert belegt Schleswig-Holstein Rang 8, das 53. Perzentil dieser Reihe. Das angrenzende Hamburg liegt mit 652 €/m² deutlich darüber.

Median Wohnbauland je Bundesland · €/m²
Bundesmedian 310
  1. Hamburg(Nachbarland)652
  2. Berlin610
  3. Bremen268
  4. Nordrhein-Westfalen250
  5. Baden-Württemberg185
  6. Rheinland-Pfalz150
  7. Hessen145
  8. Schleswig-Holstein140
  9. Brandenburg120
  10. Saarland105
  11. Niedersachsen(Nachbarland)100
  12. Sachsen76
  13. Thüringen53
  14. Mecklenburg-Vorpommern(Nachbarland)50
  15. Sachsen-Anhalt45
  16. Bayernkein Wert
Haben Sie ein konkretes Grundstück im Blick?Prüfen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise kostenlos.

Wo liegt mein Kreis?

Bodenrichtwerte in Schleswig-Holstein unterscheiden sich regional deutlich. Der Median je Landkreis variiert zwischen 2,4 und 220 €/m².

Die Werte in diesem Abschnitt gelten über alle Nutzungsarten, also einschließlich Acker-, Grünland- und Waldzonen. Der Landeswert oben nennt Wohnbauland. Vergleichen Sie die Zahlen deshalb innerhalb dieses Abschnitts, nicht mit dem Wert im Seitenkopf.

Kreise in Schleswig-Holstein
Lübeck220 €/m²9301.01.2026
Segeberg200 €/m²10501.01.2026
Kiel170 €/m²9301.01.2026
Ostholstein160 €/m²15701.01.2026
Neumünster150 €/m²4401.01.2026
Herzogtum Lauenburg90 €/m²28401.01.2026
Flensburg80 €/m²3901.01.2026
Plön65 €/m²17601.01.2026
Steinburg45 €/m²17001.01.2026
Nordfriesland30 €/m²23801.01.2026
Schleswig-Flensburg20 €/m²18001.01.2026
Dithmarschen8 €/m²22601.01.2026
Pinneberg4,5 €/m²17601.01.2026
Rendsburg-Eckernförde4,3 €/m²39101.01.2026
Stormarn2,4 €/m²13101.01.2022

Gemeinde-Auswahl

Die Auswahl zeigt Gemeinden mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median an beiden Enden des Vergleichs: die höchsten und die niedrigsten Werte.

Die Liste zeigt veröffentlichte Kreise und kreisfreie Städte. Für die exakte Entscheidung zählt anschließend die einzelne Richtwertzone.

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Die Klassen zeigen, wie sich die Richtwertzonen über die Preisstufen verteilen. Ziehen wenige sehr teure Lagen die Spitze nach oben, rückt der Median näher an den unteren Rand als an die Mitte der Spanne.

P10

3,1

P25

4,3

Median

60

P75

160

P90

330

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse
  • unter 150 €71,8 %1.586
  • 150–350 €18,7 %412
  • 350–700 €8 %177
  • 700–1.200 €1,3 %29
  • 1.200–2.500 €0,2 %4
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Die Klassen fassen die 2.208 Richtwertzonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. 295 Zonen mit älteren Stichtagen bleiben hier außen vor. Die Kennzahl oben auf der Seite zählt sie mit. Für ein einzelnes Grundstück gilt immer der Wert der konkreten Zone, nicht der Landesmedian.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Bodenrichtwert-Nutzungen in Schleswig-Holstein: Die Kategorien sind breit verteilt; der Median beschreibt das Gesamtbild, nicht eine typische Einzellage.

Median

Acker2,1 %190 €/m²
Wohnen48,3 %140 €/m²
Gewerbe7,2 %65 €/m²
Mischnutzung1,2 %60 €/m²
Sonstige Nutzung1 %28 €/m²
Wald39,2 %4 €/m²
Weitere Nutzungsarten2 %mehrere Mediane

Was kostet der Kauf, und was die Grundsteuer?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert, Erwerbsnebenkosten und laufende Steuern hinzu.

Beim Kauf können Sie die Grunderwerbsteuer berechnen.

Für die laufende Steuer können Sie den Grundsteuer-Hebesatz nachschlagen.

Kein Kaufpreis. Der Bodenrichtwert beschreibt das Niveau einer Zone. Der reale Kaufpreis hängt zusätzlich von Zuschnitt, Bebaubarkeit, Erschließung und Vertragszeitpunkt ab.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Median ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Für ein einzelnes Grundstück zählt der Bodenrichtwert seiner Zone. Aus ihm und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Für die räumliche Einordnung können Sie die Karte öffnen.

Was die Karte in Schleswig-Holstein zeigt

Jeder Link öffnet die Karte mit einer Ebene. Geben Sie dort eine Adresse ein oder klicken Sie auf ein Flurstück, um zu sehen, was die Ebene an dieser Stelle angibt.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Bodenrichtwerte in Schleswig-Holstein werden mit Stichtag 01.01.2026 und Lizenzhinweis nicht ausgewiesen gezeigt. Quelle: Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Schleswig-Holstein, Nutzung zu Informationszwecken; maßgeblich bleibt das amtliche Landesportal.

Quelle
Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Schleswig-Holstein
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
2.503 ZonenFür 2011 liegen 222 Richtwertzonen vor, für 2026 2.208. Ein Preisverlauf ist deshalb nicht belastbar.
Status
zu Informationszwecken
Rechtsgrundlage
Für Schleswig-Holstein stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenMethodik im Detail

Grenzen. Bodenrichtwerte in Schleswig-Holstein werden gemäß § 196 BauGB von Gutachterausschüssen festgelegt. Grundlage sind Kaufpreissammlung, ImmoWertV und der jeweilige Stichtag.

Häufig gesuchte Orte in diesem Bundesland

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Schleswig-Holstein

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Schleswig-Holstein?

Für Wohnbauland liegt der Median in Schleswig-Holstein bei 140 €/m² aus 1.192 Richtwertzonen (Stichtag 01.01.2026); über alle Nutzungsarten sind es 45 €/m² aus 2.503 Richtwertzonen. Der Landeswert ordnet das Preisniveau ein; für ein Grundstück zählt die Richtwertzone.

Von welchem Stichtag stammen die Werte in Schleswig-Holstein?

Der hier ausgewiesene Bodenrichtwert-Datenstand für Schleswig-Holstein ist 01.01.2026. Folgestichtage werden nach Veröffentlichung durch den Gutachterausschuss übernommen.

Wie unterscheiden sich Grundstückspreise innerhalb von Schleswig-Holstein?

Welche Landkreise in Schleswig-Holstein über dem Landesmedian liegen, hängt von Lage und Nutzungsarten ab. Der Spitzenkreis erreicht 220 €/m², der niedrigste 2,4 €/m².

Was bedeutet der Bodenpreis je Richtwertzone in Schleswig-Holstein?

Ausgewertet sind Bodenrichtwert-Zonen in Schleswig-Holstein mit diesen Nutzungsarten: Wohnen, Wald, Gewerbe, Acker, Mischnutzung, Grünland und Sonstige Nutzung.

Wer veröffentlicht Bodenrichtwerte in Schleswig-Holstein?

Bodenrichtwerte in Schleswig-Holstein werden amtlich veröffentlicht. Herausgebende Stelle: Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Schleswig-Holstein. Diese Seite zeigt die Daten zu Informationszwecken. Maßgeblich bleibt das amtliche Landesportal.

Darf ich die Bodenrichtwerte in Schleswig-Holstein weiterverwenden?

Bodenrichtwerte in Schleswig-Holstein erscheinen hier zu Informationszwecken. Die amtliche Veröffentlichung (Herausgeber: Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Schleswig-Holstein) steht unter nicht ausgewiesen. Originalquelle ist das amtliche Landesportal.

Vor der Preisverhandlung

Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert

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