Bodenrichtwert Niedersachsen
Für Wohnbauland liegt der Bodenrichtwert in Niedersachsen im Median bei 100 €/m² zum Stichtag 01.01.2026. Das sind 69,7 Prozent weniger als der Bundesmedian für Wohnbauland von 330 €/m². Innerhalb des Landes reichen die Mediane für Wohnbauland von 31 €/m² im Landkreis Lüchow-Dannenberg bis 380 €/m² in der Stadt Oldenburg (Oldb). Verbindlich ist der Wert der einzelnen Richtwertzone. Wählen Sie unten einen der 45 Landkreise oder eine der 964 Gemeinden und prüfen Sie dort die Richtwertzone des Grundstücks.
- Gegenüber Bund
- −69,7 %
- Bundesmedian Wohnbauland 330 €/m²
- Rang
- 11 von 15
- Länder mit Median für Wohnbauland
- Spanne der Landkreise
- 22–360 €/m²
- Lüchow-Dannenberg bis Oldenburg (Oldb), über alle Nutzungsarten
- Nachbarland
- −28,6 %
- Gegenüber Schleswig-Holstein, 140 €/m²
01 / 10Überblick+
Wie liegen die Bodenrichtwerte in Niedersachsen?
Was der Median ist. Der ausgewiesene Wert für Wohnbauland ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 15.792 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Wie steht Niedersachsen im Bund da?
Der Median für Wohnbauland liegt 100 €/m², also −69,7 Prozent gegenüber dem bundesweiten Median auf derselben Grundlage von 330 €/m². Unter den 15 Ländern mit einem Vergleichswert belegt Niedersachsen Rang 11, das 33. Perzentil dieser Reihe. Das angrenzende Schleswig-Holstein liegt mit 140 €/m² deutlich darüber.
- Hamburg(Nachbarland)652
- Berlin610
- Bremen(Nachbarland)268
- Nordrhein-Westfalen(Nachbarland)250
- Baden-Württemberg185
- Rheinland-Pfalz150
- Hessen(Nachbarland)145
- Schleswig-Holstein(Nachbarland)140
- Brandenburg(Nachbarland)120
- Saarland105
- Niedersachsen100
- Sachsen97
- Thüringen(Nachbarland)53
- Mecklenburg-Vorpommern(Nachbarland)50
- Sachsen-Anhalt(Nachbarland)45
- Bayernkein Wert
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Zwischen den Stichtagen 2011 (60 €/m²) und 2026 (100 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Niedersachsen gestiegen.
Wo liegt mein Landkreis?
Bodenrichtwerte in Niedersachsen sind regional ungleich verteilt. Der Kreisvergleich zeigt Medianwerte zwischen 22 und 360 €/m².
Die Werte in diesem Abschnitt gelten über alle Nutzungsarten, also einschließlich Acker-, Grünland- und Waldzonen. Der Landeswert oben nennt Wohnbauland. Vergleichen Sie die Zahlen deshalb innerhalb dieses Abschnitts, nicht mit dem Wert im Seitenkopf.
| Oldenburg (Oldb) | 360 €/m² | 317 | 01.01.2026 |
| Osnabrück | 300 €/m² | 516 | 01.01.2026 |
| Braunschweig | 280 €/m² | 353 | 01.01.2026 |
| Delmenhorst | 215 €/m² | 133 | 01.01.2026 |
| Wolfsburg | 210 €/m² | 158 | 01.01.2026 |
| Region Hannover | 205 €/m² | 1.222 | 01.01.2026 |
| Harburg | 150 €/m² | 1.120 | 01.01.2026 |
| Ammerland | 140 €/m² | 412 | 01.01.2026 |
| Lüneburg | 140 €/m² | 1.031 | 01.01.2026 |
| Verden | 125 €/m² | 737 | 01.01.2026 |
| Osterholz | 120 €/m² | 640 | 01.01.2026 |
| Vechta | 120 €/m² | 707 | 01.01.2026 |
| Stade | 115 €/m² | 935 | 01.01.2026 |
| Osnabrück | 110 €/m² | 1.953 | 01.01.2026 |
| Cloppenburg | 100 €/m² | 652 | 01.01.2026 |
| Wilhelmshaven | 100 €/m² | 178 | 01.01.2026 |
| Grafschaft Bentheim | 94 €/m² | 953 | 01.01.2026 |
| Friesland | 90 €/m² | 277 | 01.01.2026 |
| Oldenburg | 90 €/m² | 367 | 01.01.2026 |
| Peine | 90 €/m² | 336 | 01.01.2026 |
| Wesermarsch | 88 €/m² | 477 | 01.01.2026 |
| Emden | 85 €/m² | 223 | 01.01.2026 |
| Hildesheim | 75 €/m² | 894 | 01.01.2026 |
| Aurich | 70 €/m² | 1.152 | 01.01.2026 |
| Diepholz | 70 €/m² | 1.618 | 01.01.2026 |
| Emsland | 70 €/m² | 2.208 | 01.01.2026 |
| Salzgitter | 70 €/m² | 134 | 01.01.2026 |
| Heidekreis | 62 €/m² | 931 | 01.01.2026 |
| Rotenburg (Wümme) | 60 €/m² | 1.116 | 01.01.2026 |
| Schaumburg | 60 €/m² | 1.011 | 01.01.2026 |
| Helmstedt | 55 €/m² | 490 | 01.01.2026 |
| Leer | 55 €/m² | 935 | 01.01.2026 |
| Göttingen | 53 €/m² | 1.797 | 01.01.2026 |
| Gifhorn | 50 €/m² | 617 | 01.01.2026 |
| Hameln-Pyrmont | 50 €/m² | 732 | 01.01.2026 |
| Wolfenbüttel | 50 €/m² | 294 | 01.01.2026 |
| Wittmund | 48 €/m² | 372 | 01.01.2026 |
| Cuxhaven | 42 €/m² | 933 | 01.01.2026 |
| Celle | 40 €/m² | 584 | 01.01.2026 |
| Nienburg (Weser) | 40 €/m² | 909 | 01.01.2026 |
| Uelzen | 40 €/m² | 591 | 01.01.2026 |
| Goslar | 37 €/m² | 619 | 01.01.2026 |
| Northeim | 32 €/m² | 1.145 | 01.01.2026 |
| Holzminden | 31 €/m² | 550 | 01.01.2026 |
| Lüchow-Dannenberg | 22 €/m² | 709 | 01.01.2026 |
Gemeinde-Auswahl
Die Auswahl zeigt Gemeinden mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median an beiden Enden des Vergleichs: die höchsten und die niedrigsten Werte.
3 teuerste Gemeinden
Die Liste zeigt veröffentlichte Landkreise und kreisfreie Städte. Für die exakte Entscheidung zählt anschließend die einzelne Richtwertzone.
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Die Klassen zeigen, wie sich die Richtwertzonen über die Preisstufen verteilen. Ziehen wenige sehr teure Lagen die Spitze nach oben, rückt der Median näher an den unteren Rand als an die Mitte der Spanne.
15
34
72
150
260
Werte in €/m².
- unter 150 €74,8 %25.464
- 150–350 €19,2 %6.548
- 350–700 €4,8 %1.649
- 700–1.200 €0,7 %243
- 1.200–2.500 €0,3 %91
- über 2.500 €0,1 %43
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Die Klassen fassen die 34.038 Richtwertzonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Für ein einzelnes Grundstück gilt immer der Wert der konkreten Zone, nicht der Landesmedian.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Bodenrichtwert-Nutzungen in Niedersachsen: Die Kategorien sind breit verteilt; der Median beschreibt das Gesamtbild, nicht eine typische Einzellage.
Median
Was kostet der Kauf, und was die Grundsteuer?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert, Erwerbsnebenkosten und laufende Steuern hinzu.
Beim Kauf können Sie die Grunderwerbsteuer berechnen.
Für die laufende Steuer können Sie den Grundsteuer-Hebesatz nachschlagen.
Kein Kaufpreis. Der Bodenrichtwert beschreibt das Niveau einer Zone. Der reale Kaufpreis hängt zusätzlich von Zuschnitt, Bebaubarkeit, Erschließung und Vertragszeitpunkt ab.
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Median ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Für ein einzelnes Grundstück zählt der Bodenrichtwert seiner Zone. Aus ihm und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Für die räumliche Einordnung können Sie die Karte öffnen.
Werkzeuge
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Bodenrichtwert-Veröffentlichung in Niedersachsen: Zuständig ist © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de. Die Werte auf dieser Seite gelten zum Stichtag 01.01.2026, die Lizenz lautet Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 34.038 Zonen
- Status
- offen
- Lizenz
- Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenMethodik im Detail
Grenzen. Bodenrichtwerte in Niedersachsen werden gemäß § 196 BauGB von Gutachterausschüssen festgelegt. Grundlage sind Kaufpreissammlung, ImmoWertV und der jeweilige Stichtag.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Niedersachsen
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Niedersachsen?
Für Wohnbauland liegt der Median in Niedersachsen bei 100 €/m² aus 15.792 Richtwertzonen (Stichtag 01.01.2026); über alle Nutzungsarten sind es 72 €/m² aus 34.038 Richtwertzonen. Der Landeswert ordnet das Preisniveau ein; für ein Grundstück zählt die Richtwertzone.
Von welchem Stichtag stammen die Werte in Niedersachsen?
Die Bodenrichtwerte in Niedersachsen stammen vom Stichtag 01.01.2026. Der Gutachterausschuss legt diesen Termin nach Landesregelung fest.
Wie unterscheiden sich Grundstückspreise innerhalb von Niedersachsen?
Welche Landkreise in Niedersachsen über dem Landesmedian liegen, hängt von Lage und Nutzungsarten ab. Der Spitzenkreis erreicht 360 €/m², der niedrigste 22 €/m².
Was bedeutet der Bodenpreis je Richtwertzone in Niedersachsen?
Bodenrichtwerte in Niedersachsen werden nach amtlicher Methodik (§ 196 BauGB, § 13 ImmoWertV) je Richtwertzone geführt. Die Nutzungsanteile beschreiben die Zonenstruktur, nicht die Ursache des Medians.
Wer veröffentlicht Bodenrichtwerte in Niedersachsen?
Herausgeber der Bodenrichtwerte in Niedersachsen: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen. Die Lizenzbedingungen sind dort einsehbar.
Darf ich die Bodenrichtwerte in Niedersachsen weiterverwenden?
In welcher Form die Bodenrichtwerte in Niedersachsen verfügbar sind, zeigt der Status offen. Möglich sind vier Stufen: offen, eingeschränkt, gesperrt, zurückgestellt.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.