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Wie hoch ist der Hebesatz in Ihrer Gemeinde?

Der Hebesatz ist ein Prozentsatz auf Ihren Grundsteuermessbetrag. Er allein ist noch nicht Ihre Steuerhöhe. Den Messbetrag finden Sie in Ihrem Grundsteuermessbescheid.

Direkt zum Bundesmodell-Rechner

Hebesatz B · BeispielWeimar, Stadt · Thüringen · Datenjahr 2025

480 %

Grundsteuer ALand- und Forstwirtschaft296 %
Grundsteuer Cbaureife Grundstückenicht gemeldet

Steuermessbetrag 105 € × Hebesatz 480 % ÷ 100 = 504 € Grundsteuer im Jahr

Suchen Sie Ihre Gemeinde, dann steht hier deren Satz.
Quelle: Destatis Realsteuerhebesätze Datenjahr 2025

Suchen Sie Ihre Gemeinde. Wir zeigen den gemeldeten Hebesatz B mit Datenjahr und Quelle und übernehmen ihn auf Wunsch in den Bundesmodell-Rechner. Falls vorhanden, sehen Sie außerdem die Sätze für A und C.

Wie finden Sie den Hebesatz Ihrer Gemeinde?

1. Gemeinde suchen

Geben Sie den Gemeindenamen ein und wählen Sie den passenden Ort. Prüfen Sie beim Ergebnis das Datenjahr und die Quelle.

2. Hebesatz B übernehmen

Für Wohngrundstücke wird Grundsteuer B in den Rechner eingesetzt. Grundsteuer A und C bleiben als Kontext sichtbar.

3. Bundesmodell schätzen

Ergänzen Sie Fläche, Bodenrichtwert, Grundstücksart, Baujahr und Mietniveaustufe. Länder mit eigenem Modell bleiben als Vergleichswert markiert.

Die Berechnung ersetzt keine verbindliche Grundsteuerermittlung Ihres Finanzamts. Alle Hebesätze in Deutschland anzeigen.

Woher stammen die Hebesätze und wie aktuell sind sie?

Grundradar nutzt Destatis (Statistisches Bundesamt), Realsteuerhebesätze, Stand 30.06.2025. Angezeigt wird der Gemeindesatz, nicht Ihre verbindliche spätere Steuer. Maßgeblich bleiben Grundsteuerwertbescheid, Grundsteuermessbescheid, kommunaler Grundsteuerbescheid und das für Ihr Bundesland geltende Modell.

Sie können den kommunalen Hebesatz auch ohne Vorauswahl im Grundsteuer-Rechner manuell eintragen oder zuerst den Grundstückswert schätzen. Für die gesamte Kaufrechnung gehören laufende Grundsteuer und Nebenkosten beim Grundstückskauf zusammen.

Wie wird der Hebesatz berechnet?

Der Hebesatz wird nicht berechnet, sondern beschlossen. Jede Gemeinde legt ihn nach § 25 GrStG in ihrer Haushaltssatzung fest und darf die Höhe selbst bestimmen. Wer nach der Berechnung sucht, meint deshalb fast immer den zweiten Schritt: wie aus dem Hebesatz die Jahressteuer wird.

Beispiel: ein Steuermessbetrag von 105 € und der gemeldete Hebesatz B von Weimar (Datenjahr 2025).
SchrittRechenwegBeispiel
Steuermessbetragsteht im Messbescheid des Finanzamts105 €
Hebesatz BProzentsatz der Gemeinde nach § 25 GrStG480 %
JahresbetragSteuermessbetrag × Hebesatz ÷ 100504 €

Ein Hebesatz von 480 Prozent bedeutet also das 4,8-Fache des Messbetrags. Umgekehrt lässt sich der Satz aus einem vorliegenden Bescheid zurückrechnen. Dazu teilen Sie die Jahressteuer durch den Messbetrag und multiplizieren mit 100. Wer 504 € zahlt und einen Messbetrag von 105 € hat, kommt auf 480 Prozent.

Wie viel spart ein niedrigerer Hebesatz?

Der Unterschied zwischen zwei Gemeinden lässt sich in Euro beziffern, sobald der Messbetrag feststeht. Die niedrigsten fünf Prozent der Gemeinden melden 180 Prozent oder weniger, die höchsten fünf Prozent 645 Prozent oder mehr, und dazwischen liegt der mittlere Satz bei 395 Prozent. Bei einem Messbetrag von 105 € liegen zwischen dem unteren und dem oberen Rand 488,25 € im Jahr. Diese Differenz entsteht allein aus dem kommunalen Satz, bei identischem Grundstück und identischem Messbetrag.

Jahresbetrag bei einem Steuermessbetrag von 105 €. Die drei Sätze sind der untere Rand, die Mitte und der obere Rand der 10.748 gemeldeten Hebesätze B, berechnet von Grundradar aus den Destatis-Daten zum 30.06.2025.
Hebesatz BGrundsteuer im Jahr
180 %189 €
395 %414,75 €
645 %677,25 €

Die drei Sätze berechnet Grundradar aus den 10.748 gemeldeten Hebesätzen B von Destatis, Stand 30.06.2025.

Für den Vergleich zweier konkreter Orte suchen Sie beide Gemeinden nacheinander und rechnen mit Ihrem eigenen Messbetrag. Die Gemeindeseiten in der Hebesatz-Übersicht stellen dazu jeweils die Nachbargemeinden daneben. Ein niedrigerer Satz ist allerdings kein Preisvorteil für sich genommen: Gemeinden mit hohen Hebesätzen haben oft andere Lasten oder andere Leistungen, und der Messbetrag selbst hängt an Lage und Grundstück.

Häufige Fragen zum Grundsteuer-Hebesatz

Was ist der Hebesatz?

Der Hebesatz B ist ein Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag. Die Gemeinde legt ihn fest. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Derselbe Messbetrag kann deshalb in zwei Gemeinden zu unterschiedlicher Grundsteuer B führen.

Wie hoch ist mein Hebesatz?

Der Hebesatz Ihrer Gemeinde steht in den Realsteuerhebesätzen von Destatis (Stand 30.06.2025). Suchen Sie Ihre Gemeinde im Rechner. Für Wohngrundstücke ist regelmäßig Grundsteuer B maßgeblich.

Was ist der Unterschied zwischen Hebesatz und Grundsteuermesszahl?

Die Grundsteuermesszahl ist ein gesetzlicher Faktor in der Berechnung des Grundsteuermessbetrags. Der Hebesatz kommt erst danach und wird durch die Gemeinde bestimmt.

Was ist der Unterschied zwischen Grundsteuer A und B?

Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Grundsteuer B betrifft bebaute und bebaubare Grundstücke, also typischerweise Wohnhäuser, Wohnungen, Gewerbegrundstücke und unbebaute Baugrundstücke.

Grundsteuerreform 2025: Was hat sich geändert?

Seit 2025 gelten neue Bewertungsmodelle. Der Hebesatz bleibt kommunal, wirkt aber auf neue Messbeträge. Deshalb sollten Sie alte Grundsteuerbeträge aus Exposés nicht ungeprüft übernehmen.

Nach der Berechnung

Prüfen Sie das konkrete Grundstück

Der Rechner ordnet die Kosten ein. Die kostenlose Prüfung ergänzt vorliegende Standortdaten und Risikohinweise.

Was die kostenlose Grundstücksprüfung zeigt →