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Stichtag 01.01.2026zu Informationszwecken

Bodenrichtwert Baden-Württemberg

Für Wohnbauland liegt der Bodenrichtwert in Baden-Württemberg im Median bei 185 €/m² zum Stichtag 01.01.2026. Das sind 43,9 Prozent weniger als der Bundesmedian für Wohnbauland von 330 €/m². Innerhalb des Landes reichen die Mediane für Wohnbauland von 50 €/m² im Schwarzwald-Baar-Kreis bis 1.190 €/m² in der Stadt Stuttgart. Verbindlich ist der Wert der einzelnen Richtwertzone. Wählen Sie unten einen der 44 Landkreise oder eine der 1.103 Gemeinden und prüfen Sie dort die Richtwertzone des Grundstücks.

Gegenüber Bund
−43,9 %
Bundesmedian Wohnbauland 330 €/m²
Rang
5 von 15
Länder mit Median für Wohnbauland
Spanne der Landkreise
2,5–1.150 €/m²
Zollernalbkreis bis Freiburg im Breisgau, über alle Nutzungsarten
Nachbarland
+23,3 %
Gegenüber Rheinland-Pfalz, 150 €/m²
01 / 9Überblick

Wie liegen die Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg?

Was der Median ist. Der ausgewiesene Wert für Wohnbauland ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 22.383 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Warum die Werte nur zur Anzeige stehen. Baden-Württemberg gibt seine Bodenrichtwerte zur Anzeige frei, nicht zur weiteren Nutzung. Verbindlich bleibt der Wert der Richtwertzone in BORIS-BW.

Wie steht Baden-Württemberg im Bund da?

Der Median für Wohnbauland liegt 185 €/m², also −43,9 Prozent gegenüber dem bundesweiten Median auf derselben Grundlage von 330 €/m². Unter den 15 Ländern mit einem Vergleichswert belegt Baden-Württemberg Rang 5, das 73. Perzentil dieser Reihe. Das angrenzende Rheinland-Pfalz liegt mit 150 €/m² darunter.

Median Wohnbauland je Bundesland · €/m²
Bundesmedian 330
  1. Hamburg652
  2. Berlin610
  3. Bremen268
  4. Nordrhein-Westfalen250
  5. Baden-Württemberg185
  6. Rheinland-Pfalz(Nachbarland)150
  7. Hessen(Nachbarland)145
  8. Schleswig-Holstein140
  9. Brandenburg120
  10. Saarland105
  11. Niedersachsen100
  12. Sachsen97
  13. Thüringen53
  14. Mecklenburg-Vorpommern50
  15. Sachsen-Anhalt45
  16. Bayern(Nachbarland)kein Wert
Haben Sie ein konkretes Grundstück im Blick?Prüfen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise kostenlos.

Wo liegt mein Landkreis?

Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg unterscheiden sich regional deutlich. Der Median je Landkreis variiert zwischen 2,5 und 1.150 €/m².

Die Werte in diesem Abschnitt gelten über alle Nutzungsarten, also einschließlich Acker-, Grünland- und Waldzonen. Der Landeswert oben nennt Wohnbauland. Vergleichen Sie die Zahlen deshalb innerhalb dieses Abschnitts, nicht mit dem Wert im Seitenkopf.

Landkreise in Baden-Württemberg
Freiburg im Breisgau1.150 €/m²57001.01.2026
Baden-Baden400 €/m²32101.01.2026
Mannheim370 €/m²63201.01.2026
Ulm220 €/m²29901.01.2026
Karlsruhe205 €/m²1901.01.2025
Heilbronn160 €/m²34001.01.2026
Pforzheim150 €/m²32101.01.2026
Rastatt150 €/m²1.14201.01.2026
Karlsruhe140 €/m²2.16101.01.2026
Enzkreis120 €/m²1.21501.01.2026
Göppingen110 €/m²1.45601.01.2026
Böblingen100 €/m²3.04601.01.2026
Ravensburg100 €/m²93001.01.2026
Bodenseekreis98 €/m²1.11801.01.2026
Esslingen80 €/m²3.10701.01.2026
Emmendingen70 €/m²2.32901.01.2026

Gemeinde-Auswahl

Die Auswahl zeigt Gemeinden mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median an beiden Enden des Vergleichs: die höchsten und die niedrigsten Werte.

Die Liste zeigt veröffentlichte Landkreise und kreisfreie Städte. Für die exakte Entscheidung zählt anschließend die einzelne Richtwertzone.

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Die Klassen zeigen, wie sich die Richtwertzonen über die Preisstufen verteilen. Ziehen wenige sehr teure Lagen die Spitze nach oben, rückt der Median näher an den unteren Rand als an die Mitte der Spanne.

P10

1,2

P25

5

Median

50

P75

145

P90

350

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse
  • unter 150 €75,2 %62.113
  • 150–350 €14,8 %12.196
  • 350–700 €7,2 %5.969
  • 700–1.200 €2,2 %1.838
  • 1.200–2.500 €0,5 %429
  • über 2.500 €0,1 %73

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Die Klassen fassen die 82.618 Richtwertzonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. 3.010 Zonen mit älteren Stichtagen bleiben hier außen vor. Die Kennzahl oben auf der Seite zählt sie mit. Für ein einzelnes Grundstück gilt immer der Wert der konkreten Zone, nicht der Landesmedian.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Bodenrichtwert-Nutzungen in Baden-Württemberg: Die Kategorien sind breit verteilt; der Median beschreibt das Gesamtbild, nicht eine typische Einzellage.

Median

Wohnen26,5 %185 €/m²
Mischnutzung15,8 %97 €/m²
Gewerbe10,7 %65 €/m²
Sonstige Nutzung21,8 %21 €/m²
Acker8 %2,5 €/m²
Grünland8 %1,9 €/m²
Weitere Nutzungsarten30,9 %mehrere Mediane

Was kostet der Kauf, und was die Grundsteuer?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert, Erwerbsnebenkosten und laufende Steuern hinzu.

Beim Kauf können Sie die Grunderwerbsteuer berechnen.

Für die laufende Steuer können Sie den Grundsteuer-Hebesatz nachschlagen.

Kein Kaufpreis. Der Bodenrichtwert beschreibt das Niveau einer Zone. Der reale Kaufpreis hängt zusätzlich von Zuschnitt, Bebaubarkeit, Erschließung und Vertragszeitpunkt ab.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Median ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Für ein einzelnes Grundstück zählt der Bodenrichtwert seiner Zone. Aus ihm und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Für die räumliche Einordnung können Sie die Karte öffnen.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Bodenrichtwert-Datenstand in Baden-Württemberg: Stichtag 01.01.2026, Lizenzhinweis nicht ausgewiesen. Veröffentlichung: Gutachterausschüsse Baden-Württemberg, Darstellung zu Informationszwecken. Originalquelle ist BORIS-BW.

Quelle
Gutachterausschüsse Baden-Württemberg
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
85.628 ZonenFür 2019 liegen 61 Richtwertzonen vor, für 2026 82.618. Ein Preisverlauf ist deshalb nicht belastbar.
Status
zu Informationszwecken
Rechtsgrundlage
Für Baden-Württemberg stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

BORIS-BW öffnenMethodik im Detail

Grenzen. § 196 BauGB regelt den Bodenrichtwert in Baden-Württemberg. Die Auswertung bleibt eine Zonenstatistik und keine Verkehrswertermittlung für ein einzelnes Grundstück.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Baden-Württemberg

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Baden-Württemberg?

Für Wohnbauland liegt der Median in Baden-Württemberg bei 185 €/m² aus 22.383 Richtwertzonen (Stichtag 01.01.2026); über alle Nutzungsarten sind es 45 €/m² aus 85.628 Richtwertzonen. Der Landeswert ordnet das Preisniveau ein; für ein Grundstück zählt die Richtwertzone.

Von welchem Stichtag stammen die Werte in Baden-Württemberg?

Der hier ausgewiesene Bodenrichtwert-Datenstand für Baden-Württemberg ist 01.01.2026. Folgestichtage werden nach Veröffentlichung durch den Gutachterausschuss übernommen.

Wie unterscheiden sich Grundstückspreise innerhalb von Baden-Württemberg?

Welche Landkreise in Baden-Württemberg über dem Landesmedian liegen, hängt von Lage und Nutzungsarten ab. Der Spitzenkreis erreicht 1.150 €/m², der niedrigste 2,5 €/m².

Was bedeutet der Bodenpreis je Richtwertzone in Baden-Württemberg?

Ausgewertet sind Bodenrichtwert-Zonen in Baden-Württemberg mit diesen Nutzungsarten: Wohnen, Sonstige Nutzung, Mischnutzung, Gewerbe, Acker, Grünland, Wald und Unbebaut.

Wer veröffentlicht Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg?

Die Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg stehen in einer amtlichen Veröffentlichung. Herausgebende Stelle: Gutachterausschüsse Baden-Württemberg. Grundradar bereitet sie zu Informationszwecken auf. Originalquelle ist BORIS-BW.

Darf ich die Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg weiterverwenden?

Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg stehen hier zu Informationszwecken, denn die Lizenz beschränkt die Darstellung. Lizenzhinweis: nicht ausgewiesen. Herausgebende Stelle: Gutachterausschüsse Baden-Württemberg. Maßgeblich bleibt BORIS-BW.

Vor der Preisverhandlung

Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert

Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.

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