Bodenrichtwert Baden-Württemberg
Für Wohnbauland liegt der Bodenrichtwert in Baden-Württemberg im Median bei 185 €/m² zum Stichtag 01.01.2026, berechnet aus den amtlichen Zonenwerten in BORIS-BW. Das sind 40,3 Prozent weniger als der Bundesmedian für Wohnbauland von 310 €/m². Innerhalb des Landes reichen die Mediane für Wohnbauland von 50 €/m² im Schwarzwald-Baar-Kreis bis 1.190 €/m² in der Stadt Stuttgart. Verbindlich ist der Wert der einzelnen Richtwertzone. Wählen Sie unten einen der 44 Landkreise oder eine der 1.103 Gemeinden und prüfen Sie dort die Richtwertzone des Grundstücks.
- Gegenüber Bund
- −40,3 %
- Bundesmedian Wohnbauland 310 €/m²
- Rang
- 5 von 15
- Länder mit Median für Wohnbauland
- Spanne der Landkreise
- 2,5–1.150 €/m²
- Zollernalbkreis bis Freiburg im Breisgau, über alle Nutzungsarten
- Nachbarland
- +23,3 %
- Gegenüber Rheinland-Pfalz, 150 €/m²
01 / 10Überblick+
Wie liegen die Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg?
Was der Median ist. Der ausgewiesene Wert für Wohnbauland ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 22.383 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Warum die Werte nur zur Anzeige stehen. Baden-Württemberg gibt seine Bodenrichtwerte zur Anzeige frei, nicht zur weiteren Nutzung. Verbindlich bleibt der Wert der Richtwertzone in BORIS-BW.
Wo finden Sie BORIS-BW, und wie fragen Sie eine Adresse ab?
Die amtlichen Bodenrichtwerte für Baden-Württemberg stehen in BORIS-BW. Das Land stellt dieses Veröffentlichungsportal den Gutachterausschüssen bereit, die ihre Werte dort freiwillig einstellen. Fehlt eine Gemeinde, gibt die Geschäftsstelle des örtlichen Gutachterausschusses Auskunft. Ansehen und Ausdrucken bis DIN A4 sind für nicht-kommerzielle Zwecke kostenfrei. Ein Ausdruck aus dem Portal ist allerdings keine rechtsverbindliche Auskunft. Die jüngsten Werte gelten für das Jahr 2026.
- Öffnen Sie BORIS-BW.
- Geben Sie die Adresse ein oder suchen Sie das Grundstück auf der Karte.
- Lesen Sie ab, in welcher Richtwertzone das Grundstück liegt. Das Portal nennt für die Zone den Bodenrichtwert, die Nutzungsart und den Stichtag.
Den Median auf dieser Seite, 185 €/m² für Wohnbauland, berechnet Grundradar aus den amtlichen Zonenwerten zum Stichtag 01.01.2026. Die Mediane einzelner Orte finden Sie auf den Seiten der Landkreise und Gemeinden.
Einen überschlägigen Bodenwert erhalten Sie, indem Sie den Bodenrichtwert aus dem Portal mit der Fläche Ihres Grundstücks multiplizieren. Unterscheidet sich das Grundstück in einem wertbeeinflussenden Merkmal von dem Grundstück, das dem Bodenrichtwert zugrunde liegt, wird der Unterschied über einen Zu- oder Abschlag ausgeglichen. Der Grundstückswert-Rechner rechnet den Überschlag genauso, nur mit dem Median einer Nutzungsart in Baden-Württemberg, und zeigt, wie weit die Werte der Richtwertzonen auseinanderliegen. Wählen Sie im Rechner die Nutzungsart Ihrer Richtwertzone, dann sehen Sie, ob ihr Bodenrichtwert über oder unter diesem Median liegt.
Wie steht Baden-Württemberg im Bund da?
Der Median für Wohnbauland liegt 185 €/m², also −40,3 Prozent gegenüber dem bundesweiten Median auf derselben Grundlage von 310 €/m². Unter den 15 Ländern mit einem Vergleichswert belegt Baden-Württemberg Rang 5, das 73. Perzentil dieser Reihe. Das angrenzende Rheinland-Pfalz liegt mit 150 €/m² darunter.
Wo liegt mein Landkreis?
Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg unterscheiden sich regional deutlich. Der Median je Landkreis variiert zwischen 2,5 und 1.150 €/m².
Die Werte in diesem Abschnitt gelten über alle Nutzungsarten, also einschließlich Acker-, Grünland- und Waldzonen. Der Landeswert oben nennt Wohnbauland. Vergleichen Sie die Zahlen deshalb innerhalb dieses Abschnitts, nicht mit dem Wert im Seitenkopf.
| Freiburg im Breisgau | 1.150 €/m² | 570 | 01.01.2026 |
| Baden-Baden | 400 €/m² | 321 | 01.01.2026 |
| Mannheim | 370 €/m² | 632 | 01.01.2026 |
| Ulm | 220 €/m² | 299 | 01.01.2026 |
| Karlsruhe | 205 €/m² | 19 | 01.01.2025 |
| Heilbronn | 160 €/m² | 340 | 01.01.2026 |
| Pforzheim | 150 €/m² | 321 | 01.01.2026 |
| Rastatt | 150 €/m² | 1.142 | 01.01.2026 |
| Karlsruhe | 140 €/m² | 2.161 | 01.01.2026 |
| Enzkreis | 120 €/m² | 1.215 | 01.01.2026 |
| Göppingen | 110 €/m² | 1.456 | 01.01.2026 |
| Böblingen | 100 €/m² | 3.046 | 01.01.2026 |
| Ravensburg | 100 €/m² | 930 | 01.01.2026 |
| Bodenseekreis | 98 €/m² | 1.118 | 01.01.2026 |
| Esslingen | 80 €/m² | 3.107 | 01.01.2026 |
| Emmendingen | 70 €/m² | 2.329 | 01.01.2026 |
| Lörrach | 70 €/m² | 4.104 | 01.01.2026 |
| Biberach | 65 €/m² | 2.296 | 01.01.2026 |
| Breisgau-Hochschwarzwald | 60 €/m² | 2.188 | 01.01.2026 |
| Calw | 60 €/m² | 3.582 | 01.01.2026 |
| Ludwigsburg | 60 €/m² | 2.561 | 01.01.2026 |
| Ortenaukreis | 50 €/m² | 5.706 | 01.01.2026 |
| Ostalbkreis | 50 €/m² | 3.169 | 01.01.2026 |
| Rems-Murr-Kreis | 50 €/m² | 2.693 | 01.01.2026 |
| Waldshut | 50 €/m² | 4.094 | 01.01.2026 |
| Heidenheim | 45 €/m² | 1.707 | 01.01.2026 |
| Schwäbisch Hall | 45 €/m² | 1.731 | 01.01.2026 |
| Tuttlingen | 40 €/m² | 1.532 | 01.01.2026 |
| Heidelberg | 35 €/m² | 15 | 01.01.2024 |
| Sigmaringen | 30 €/m² | 2.127 | 01.01.2026 |
| Stuttgart | 27 €/m² | 31 | 01.01.2025 |
| Reutlingen | 26 €/m² | 2.317 | 01.01.2026 |
| Hohenlohekreis | 20 €/m² | 1.446 | 01.01.2026 |
| Konstanz | 20 €/m² | 4.432 | 01.01.2026 |
| Main-Tauber-Kreis | 20 €/m² | 3.516 | 01.01.2026 |
| Neckar-Odenwald-Kreis | 20 €/m² | 2.079 | 01.01.2026 |
| Rhein-Neckar-Kreis | 20 €/m² | 1.317 | 01.01.2026 |
| Rottweil | 20 €/m² | 3.295 | 01.01.2026 |
| Freudenstadt | 16 €/m² | 2.295 | 01.01.2026 |
| Schwarzwald-Baar-Kreis | 10 €/m² | 3.083 | 01.01.2026 |
| Heilbronn | 7 €/m² | 639 | 01.01.2024 |
| Alb-Donau-Kreis | 5,5 €/m² | 647 | 01.01.2024 |
| Tübingen | 3,3 €/m² | 1.759 | 01.01.2026 |
| Zollernalbkreis | 2,5 €/m² | 2.261 | 01.01.2026 |
Gemeinde-Auswahl
Die Auswahl zeigt Gemeinden mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median an beiden Enden des Vergleichs: die höchsten und die niedrigsten Werte.
3 teuerste Gemeinden
Die Liste zeigt veröffentlichte Landkreise und kreisfreie Städte. Für die exakte Entscheidung zählt anschließend die einzelne Richtwertzone.
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Die Klassen zeigen, wie sich die Richtwertzonen über die Preisstufen verteilen. Ziehen wenige sehr teure Lagen die Spitze nach oben, rückt der Median näher an den unteren Rand als an die Mitte der Spanne.
1,2
5
50
145
350
Werte in €/m².
- unter 150 €75,2 %62.113
- 150–350 €14,8 %12.196
- 350–700 €7,2 %5.969
- 700–1.200 €2,2 %1.838
- 1.200–2.500 €0,5 %429
- über 2.500 €0,1 %73
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Die Klassen fassen die 82.618 Richtwertzonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. 3.010 Zonen mit älteren Stichtagen bleiben hier außen vor. Die Kennzahl oben auf der Seite zählt sie mit. Für ein einzelnes Grundstück gilt immer der Wert der konkreten Zone, nicht der Landesmedian.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Bodenrichtwert-Nutzungen in Baden-Württemberg: Die Kategorien sind breit verteilt; der Median beschreibt das Gesamtbild, nicht eine typische Einzellage.
Median
Was kostet der Kauf, und was die Grundsteuer?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert, Erwerbsnebenkosten und laufende Steuern hinzu.
Beim Kauf können Sie die Grunderwerbsteuer berechnen.
Für die laufende Steuer können Sie den Grundsteuer-Hebesatz nachschlagen.
Kein Kaufpreis. Der Bodenrichtwert beschreibt das Niveau einer Zone. Der reale Kaufpreis hängt zusätzlich von Zuschnitt, Bebaubarkeit, Erschließung und Vertragszeitpunkt ab.
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Median ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Für ein einzelnes Grundstück zählt der Bodenrichtwert seiner Zone. Aus ihm und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Für die räumliche Einordnung können Sie die Karte öffnen.
Werkzeuge
Was die Karte in Baden-Württemberg zeigt
Jeder Link öffnet die Karte mit einer Ebene. Geben Sie dort eine Adresse ein oder klicken Sie auf ein Flurstück, um zu sehen, was die Ebene an dieser Stelle angibt.
- Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg auf der KarteMehr zur Ebene Bodenrichtwerte
- Hochwasser in Baden-Württemberg auf der Karte
- Lärm in Baden-Württemberg auf der KarteMehr zur Ebene Lärm
- Nettokaltmiete in Baden-Württemberg auf der KarteMehr zur Ebene Nettokaltmiete
- Breitband in Baden-Württemberg auf der KarteMehr zur Ebene Breitband
- Nahversorgung in Baden-Württemberg auf der KarteMehr zur Ebene Nahversorgung
- Schutzgebiete in Baden-Württemberg auf der KarteMehr zur Ebene Schutzgebiete
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Bodenrichtwert-Datenstand in Baden-Württemberg: Stichtag 01.01.2026, Lizenzhinweis nicht ausgewiesen. Veröffentlichung: Gutachterausschüsse Baden-Württemberg, Darstellung zu Informationszwecken. Originalquelle ist BORIS-BW.
- Quelle
- Gutachterausschüsse Baden-Württemberg
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 85.628 ZonenFür 2019 liegen 61 Richtwertzonen vor, für 2026 82.618. Ein Preisverlauf ist deshalb nicht belastbar.
- Status
- zu Informationszwecken
- Rechtsgrundlage
- Für Baden-Württemberg stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
BORIS-BW öffnenMethodik im Detail
Grenzen. § 196 BauGB regelt den Bodenrichtwert in Baden-Württemberg. Die Auswertung bleibt eine Zonenstatistik und keine Verkehrswertermittlung für ein einzelnes Grundstück.
Häufig gesuchte Orte in diesem Bundesland
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Baden-Württemberg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Baden-Württemberg?
Für Wohnbauland liegt der Median in Baden-Württemberg bei 185 €/m² aus 22.383 Richtwertzonen (Stichtag 01.01.2026); über alle Nutzungsarten sind es 45 €/m² aus 85.628 Richtwertzonen. Der Landeswert ordnet das Preisniveau ein; für ein Grundstück zählt die Richtwertzone.
Von welchem Stichtag stammen die Werte in Baden-Württemberg?
Der hier ausgewiesene Bodenrichtwert-Datenstand für Baden-Württemberg ist 01.01.2026. Folgestichtage werden nach Veröffentlichung durch den Gutachterausschuss übernommen.
Wie unterscheiden sich Grundstückspreise innerhalb von Baden-Württemberg?
Welche Landkreise in Baden-Württemberg über dem Landesmedian liegen, hängt von Lage und Nutzungsarten ab. Der Spitzenkreis erreicht 1.150 €/m², der niedrigste 2,5 €/m².
Was bedeutet der Bodenpreis je Richtwertzone in Baden-Württemberg?
Ausgewertet sind Bodenrichtwert-Zonen in Baden-Württemberg mit diesen Nutzungsarten: Wohnen, Sonstige Nutzung, Mischnutzung, Gewerbe, Acker, Grünland, Wald und Unbebaut.
Wer veröffentlicht Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg?
Die Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg stehen in einer amtlichen Veröffentlichung. Herausgebende Stelle: Gutachterausschüsse Baden-Württemberg. Grundradar bereitet sie zu Informationszwecken auf. Originalquelle ist BORIS-BW.
Darf ich die Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg weiterverwenden?
Bodenrichtwerte in Baden-Württemberg stehen hier zu Informationszwecken, denn die Lizenz beschränkt die Darstellung. Lizenzhinweis: nicht ausgewiesen. Herausgebende Stelle: Gutachterausschüsse Baden-Württemberg. Maßgeblich bleibt BORIS-BW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.