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grundradar
Datenjahr 2025Stichtag 30.06.2025Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz in Niedersachsen

Der Median der Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen liegt 2025 bei 300 %. Niedersachsen rechnet nach einem eigenen Ländermodell, deshalb steht hier kein bundesweiter Vergleich. Der Hebesatz B ist nicht die Höhe der Grundsteuer, sondern der Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag, und verbindlich bleibt der Satz Ihrer Gemeinde. Ihre Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100 aus dem Bescheid; nutzen Sie dafür den Rechner.

Rang
3 von 5
Länder mit eigenem Modell, nach Median der Gemeinde-Hebesätze B
Spanne der Gemeinden
120 % bis 900 %
Gorleben bis Hannover, Landeshauptstadt
01 / 9Überblick

Wie hoch ist der Hebesatz in Niedersachsen?

In Niedersachsen beträgt der Median der Grundsteuer B 2025 300 %. Grundlage sind die von Destatis gemeldeten Hebesätze B, Stichtag 30.06.2025. 941 Gemeinden melden einen Wert über 0 %. Jede Gemeinde setzt ihren eigenen Hebesatz. Für Ihren Bescheid zählt daher der Wert Ihrer Gemeinde. Die Zahl ist eine landesweite Einordnung, nicht der Satz für Ihren konkreten Bescheid.

Maßgeblich ist immer der Hebesatz Ihrer konkreten Gemeinde. Der Landesmedian von 300 % ist ein Orientierungswert, nicht Ihr persönlicher Satz.

Welches Modell gilt in Niedersachsen?

In Niedersachsen gilt ein eigenes Ländermodell: Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell. Der Hebesatz B bleibt der kommunale Faktor. Der Landesmedian ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 5 NGrStG (Niedersächsisches Grundsteuergesetz; § 2 = Bemessung, § 5 = Hebesatzrecht).

Bewertung

Ländermodell

Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell bewertet eigenständig. Der Hebesatz B bleibt der sichtbare kommunale Faktor auf dem Bescheid.

Niedersachsen-Modell

Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell

Der Grundsteuermessbetrag entsteht anders als im Bundesmodell. Der von Grundradar berechnete Landesmedian vergleicht nur Gemeinde-Hebesätze B und ist keine Berechnung der Jahressteuer.

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Welcher Landkreis hat welchen Hebesatz?

Median des Hebesatzes B je Landkreis und kreisfreier Stadt in Niedersachsen. Die letzte Spalte zeigt die Lage zum Landesmedian von 300 %.

Landkreise in Niedersachsen
Braunschweig, Stadtkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B750 %1+450 Pp.
Wilhelmshaven, Stadtkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B630 %1+330 Pp.
Wolfsburg, Stadtkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B586 %1+286 Pp.
Region Hannover579 %21+279 Pp.
Delmenhorst, Stadtkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B557 %1+257 Pp.
Osnabrück, Stadtkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B545 %1+245 Pp.
Salzgitter, Stadtkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B540 %1+240 Pp.
Oldenburg (Oldb), Stadtkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B539 %1+239 Pp.
Peine490 %7+190 Pp.
Emden, Stadtkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B480 %1+180 Pp.
Friesland420 %8+120 Pp.
Osterholz420 %11+120 Pp.
Hildesheim397 %20+97 Pp.
Wolfenbüttel376 %32+76 Pp.
Lüneburg375 %43+75 Pp.
Wesermarsch370 %9+70 Pp.

Klicken Sie eine Zeile, um zur Seite des Landkreises zu gelangen. Bei kreisfreien Städten fallen Landkreis und Gemeinde zusammen. Die Gemeinde-Hebesätze B stammen aus den Realsteuerhebesätzen des Statistischen Bundesamts (Destatis), Datenstand 30.06.2025. Die Mediane berechnet Grundradar.

Welche Gemeinden haben den höchsten und den niedrigsten Hebesatz?

Grundradar vergleicht die von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen im Datenjahr 2025. Die Sätze reichen von 120 % bis 900 %. Die Rangfolge beschreibt die Höhe der Sätze, nicht die räumliche Nähe der Gemeinden.

Höchste und niedrigste Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen
Kreis oder Stadt
Höchste Hebesätze B
Hannover, LandeshauptstadtRegion Hannover900 %
Seelze, StadtRegion Hannover900 %
Laatzen, StadtRegion Hannover860 %
Hildesheim, StadtHildesheim822 %
Gehrden, StadtRegion Hannover760 %
Niedrigste Hebesätze B
BahrdorfHelmstedt135 %
MarientalHelmstedt135 %
BeierstedtHelmstedt129 %
HemslohDiepholz127 %
GorlebenLüchow-Dannenberg120 %

Die Rangfolge vergleicht Hebesätze B, nicht Grundsteuerbeträge. Für Ihre Rechnung verwenden Sie den Hebesatz B Ihrer Gemeinde und den Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid.

Wie schneiden die Nachbarländer ab?

Niedersachsen grenzt an 9 Bundesländer. Eine Abweichung in Prozentpunkten steht nur dort, wo das Nachbarland den Grundsteuermessbetrag nach demselben Modell ermittelt wie Niedersachsen. Rechnet es nach einem anderen Modell, steht der Landesmedian ohne Abweichung.

Angrenzende Bundesländer und ihr Median der Gemeinde-Hebesätze B
Modell
HamburgHH Wohnlagenmodell975 %anderes Modell, nicht vergleichbar
BremenBundesmodell HB670 %anderes Modell, nicht vergleichbar
Nordrhein-WestfalenBundesmodell NRW664 %anderes Modell, nicht vergleichbar
HessenHE Flächen-Faktor420 %anderes Modell, nicht vergleichbar
Schleswig-HolsteinBundesmodell SH410 %anderes Modell, nicht vergleichbar
Sachsen-AnhaltBundesmodell ST402 %anderes Modell, nicht vergleichbar
Mecklenburg-VorpommernBundesmodell400 %anderes Modell, nicht vergleichbar
ThüringenBundesmodell400 %anderes Modell, nicht vergleichbar
BrandenburgBundesmodell370 %anderes Modell, nicht vergleichbar

Warum lässt sich Niedersachsen nicht bundesweit einordnen?

Niedersachsen rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Landesmedian von 300 % und der Median der Länder mit Bundesmodell messen deshalb nicht dasselbe, und ein niedriger Prozentwert bedeutet für sich genommen keine niedrige Steuer. Aussagekräftig bleibt der Vergleich der Gemeinden innerhalb von Niedersachsen.

Median der Gemeinde-Hebesätze B, Länder mit eigenem Modell · %
  1. Hamburg975
  2. Hessen420
  3. Niedersachsen300
  4. Baden-Württemberg290
  5. Bayern275

Von Grundradar berechnete Mediane der veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B. Werte über 100 % sind normal, denn der Hebesatz wird auf den Messbetrag angewandt und ist nicht der Steuersatz selbst. Länder mit eigenem Ländermodell rechnen den Messbetrag anders aus, deshalb ist ein Vergleich über die Landesgrenze hinweg nur eingeschränkt aussagekräftig.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Hebesatz B ist eine Eingangsgröße der Jahressteuer. Zusätzlich benötigen Sie den Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid. Für eine Kaufentscheidung in Niedersachsen gehören Grundstückswert, Kaufnebenkosten und die Prüfung des eigenen Bescheids dazu.

Häufige Fragen zu Niedersachsen

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Niedersachsen?

Der Median der Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen liegt 2025 bei 300 %. Grundlage sind die Destatis-Realsteuerhebesätze.

Wie berechnet sich die Grundsteuer B in Niedersachsen?

Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Wie der Grundsteuermessbetrag entsteht, richtet sich nach dem Bundes- oder Ländermodell.

Welcher Hebesatz gilt 2025 in Niedersachsen?

Die Gemeinde-Hebesätze B stammen aus dem Datenjahr 2025. Der Destatis-Datenstand ist 30.06.2025. Für Ihren Grundsteuerbescheid zählt der Hebesatz B Ihrer Gemeinde im jeweiligen Steuerjahr.

Wer beschließt den Grundsteuer-Hebesatz in Niedersachsen?

Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz B in einer Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung.

Wie hat sich der Hebesatz in Niedersachsen seit der Reform geändert?

Der Median der Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen lag 2024 bei 410 %, 2025 liegt er bei 300 %. Die beiden Werte lassen sich nicht voneinander abziehen: Seit 2025 trifft der Hebesatz B auf einen anders berechneten Grundsteuermessbetrag.

Was ist der Grundsteuermessbetrag in Niedersachsen?

Der Grundsteuermessbetrag wird vom Finanzamt festgesetzt. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100.

Welche Steuermesszahl gilt für Wohngrundstücke in Niedersachsen?

Für Niedersachsen gilt Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell. Die Rechtsgrundlage ist § 2 + § 5 NGrStG (Niedersächsisches Grundsteuergesetz; § 2 = Bemessung, § 5 = Hebesatzrecht).

Unterscheidet Niedersachsen zwischen Grundsteuer A und B?

Ja. Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Grundsteuer B betrifft bebaute und bebaubare Grundstücke.

Kann ich gegen meinen Grundsteuer-Bescheid in Niedersachsen Einspruch einlegen?

Prüfen Sie, ob der Fehler im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts oder im Grundsteuerbescheid der Gemeinde liegt. Frist und Rechtsbehelfsbelehrung stehen im jeweiligen Bescheid.

Wo finde ich den Hebesatz meiner Gemeinde in Niedersachsen?

Suchen Sie Ihre Gemeinde und öffnen Sie den Hebesatz B des Datenjahres. Verbindlich ist die Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung der Gemeinde. Den angewandten Satz sehen Sie im Grundsteuerbescheid.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Grundradar berechnet aus den von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätzen B in Niedersachsen den Landesmedian. Für Niedersachsen wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 5 NGrStG eingeordnet.

Median Hebesatz B
300 %von Destatis gemeldete Hebesätze B
Gemeinden mit Hebesatz B über 0 %
941Niedersachsen
10. Perzentil der Hebesätze B
190 %unterstes Dezil
90. Perzentil der Hebesätze B
450 %oberstes Dezil
Median der Gemeinde-Hebesätze A
400 %Land- und Forstwirtschaft
Median der Gemeinde-Hebesätze C
nicht gemeldetbaureife unbebaute Grundstücke
Lizenz
Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0)Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

Vollständige Methodik

Grenze der Aussage. Der Landesmedian ist ein Orientierungswert. Die tatsächliche Steuer bestimmt der Hebesatz Ihrer Gemeinde.

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Der Hebesatz ist nur ein Teil der Entscheidung

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