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Stichtag 01.01.2024

Bodenrichtwert Hochtaunuskreis

Das Bodenrichtwert-Niveau im Hochtaunuskreis ist hoch: 790 €/m² für Wohnbauland im Median (Stichtag 01.01.2024), 444,8 % über dem Landesmedian in Hessen. Zwischen den Gemeinden reichen die Mediane für Wohnbauland von 100 €/m² in Weilrod bis 1.150 €/m² in Bad Homburg v. d. Höhe. Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Wählen Sie unten eine der 13 Gemeinden und prüfen Sie dort die Richtwertzone der Adresse.

Gegenüber Land
+444,8 %
Median Wohnbauland in Hessen, 145 €/m²
Rang im Land
4 von 26
Landkreise und kreisfreie Städte mit Median für Wohnbauland in Hessen
Spanne der Gemeinden
100–1.150 €/m²
Weilrod bis Bad Homburg v. d. Höhe, Wohnbauland
Nachbarkreis
+351,4 %
Gegenüber Wetteraukreis, 175 €/m²
01 / 10Überblick

Wie liegen die Bodenrichtwerte im Hochtaunuskreis?

Über alle Nutzungsarten liegen 858 Richtwertzonen vor. Der Median oben zählt nur die Zonen, die für Wohnbauland ausgewiesen sind.

Was der Median ist. Ein ungewichteter Zentralwert über die Wohnbauland-Zonen, keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Grundreport ansehen zeigt, welche Quellen, Stichtage und Prüfabschnitte für ein konkretes Grundstück vorgesehen sind.

Wo liegt meine Gemeinde?

Der Vergleich umfasst alle 13 Gemeinden im Hochtaunuskreis. Die Bodenrichtwerte für Wohnbauland dieser Gemeinden reichen zum jeweils ausgewiesenen Stichtag von 100 bis 1.150 €/m².

Für alle 13 Gemeinden im Hochtaunuskreis liegen amtliche Richtwertzonen vor.

Gemeinden im Hochtaunuskreis, Stichtag 01.01.2024. Werte aus einer einzelnen Zone sind als Einzelwert zu lesen, sonst als Median.
Bad Homburg v. d. Höhe1.150 €/m²1.050 €/m²108+46 %01.01.2024
Oberursel (Taunus)1.100 €/m²250 €/m²221+39 %01.01.2024
Königstein im Taunus940 €/m²570 €/m²54+19 %01.01.2024
Kronberg im Taunus900 €/m²770 €/m²57+14 %01.01.2024
Friedrichsdorf, Philipp-Reis-Stadt790 €/m²175 €/m²740 %01.01.2024
Steinbach (Taunus)670 €/m²670 €/m²16-15 %01.01.2024
Neu-Anspach380 €/m²175 €/m²50-52 %01.01.2024
Glashütten320 €/m²220 €/m²24-59 %01.01.2024
Wehrheim280 €/m²140 €/m²39-65 %01.01.2024
Schmitten im Taunus205 €/m²140 €/m²65-74 %01.01.2024
Usingen185 €/m²120 €/m²51-77 %01.01.2024
Grävenwiesbach130 €/m²100 €/m²31-84 %01.01.2024
Weilrod100 €/m²80 €/m²68-87 %01.01.2024

Wie steht der Hochtaunuskreis im Land da?

Die Einordnung im Hochtaunuskreis im Bundesland Hessen: Rang 4 von 26 nach Median-Bodenrichtwert für Wohnbauland.

Median Wohnbauland je Landkreis in Hessen · €/m²
Landesmedian HE, Stichtag 01.01.2024 145
  1. Frankfurt am Main(Nachbarland)1.100
  2. Darmstadt1.000
  3. Wiesbaden1.000
  4. Hochtaunuskreis790
  5. Offenbach am Main775
  6. Offenbach725
  7. Main-Taunus-Kreis(Nachbarland)720
  8. Groß-Gerau525
  9. Darmstadt-Dieburg385
  10. Rheingau-Taunus-Kreis(Nachbarland)290
  11. Bergstraße240
  12. Kassel, documenta-Stadt215
  13. Main-Kinzig-Kreis200
  14. Wetteraukreis(Nachbarland)175
  15. Gießen160
  16. Kassel110
  17. Fulda100
  18. Limburg-Weilburg(Nachbarland)95
  19. Lahn-Dill-Kreis90
  20. Odenwaldkreis90
  21. Marburg-Biedenkopf80
  22. Schwalm-Eder-Kreis48
  23. Hersfeld-Rotenburg46
  24. Waldeck-Frankenberg45
  25. Vogelsbergkreis44
  26. Werra-Meißner-Kreis36

Angrenzende Landkreise und Städte

Diese Landkreise und Städte grenzen an Hochtaunuskreis an, laut amtlicher Nachbarschaftsdefinition. Jede Zeile nennt, ob sich der Wert auf Wohnbauland oder alle Nutzungsarten bezieht und ob er ein Einzelwert oder ein Median ist. Wert und Prozentvergleich verwenden dieselbe Grundlage und denselben Stichtag. Bei abweichenden Stichtagen zeigt die Zeile nur den datierten Wert.

Vergleichbare Landkreise in Hessen

Diese Landkreise grenzen nicht an Hochtaunuskreis an. Vergleichbar sind nur Landkreise in Hessen mit demselben Stichtag 01.01.2024 und mit mehr als einer Zone auf derselben Grundlage. Das sind 20 Landkreise. Daraus zeigt die Tabelle die 4 mit dem geringsten Abstand zum Wohnbauland-Wert von Hochtaunuskreis. Über die räumliche Nähe sagt die Auswahl nichts.

Haben Sie ein konkretes Grundstück im Blick?Prüfen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise kostenlos.

Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

2020 bis 2024 · Methodik-Umstellung im Zeitraum. Diese Auswertung nutzt nur Stichtage mit ausreichend Richtwertzonen und ist eine zeitliche Einordnung amtlicher Bodenrichtwerte im Hochtaunuskreis, kein Kaufpreisindex für einzelne Grundstücke.

Median-Bodenrichtwert im Hochtaunuskreis je Stichtagsjahr
0200400600800202020222024Methodik-UmstellungMethodik-Umstellung2020: 160 €/m²2022: 200 €/m²2024: 200 €/m²160200
Median alle Nutzungsartenmittlere Hälfte der Zonen (p25 bis p75)

Der Gesamtmedian wird hier stark von Acker-, Grünland- und Forstflächen geprägt; für Wohnbaugrundstücke ist die gestrichelte Linie „Median Wohnbauland“ maßgeblich.

Methodik-Umstellung 2024. Ab dem Stichtag 01.01.2024 gilt eine angepasste Ermittlungsmethodik. Ältere Werte sind als zeitliche Einordnung zu lesen, nicht als Kaufpreisindex.

Datenstudie 2020–2024. Für den Hochtaunuskreis haben wir die Wohn-Bodenrichtwerte zonenweise ausgewertet: Verglichen wird jede Zone mit sich selbst, und nach Abzug der Inflation bleibt im Median −5,7 Prozent. Zur Auswertung 2020–2024

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Der niedrigste amtliche Lagewert im Hochtaunuskreis beträgt 0,5 €/m², der höchste 2.400 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie sich die Zonen auf diese Spanne verteilen.

P10

5

P25

40

Median

200

P75

790

P90

1.200

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse · Anteil an 858 Richtwertzonen
  • unter 150 €44,1 %378
  • 150–350 €17,5 %150
  • 350–700 €10,3 %88
  • 700–1.200 €17,8 %153
  • 1.200–2.500 €10,4 %89
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Ungewichtete Verteilung über die amtlichen Zonen. Für ein konkretes Grundstück zählt der Wert der jeweiligen Zone, nicht der Durchschnitt der ganzen Auswertung.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Im Hochtaunuskreis streut die Nutzungsmischung breit: keine Kategorie kommt auf einen dominanten Anteil; Wohn-, Misch-, Gewerbe- und Agrarflächen tragen gemeinsam zum Bodenpreis-Bild bei.

Median

Wohnen365 Zonen · 42,5 %790 €/m²
Gewerbe137 Zonen · 16 %200 €/m²
Acker122 Zonen · 14,2 %4,3 €/m²
Mischnutzung114 Zonen · 13,3 %350 €/m²
Sonstige Nutzung113 Zonen · 13,2 %kein Wert veröffentlicht
Wald6 Zonen · 0,7 %8 €/m²
Unbebaut1 Zone · 0,1 %3 €/m²

Was kostet der Kauf, und was die Grundsteuer?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert, Erwerbsnebenkosten und laufende Steuern hinzu.

Kein Kaufpreis. Der Bodenrichtwert beschreibt das Niveau einer Zone. Der reale Kaufpreis hängt zusätzlich von Zuschnitt, Bebaubarkeit, Erschließung und Vertragszeitpunkt ab.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Bodenrichtwerte sind zonal, nicht parzellenscharf: Zwei benachbarte Straßen können in verschiedenen Richtwertzonen liegen. Über die Karte gelangen Sie von den 858 Zonen zur Geographie Ihrer Gemeinde.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Hochtaunuskreis weist Bodenrichtwerte mit Stichtag 01.01.2024 aus; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.

Quelle
Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
Festsetzung
Gutachterausschuss für Grundstückswerte
Stichtag
01.01.2024
Umfang der Auswertung
858 Zonen · 13 Gemeinden
Lizenz
Nutzungshinweis: kostenfreie Bereitstellung nach § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; Nachnutzung nach amtlicher Quelle.
Rechtsgrundlage
§§ 192–196 BauGB

Amtliches Portal öffnen

Grenzen. Der Median ist ungewichtet über die Zonen gebildet, er ist weder ein Verkehrswert noch ein Kaufpreis. Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich. Auf Kreisebene setzt der nach § 192 BauGB gebildete Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2024 fest; methodisch maßgeblich ist die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV).

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten im Hochtaunuskreis

Wie hoch ist der Bodenrichtwert im Hochtaunuskreis?

Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt im Hochtaunuskreis 790 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.

Wie viele Richtwertzonen fließen in die Auswertung ein?

Der Bodenrichtwert im Hochtaunuskreis stützt sich auf 858 Richtwertzonen. Wie belastbar der Median ist, hängt neben dieser Zahl vom Zonenmix und von der Streuung ab.

Wie unterscheiden sich Grundstückspreise im Hochtaunuskreis?

Die Spannweite der Bodenrichtwerte im Hochtaunuskreis reicht von 80 €/m² bis 1.050 €/m²; Stichtag 01.01.2024, Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.

Was sagt der Bodenpreis über die Richtwertzonen im Hochtaunuskreis?

Der ausgewiesene Bodenrichtwert spiegelt den Median über mehrere Richtwertzonen wider. Bodenpreis ist hier ein Suchbegriff; für ein einzelnes Grundstück ist eine Einzelwertermittlung erforderlich.

Von welchem Stichtag stammen die Werte des Hochtaunuskreises?

Die offiziellen Bodenrichtwerte im Hochtaunuskreis sind zum Stichtag 01.01.2024 dokumentiert; ältere Stichtage bleiben für rückwirkende Wertermittlungen maßgeblich (z. B. Bedarfswertermittlung für Erbschaft- oder Schenkungsteuer nach §§ 179 ff. BewG).

Warum kann eine Gemeinde im selben Landkreis deutlich abweichen?

Gemeinden im selben Landkreis können beim Bodenrichtwert deutlich abweichen, weil Lage, Bebauungsdichte und Nutzungsart innerhalb eines Kreises stark variieren.

Vor der Preisverhandlung

Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert

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