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grundradar
Datenjahr 2025Stichtag 30.06.2025Bundesmodell

Grundsteuer-Hebesatz in Mecklenburg-Vorpommern

Der Median der Gemeinde-Hebesätze B in Mecklenburg-Vorpommern liegt 2025 bei 400 %. Er liegt 65 Prozentpunkte unter dem Median in den Ländern mit Bundesmodell von 465 %. Der Hebesatz B ist nicht die Höhe der Grundsteuer, sondern der Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag, und verbindlich bleibt der Satz Ihrer Gemeinde. Ihre Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100 aus dem Bescheid; nutzen Sie dafür den Rechner.

Gegenüber Familienmedian
−65 Pp.
Median der Gemeinde-Hebesätze B in den Ländern mit Bundesmodell: 465 %
Rang
9 von 11
Länder mit Bundesmodell, nach Median der Gemeinde-Hebesätze B
Spanne der Gemeinden
100 % bis 745 %
Ahrenshoop, Ostseebad bis Dömitz, Stadt
Nachbarland
−10 Pp.
Schleswig-Holstein: 410 %
01 / 9Überblick

Wie hoch ist der Hebesatz in Mecklenburg-Vorpommern?

Für Mecklenburg-Vorpommern weist Destatis zum Stichtag 30.06.2025 einen Landesmedian der Grundsteuer B von 400 % aus. Er beruht auf den gemeldeten Hebesätzen B. 724 Gemeinden melden einen Wert über 0 %. Jede Gemeinde setzt ihren eigenen Hebesatz. Für Ihren Bescheid zählt daher der Wert Ihrer Gemeinde. Der Median hilft beim Vergleich, ersetzt aber nicht den Hebesatz Ihrer Gemeinde.

Maßgeblich ist immer der Hebesatz Ihrer konkreten Gemeinde. Der Landesmedian von 400 % ist ein Orientierungswert, nicht Ihr persönlicher Satz.

Welches Modell gilt in Mecklenburg-Vorpommern?

Mecklenburg-Vorpommern nutzt das Bundesmodell. Der Grundsteuerwert wird nach dem Bewertungsgesetz ermittelt, daraus entsteht der Messbetrag, und die Gemeinde wendet ihren Hebesatz an. Rechtsgrundlage: § 15 + § 25 GrStG; § 220 ff. BewG.

Bewertung

Bundesmodell

Messbetrag = Grundsteuerwert × Steuermesszahl (§ 25, § 15 GrStG, § 220 ff. BewG). Der Hebesatz der Gemeinde ist der sichtbare kommunale Faktor auf dem Bescheid.

Einordnung

Einheitliches Bundesmodell

Es gilt das Bundesmodell. Das Finanzamt ermittelt den Grundsteuerwert und den Grundsteuermessbetrag. Die Gemeinde beschließt den Hebesatz B.

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Welcher Landkreis hat welchen Hebesatz?

Median des Hebesatzes B je Landkreis und kreisfreier Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Die letzte Spalte zeigt die Lage zum Landesmedian von 400 %.

Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern
Schwerinkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B595 %1+195 Pp.
Ludwigslust-Parchim438 %142+38 Pp.
Rostockkreisfreie Stadt, ein Hebesatz B438 %1+38 Pp.
Vorpommern-Greifswald423 %138+23 Pp.
Mecklenburgische Seenplatte420 %146+20 Pp.
Vorpommern-Rügen351 %101−49 Pp.
Nordwestmecklenburg350 %83−50 Pp.
Landkreis Rostock327 %112−73 Pp.

Klicken Sie eine Zeile, um zur Seite des Landkreises zu gelangen. Bei kreisfreien Städten fallen Landkreis und Gemeinde zusammen. Die Gemeinde-Hebesätze B stammen aus den Realsteuerhebesätzen des Statistischen Bundesamts (Destatis), Datenstand 30.06.2025. Die Mediane berechnet Grundradar.

Welche Gemeinden haben den höchsten und den niedrigsten Hebesatz?

Grundradar vergleicht die von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B in Mecklenburg-Vorpommern im Datenjahr 2025. Die Sätze reichen von 100 % bis 745 %. Die Rangfolge beschreibt die Höhe der Sätze, nicht die räumliche Nähe der Gemeinden.

Höchste und niedrigste Gemeinde-Hebesätze B in Mecklenburg-Vorpommern
Kreis oder Stadt
Höchste Hebesätze B
Dömitz, StadtLudwigslust-Parchim745 %
BrenzLudwigslust-Parchim705 %
KarenzLudwigslust-Parchim700 %
Wittenburg, StadtLudwigslust-Parchim688 %
ZierzowLudwigslust-Parchim681 %
Niedrigste Hebesätze B
PruchtenVorpommern-Rügen173 %
Wustrow, OstseebadVorpommern-Rügen164 %
Dierhagen, OstseebadVorpommern-Rügen145 %
Insel Hiddensee, SeebadVorpommern-Rügen119 %
Ahrenshoop, OstseebadVorpommern-Rügen100 %

Die Rangfolge vergleicht Hebesätze B, nicht Grundsteuerbeträge. Für Ihre Rechnung verwenden Sie den Hebesatz B Ihrer Gemeinde und den Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid.

Wie schneiden die Nachbarländer ab?

Mecklenburg-Vorpommern grenzt an 3 Bundesländer. Eine Abweichung in Prozentpunkten steht nur dort, wo das Nachbarland den Grundsteuermessbetrag nach demselben Modell ermittelt wie Mecklenburg-Vorpommern. Rechnet es nach einem anderen Modell, steht der Landesmedian ohne Abweichung.

Angrenzende Bundesländer und ihr Median der Gemeinde-Hebesätze B
Modell
Schleswig-HolsteinBundesmodell SH410 %+10 Pp. gegenüber Mecklenburg-Vorpommern
BrandenburgBundesmodell370 %−30 Pp. gegenüber Mecklenburg-Vorpommern
NiedersachsenNI Flächen-Lage-Modell300 %anderes Modell, nicht vergleichbar

Wie steht Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich mit den Ländern im Bundesmodell?

Mit einem Landesmedian von 400 % liegt Mecklenburg-Vorpommern unter dem Median der Länder mit Bundesmodell von 465 % aus 6.208 Gemeinden. Diese Länder ermitteln den Grundsteuermessbetrag auf demselben Weg wie Mecklenburg-Vorpommern, deshalb steht hier ihr Median und nicht der bundesweite. Werte über 100 % sind normal, denn der Hebesatz wird auf den Messbetrag angewandt und ist nicht der Steuersatz selbst.

Median der Gemeinde-Hebesätze B, Länder mit Bundesmodell · %
Median der Familie 465
  1. Bremen670
  2. Nordrhein-Westfalen664
  3. Berlin470
  4. Rheinland-Pfalz465
  5. Saarland413
  6. Schleswig-Holstein410
  7. Sachsen-Anhalt402
  8. Sachsen401
  9. Mecklenburg-Vorpommern400
  10. Thüringen400
  11. Brandenburg370

Von Grundradar berechnete Mediane der veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Hebesatz B ist eine Eingangsgröße der Jahressteuer. Zusätzlich benötigen Sie den Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid. Für eine Kaufentscheidung in Mecklenburg-Vorpommern gehören Grundstückswert, Kaufnebenkosten und die Prüfung des eigenen Bescheids dazu.

Häufige Fragen zu Mecklenburg-Vorpommern

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Mecklenburg-Vorpommern?

Der Median der Gemeinde-Hebesätze B in Mecklenburg-Vorpommern liegt 2025 bei 400 %. Grundlage sind die Destatis-Realsteuerhebesätze.

Wie berechnet sich die Grundsteuer B in Mecklenburg-Vorpommern?

Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Wie der Grundsteuermessbetrag entsteht, richtet sich nach dem Bundes- oder Ländermodell.

Welcher Hebesatz gilt 2025 in Mecklenburg-Vorpommern?

Die Gemeinde-Hebesätze B stammen aus dem Datenjahr 2025. Der Destatis-Datenstand ist 30.06.2025. Für Ihren Grundsteuerbescheid zählt der Hebesatz B Ihrer Gemeinde im jeweiligen Steuerjahr.

Wer beschließt den Grundsteuer-Hebesatz in Mecklenburg-Vorpommern?

Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz B in einer Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung.

Wie hat sich der Hebesatz in Mecklenburg-Vorpommern seit der Reform geändert?

Der Median der Gemeinde-Hebesätze B in Mecklenburg-Vorpommern lag 2024 bei 408 %, 2025 liegt er bei 400 %. Die beiden Werte lassen sich nicht voneinander abziehen: Seit 2025 trifft der Hebesatz B auf einen anders berechneten Grundsteuermessbetrag.

Was ist der Grundsteuermessbetrag in Mecklenburg-Vorpommern?

Der Grundsteuermessbetrag wird vom Finanzamt festgesetzt. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100.

Welche Steuermesszahl gilt für Wohngrundstücke in Mecklenburg-Vorpommern?

Für Mecklenburg-Vorpommern gilt Bundesmodell. Die Rechtsgrundlage ist § 15 + § 25 GrStG; § 220 ff. BewG.

Unterscheidet Mecklenburg-Vorpommern zwischen Grundsteuer A und B?

Ja. Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Betriebe, Grundsteuer B betrifft bebaute und bebaubare Grundstücke.

Kann ich gegen meinen Grundsteuer-Bescheid in Mecklenburg-Vorpommern Einspruch einlegen?

Prüfen Sie, ob der Fehler im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts oder im Grundsteuerbescheid der Gemeinde liegt. Frist und Rechtsbehelfsbelehrung stehen im jeweiligen Bescheid.

Wo finde ich den Hebesatz meiner Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern?

Suchen Sie Ihre Gemeinde und öffnen Sie den Hebesatz B des Datenjahres. Verbindlich ist die Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung der Gemeinde. Den angewandten Satz sehen Sie im Grundsteuerbescheid.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Grundradar berechnet aus den von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätzen B in Mecklenburg-Vorpommern den Landesmedian. Für Mecklenburg-Vorpommern wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 15 und § 25 GrStG, § 220 ff. BewG eingeordnet.

Median Hebesatz B
400 %von Destatis gemeldete Hebesätze B
Gemeinden mit Hebesatz B über 0 %
724Mecklenburg-Vorpommern
10. Perzentil der Hebesätze B
277 %unterstes Dezil
90. Perzentil der Hebesätze B
492 %oberstes Dezil
Median der Gemeinde-Hebesätze A
325 %Land- und Forstwirtschaft
Median der Gemeinde-Hebesätze C
nicht gemeldetbaureife unbebaute Grundstücke
Lizenz
Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0)Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

Vollständige Methodik

Grenze der Aussage. Der Landesmedian ist ein Orientierungswert. Die tatsächliche Steuer bestimmt der Hebesatz Ihrer Gemeinde.

Vor dem Standortvergleich

Der Hebesatz ist nur ein Teil der Entscheidung

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