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grundradar
Datenjahr 2025Stichtag 30.06.2025Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz in der Stadt Oldenburg (Oldb)

Der kommunale Hebesatz B beträgt in der Stadt Oldenburg (Oldb) im Datenjahr 2025 539 %. Er liegt 239 Prozentpunkte über dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen von 300 %. Der Hebesatz B ist nicht die Höhe Ihrer Grundsteuer, sondern der Faktor auf den Grundsteuermessbetrag. Ihre Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100 aus dem Bescheid; nutzen Sie dafür den Rechner.

Gegenüber Land
+239 Pp.
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen: 300 %
Rang
8 von 45
Kreise und kreisfreie Städte in Niedersachsen, nach Hebesatz B
Nachbarkreis
−303 Pp.
Holzminden: 236 %
01 / 9Überblick

Wie hoch ist der Hebesatz in der Stadt Oldenburg (Oldb)?

Für Grundsteuer B gilt in der Stadt Oldenburg (Oldb) 2025 ein Hebesatz von 539 % (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Als kreisfreie Stadt gilt hier ein eigener kommunaler Wert, keine Kreis-Spanne. Ihre konkrete Jahressteuer ergibt sich erst mit dem Messbetrag aus dem amtlichen Bescheid.

Wie hoch sind die Hebesätze in Oldenburg (Oldb)?

Oldenburg (Oldb) ist eine kreisfreie Stadt und setzt ihre Hebesätze eigenständig. Ohne Landkreis-Umland gibt es keine Spanne über mehrere Gemeinden.

Grundsteuer B
539 %
Grundsteuer A
500 %
Grundsteuer C
nicht erhoben
Gewerbesteuer
439 %

Grundsteuer B gilt für bebaute und bebaubare Grundstücke, A für land- und forstwirtschaftliche Flächen. Grundsteuer C ist eine kommunale Option seit 2025.

Warum lässt sich in der Stadt Oldenburg (Oldb) nicht landesweit vergleichen?

Der von Destatis veröffentlichte Hebesatz B beträgt in der Stadt Oldenburg (Oldb) im Datenjahr 2025 539 %. Er liegt 239 Prozentpunkte über dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen (300 %).

Median der Gemeinde-Hebesätze B je Kreis und kreisfreier Stadt in Niedersachsen · %
Landesmedian 300
  1. Braunschweig, Stadt750
  2. Wilhelmshaven, Stadt630
  3. Wolfsburg, Stadt586
  4. Region Hannover579
  5. Delmenhorst, Stadt557
  6. Osnabrück, Stadt545
  7. Salzgitter, Stadt540
  8. Oldenburg (Oldb), Stadt539
  9. Peine490
  10. Emden, Stadt480
  11. Friesland420
  12. Osterholz420
  13. Hildesheim397
  14. Wolfenbüttel376
  15. Lüneburg375
  16. Wesermarsch370
  17. Stade360
  18. Heidekreis357
  19. Hameln-Pyrmont355
  20. Harburg351
  21. Goslar350
  22. Oldenburg350
  23. Gifhorn329
  24. Celle327
  25. Osnabrück320
  26. Verden312
  27. Cloppenburg310
  28. Vechta310
  29. Göttingen304
  30. Aurich300
  31. Ammerland293
  32. Northeim287
  33. Nienburg (Weser)277
  34. Grafschaft Bentheim267
  35. Rotenburg (Wümme)266
  36. Cuxhaven260
  37. Diepholz250
  38. Leer247
  39. Wittmund240
  40. Holzminden236
  41. Emsland234
  42. Schaumburg230
  43. Uelzen216
  44. Lüchow-Dannenberg197
  45. Helmstedt190

Verglichen werden Gemeinde-Hebesätze B. Werte über 100 % sind normal. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Niedersachsen rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Niedersachsen und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe. Aussagekräftig bleibt der Vergleich innerhalb von Niedersachsen.

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100, Startwert 539 %. Grundsteuer berechnen

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Welche Kreise haben einen ähnlichen Hebesatz?

Die aufgeführten Gebiete in Niedersachsen haben einen ähnlichen von Grundradar berechneten Median der Gemeinde-Hebesätze B. Die Auswahl bezieht sich auf die Höhe des Medians, nicht auf räumliche Nähe. Bei einer kreisfreien Stadt steht in der Spalte kein Median, sondern ihr einziger gemeldeter Hebesatz B.

Gebiete in Niedersachsen mit ähnlichem Hebesatz B
Holzminden236 %Median32−303 Pp.
Emsland234 %Median60−305 Pp.
Schaumburg230 %Median38−309 Pp.
Uelzen216 %Median27−323 Pp.
Lüchow-Dannenberg197 %Median27−342 Pp.

Die Werte liegen dem Median dieses Gebiets am nächsten. Daraus folgt keine räumliche Nachbarschaft.

Wie hat sich der Hebesatz seit 2019 entwickelt?

Von Destatis veröffentlichter Hebesatz B in der Stadt Oldenburg (Oldb) je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

Hebesatz B in der Stadt Oldenburg (Oldb) je Datenjahr
4004505005502019202020212022202320242025Reform 2025Reform 20252019: 445 %2020: 445 %2021: 445 %2022: 445 %2023: 445 %2024: 445 %2025: 539 %445539

Datenstand 30.06.2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze.

Welches Bewertungsmodell gilt hier?

In Niedersachsen gilt ein eigenes Ländermodell: Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell. Der Hebesatz B bleibt der kommunale Faktor. Der Median dieser Seite ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 5 NGrStG (Niedersächsisches Grundsteuergesetz; § 2 = Bemessung, § 5 = Hebesatzrecht).

Der Gebietsmedian enthält nur Gemeinde-Hebesätze B für Wohn- und Baugrundstücke. Hebesätze A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe und die optionale Grundsteuer C werden nicht in diesen Median einbezogen.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Hebesatz B ist eine Eingangsgröße der Jahressteuer. Die zweite ist der Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid.

Häufige Fragen zum Hebesatz in der Stadt Oldenburg (Oldb)

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in der Stadt Oldenburg (Oldb)?

Der Hebesatz für Grundsteuer B in der Stadt Oldenburg (Oldb) liegt bei 539 % (Datenjahr 2025, Quelle Destatis).

Warum gibt es keine Landkreis-Spanne?

Oldenburg (Oldb) ist eine kreisfreie Stadt. Es gibt genau einen kommunalen Hebesatz und damit keine Streuung über mehrere Gemeinden wie in einem Landkreis.

Wie vergleicht sich Oldenburg (Oldb) mit dem Bundesland?

Oldenburg (Oldb) beschließt einen eigenen Hebesatz B. Grundradar vergleicht ihn mit dem Median der von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie dem Grundsteuermessbescheid. Den Hebesatz B des Steuerjahres finden Sie in der Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung Ihrer Gemeinde.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Niedersachsen wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 5 NGrStG eingeordnet.

Kennzahl
Von Destatis veröffentlichter kommunaler Hebesatz B
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze
Datenjahr
2025, Stichtag 30.06.2025
Aggregation
Keine, kreisfreie Stadt mit einem Hebesatz
Sonderfall
Kreisfreie Stadt: ein eigener Hebesatz B, kein Median über mehrere Gemeinden
Lizenz und Recht
Destatis, Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0). Einordnung nach § 2 und § 5 NGrStG.
Lizenz
Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0)Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

Vollständige Methodik

Sonderfall kreisfreie Stadt. Dort ist der Wert ein von der Stadt beschlossener Hebesatz B und kein Median über mehrere Gemeinden.

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