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grundradar
Landkreis · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz im Landkreis Goslar

Der Median der Grundsteuer B liegt im Landkreis Goslar 2025 bei 350 % aus 7 Gemeinden mit gemeldetem Wert (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Verbindlich ist der Satz Ihrer Gemeinde. Die Spanne reicht von 250 % in Langelsheim, Stadt bis 440 % in Bad Harzburg, Stadt.

Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Median im Landkreis Goslar · Grundsteuer B2025
350 %

Von Grundradar aus den veröffentlichten Hebesätzen B von 7 Gemeinden berechnet. Das Gebiet beschließt keinen eigenen Hebesatz.

Minimum (Langelsheim, Stadt)250 %
Maximum (Bad Harzburg, Stadt)440 %
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen300 %
Hebesatz B = Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag
01 / 9Einordnung

Einordnung im Landkreis Goslar und in Niedersachsen

Der von Grundradar berechnete Median der Gemeinde-Hebesätze B beträgt im Landkreis Goslar im Datenjahr 2025 350 %. Er liegt 50 Prozentpunkte über dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen (300 %).

Landkreis Goslar350 %
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Niedersachsen300 %
Holzminden236 %
Verglichen werden Gemeinde-Hebesätze B. Werte über 100 % sind normal. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Niedersachsen rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Niedersachsen und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe. Aussagekräftig bleibt der Vergleich innerhalb von Niedersachsen.
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Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 350 %

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Gemeinden im Landkreis Goslar

Verglichen werden die von Destatis veröffentlichten Hebesätze B der Gemeinden im Landkreis Goslar im Datenjahr 2025. Der von Grundradar berechnete Gebietsmedian beträgt 350 %. Öffnen Sie eine Gemeinde, um Datenjahr und Quelle gemeinsam zu prüfen.

Sortieren:
GemeindeHebesatz BAbweichung zu 2024 in ProzentpunktenAbweichung vom Median der Gemeinden
Bad Harzburg, Stadt440 %−60über Gebietsmedian
Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt437 %−63über Gebietsmedian
Goslar, Stadt430 %−30über Gebietsmedian
Liebenburg350 %−100auf Gebietsmedian
Seesen, Stadt330 %−95unter Gebietsmedian
Braunlage, Stadt315 %−135unter Gebietsmedian
Langelsheim, Stadt250 %−140unter Gebietsmedian
Harz (Landkreis Goslar), gemfr. Gebiet
Hebesatz B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Wenn der Vergleich das Reformjahr 2025 überschreitet, lässt sich aus der Änderung des Satzes allein keine Änderung der Jahressteuer ableiten.

Vergleichbare Landkreise

Die aufgeführten Gebiete in Niedersachsen haben einen ähnlichen von Grundradar berechneten Median der Gemeinde-Hebesätze B. Die Auswahl bezieht sich auf die Höhe des Medians, nicht auf räumliche Nähe.

LandkreisMedian BGemeindenAbweichung von Landkreis Goslar
Holzminden236 %32−114 Pp.
Emsland234 %60−116 Pp.
Schaumburg230 %38−120 Pp.
Uelzen216 %27−134 Pp.
Lüchow-Dannenberg197 %27−153 Pp.

Die Werte liegen dem Median dieses Gebiets am nächsten. Daraus folgt keine räumliche Nachbarschaft.

Entwicklung 20192025

Von Grundradar berechneter Median der von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B im Landkreis Goslar je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

445 %2019
445 %2020
440 %2021
440 %2022
450 %2023
450 %2024
350 %2025
Datenstand 30.06.2025. Grundradar berechnet für jedes Datenjahr den Median aus den von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätzen B.

Modell und Reform

Ländermodell

In Niedersachsen gilt ein eigenes Ländermodell: Niedersächsisches Flächen-Lage-Modell. Der Hebesatz B bleibt der kommunale Faktor. Der Median dieser Seite ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 5 NGrStG (Niedersächsisches Grundsteuergesetz; § 2 = Bemessung, § 5 = Hebesatzrecht).

Der Gebietsmedian enthält nur Gemeinde-Hebesätze B für Wohn- und Baugrundstücke. Hebesätze A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe und die optionale Grundsteuer C werden nicht in diesen Median einbezogen.

Nächste Schritte

Häufige Fragen zum Hebesatz im Landkreis Goslar

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Landkreis Goslar?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Landkreis Goslar bei 350 % über 7 Gemeinden. Die Spanne reicht von 250 % bis 440 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Bad Harzburg, Stadt (440 %), Clausthal-Zellerfeld, Berg- und Universitätsstadt (437 %), Goslar, Stadt (430 %); am günstigsten Langelsheim, Stadt (250 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Niedersachsen wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 5 NGrStG eingeordnet.

KennzahlMedian der Gemeinde-Hebesätze B, von Grundradar ungewichtet berechnet
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze
Datenjahr2025 · Stichtag 30.06.2025
AggregationMedian über 7 Gemeinden im Landkreis Goslar
StichprobeFür dieses Gebiet liegen zu wenige veröffentlichte Gemeinde-Hebesätze B für stabile Perzentile vor. Genannt werden deshalb nur niedrigster und höchster Satz.
Lizenz / RechtDestatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0)
Sonderfall kreisfreie Stadt. Dort ist der Wert ein von der Stadt beschlossener Hebesatz B und kein Median über mehrere Gemeinden. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0), Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.
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