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grundradar
Landkreis · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz im Ostalbkreis

Der Median der Grundsteuer B liegt im Ostalbkreis 2025 bei 355 % aus 42 Gemeinden mit gemeldetem Wert (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Verbindlich ist der Satz Ihrer Gemeinde. Die Spanne reicht von 239 % in Aalen, Stadt bis 520 % in Leinzell.

Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Median im Ostalbkreis · Grundsteuer B2025
355 %

Von Grundradar aus den veröffentlichten Hebesätzen B von 42 Gemeinden berechnet. Das Gebiet beschließt keinen eigenen Hebesatz.

10. Perzentil der Gemeinde-Hebesätze B265 %
90. Perzentil der Gemeinde-Hebesätze B492 %
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Baden-Württemberg290 %
Hebesatz B = Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag
01 / 9Einordnung

Einordnung im Ostalbkreis und in Baden-Württemberg

Der von Grundradar berechnete Median der Gemeinde-Hebesätze B beträgt im Ostalbkreis im Datenjahr 2025 355 %. Er liegt 65 Prozentpunkte über dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Baden-Württemberg (290 %).

Ostalbkreis355 %
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Baden-Württemberg290 %
Bodenseekreis195 %
Verglichen werden Gemeinde-Hebesätze B. Werte über 100 % sind normal. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Baden-Württemberg rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Baden-Württemberg und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe. Aussagekräftig bleibt der Vergleich innerhalb von Baden-Württemberg.
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Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 355 %

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Gemeinden im Ostalbkreis

Verglichen werden die von Destatis veröffentlichten Hebesätze B der Gemeinden im Ostalbkreis im Datenjahr 2025. Der von Grundradar berechnete Gebietsmedian beträgt 355 %. Öffnen Sie eine Gemeinde, um Datenjahr und Quelle gemeinsam zu prüfen.

Sortieren:
GemeindeHebesatz BAbweichung zu 2024 in ProzentpunktenAbweichung vom Median der Gemeinden
Leinzell520 %−70über Gebietsmedian
Neresheim, Stadt507 %+107über Gebietsmedian
Bopfingen, Stadt499 %+119über Gebietsmedian
Obergröningen495 %+105über Gebietsmedian
Tannhausen495 %+100über Gebietsmedian
Kirchheim am Ries470 %+50über Gebietsmedian
Riesbürg470 %+75über Gebietsmedian
Rosenberg445 %+140über Gebietsmedian
Wört439 %+139über Gebietsmedian
Unterschneidheim430 %+45über Gebietsmedian
Ellenberg420 %+30über Gebietsmedian
Lauchheim, Stadt420 %+20über Gebietsmedian
Hebesatz B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Wenn der Vergleich das Reformjahr 2025 überschreitet, lässt sich aus der Änderung des Satzes allein keine Änderung der Jahressteuer ableiten.

Vergleichbare Landkreise

Die aufgeführten Gebiete in Baden-Württemberg haben einen ähnlichen von Grundradar berechneten Median der Gemeinde-Hebesätze B. Die Auswahl bezieht sich auf die Höhe des Medians, nicht auf räumliche Nähe.

LandkreisMedian BGemeindenAbweichung von Ostalbkreis
Bodenseekreis195 %23−160 Pp.
Böblingen188 %26−167 Pp.
Karlsruhe188 %32−167 Pp.
Heidelberg, Stadtkreis185 %1−170 Pp.
Enzkreis174 %28−181 Pp.

Die Werte liegen dem Median dieses Gebiets am nächsten. Daraus folgt keine räumliche Nachbarschaft.

Entwicklung 20192025

Von Grundradar berechneter Median der von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B im Ostalbkreis je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

373 %2019
380 %2020
380 %2021
390 %2022
390 %2023
395 %2024
355 %2025
Datenstand 30.06.2025. Grundradar berechnet für jedes Datenjahr den Median aus den von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätzen B.

Modell und Reform

Ländermodell

In Baden-Württemberg gilt ein eigenes Ländermodell: Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell. Der Hebesatz B bleibt der kommunale Faktor. Der Median dieser Seite ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 14 LGrStG BW (Landesgrundsteuergesetz Baden-Württemberg; § 2 = Bodenwertmodell, § 14 = Hebesatz).

Der Gebietsmedian enthält nur Gemeinde-Hebesätze B für Wohn- und Baugrundstücke. Hebesätze A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe und die optionale Grundsteuer C werden nicht in diesen Median einbezogen.

Nächste Schritte

Häufige Fragen zum Hebesatz im Ostalbkreis

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Ostalbkreis?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Ostalbkreis bei 355 % über 42 Gemeinden. Die Spanne reicht von 239 % bis 520 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Leinzell (520 %), Neresheim, Stadt (507 %), Bopfingen, Stadt (499 %); am günstigsten Aalen, Stadt (239 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Baden-Württemberg wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 14 LGrStG BW eingeordnet.

KennzahlMedian der Gemeinde-Hebesätze B, von Grundradar ungewichtet berechnet
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuerhebesätze
Datenjahr2025 · Stichtag 30.06.2025
AggregationMedian über 42 Gemeinden im Ostalbkreis
Stichprobe10. und 90. Perzentil werden aus den veröffentlichten Gemeinde-Hebesätzen B berechnet.
Lizenz / RechtDestatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0)
Sonderfall kreisfreie Stadt. Dort ist der Wert ein von der Stadt beschlossener Hebesatz B und kein Median über mehrere Gemeinden. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0), Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.
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