Die Grundsteuer B wird hier über den Hebesatz erklärt und rechtlich nach dem eigenen Ländermodell eingeordnet.
Der Landkreis umfasst 44 Gemeinden. Min 132%, Max 286%.
Gemeinden
44
mit Hebesatz
44
BL-Median
290%
Perzentil im Bundesland
18%
Die Extremwerte zeigen, wie stark die kommunalen Hebesätze innerhalb desselben Landkreises auseinanderlaufen.
Rechner als Bundesmodell-Vergleichswert
Hinweis: Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell weicht vom Bundesmodell ab. Die unten gezeigte Berechnung ist ein Bundesmodell-Vergleichswert und nicht die tatsächliche Steuer in Esslingen. Eine modellgenaue Berechnung folgt in Q3 2026.
Berechnen Sie einen Bundesmodell-Wert mit dem Landkreis-Median und eigenem Bodenwert.
Rechner als Bundesmodell-Vergleichswert
Hinweis: Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell weicht vom Bundesmodell ab. Die unten gezeigte Berechnung ist ein Bundesmodell-Vergleichswert und nicht die tatsächliche Steuer in Esslingen. Eine modellgenaue Berechnung folgt in Q3 2026.
Eingaben
Ergebnis
Für Ein- und Zweifamilienhäuser wurde der Bodenwert mit dem Größenkoeffizienten 0,95 aus Anlage 36 berücksichtigt.
Die Tabelle nutzt die aktuelle Destatis-Zeile je Gemeinde und verlinkt direkt auf die Gemeinde-Seite.
| Gemeinde | Grundsteuer A | Grundsteuer B | Grundsteuer C | Gewerbesteuer |
|---|---|---|---|---|
| Schlaitdorf | 185% | 132% | nicht erhoben | 350% |
| Aichwald | 300% | 135% | nicht erhoben | 330% |
| Notzingen | 300% | 135% | nicht erhoben | 360% |
| Aichtal, Stadt | 320% | 140% | nicht erhoben | 390% |
| Großbettlingen | 370% | 141% | nicht erhoben | 380% |
| Hochdorf | 380% | 142% | nicht erhoben | 380% |
| Unterensingen | 525% | 155% | nicht erhoben | 380% |
| Holzmaden | 350% | 160% | nicht erhoben | 360% |
| Wolfschlugen | 760% | 160% | nicht erhoben | 380% |
| Altenriet | 802% | 161% | nicht erhoben | 350% |
| Neckartailfingen | 260% | 170% | nicht erhoben | 360% |
| Wendlingen am Neckar, Stadt | 320% | 170% | 250% | 340% |
| Deizisau | 380% | 172% | nicht erhoben | 380% |
| Leinfelden-Echterdingen, Stadt | 310% | 174% | nicht erhoben | 390% |
| Baltmannsweiler | 350% | 175% | nicht erhoben | 370% |
| Lichtenwald | 350% | 175% | nicht erhoben | 380% |
| Oberboihingen | 350% | 175% | nicht erhoben | 390% |
| Altdorf | 250% | 176% | nicht erhoben | 360% |
| Dettingen unter Teck | 300% | 180% | nicht erhoben | 395% |
| Neuffen, Stadt | 284% | 191% | nicht erhoben | 360% |
| Altbach | 300% | 195% | nicht erhoben | 380% |
| Filderstadt, Stadt | 390% | 195% | nicht erhoben | 395% |
| Neckartenzlingen | 345% | 195% | nicht erhoben | 350% |
| Bempflingen | 440% | 200% | nicht erhoben | 380% |
| Köngen | 360% | 200% | nicht erhoben | 370% |
| Neidlingen | 400% | 200% | nicht erhoben | 370% |
| Kirchheim unter Teck, Stadt | 225% | 203% | nicht erhoben | 390% |
| Beuren | 370% | 207% | nicht erhoben | 415% |
| Frickenhausen | 210% | 210% | nicht erhoben | 400% |
| Neuhausen auf den Fildern | 390% | 210% | nicht erhoben | 400% |
| Nürtingen, Stadt | 390% | 211% | nicht erhoben | 390% |
| Denkendorf | 275% | 213% | nicht erhoben | 360% |
| Reichenbach an der Fils | 217% | 217% | nicht erhoben | 380% |
| Owen, Stadt | 430% | 225% | nicht erhoben | 350% |
| Kohlberg | 410% | 230% | nicht erhoben | 410% |
| Ohmden | 400% | 240% | nicht erhoben | 370% |
| Weilheim an der Teck, Stadt | 320% | 240% | nicht erhoben | 380% |
| Bissingen an der Teck | 495% | 242% | nicht erhoben | 360% |
| Esslingen am Neckar, Stadt | 458% | 245% | nicht erhoben | 400% |
| Lenningen | 210% | 250% | nicht erhoben | 365% |
| Ostfildern, Stadt | 265% | 265% | nicht erhoben | 400% |
| Plochingen, Stadt | 400% | 269% | nicht erhoben | 400% |
| Erkenbrechtsweiler | 300% | 270% | nicht erhoben | 360% |
| Wernau (Neckar), Stadt | 350% | 286% | nicht erhoben | 390% |
Die Reform trennt Bewertungsmodell, Steuermesszahl und kommunalen Hebesatz. Der Hebesatz B bleibt der Vergleichswert für Wohn- und Baugrundstücke.
Die Grundbesitzabgabe folgt aus Modell, Messzahl und gemeindlichem Satz.
Rechtsgrundlage: § 25 GrStG sowie § 2 + § 14 LGrStG BW (Landesgrundsteuergesetz Baden-Württemberg; § 2 = Bodenwertmodell, § 14 = Hebesatz). In Ländermodell-Staaten erklärt dieser Abschnitt die abweichende Bemessungslogik; in Bundesmodell-Staaten steht die kommunale Hebesatzwirkung im Vordergrund.
Der Landkreis-Median 195% steht dem Bundesland-Median 290% gegenüber.
Der Landkreis liegt im 18. Perzentil unter 1.101 vergleichbaren Gemeinde-Werten.
Bis die Landkreis-Geometrie als eigener Nachbar-Index vorliegt, nutzt diese Liste nahe Vergleichsräume aus derselben Landes-Auswertung.
Die Landkreis-Sicht nutzt die aktuelle Destatis-Zeile je Gemeinde. Ein belastbarer gewichteter Trend folgt, sobald mehrere Jahresstände je Gemeinde vollständig sind.
Der Hebesatz erklärt nur den kommunalen Multiplikator. Für eine belastbare Rechnung brauchen Sie zusätzlich den Bodenwert oder den Messbescheid.
Grundsteuer B ist der Wohn- und Baugrundstücksanker. Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Betriebe; Grundsteuer C wird nur erhoben, wenn die Gemeinde sie ausdrücklich nutzt.
Der Hebesatz B ist der Prozentsatz, mit dem die Gemeinde den Grundsteuermessbetrag multipliziert.
Der Gemeinderat beschließt den Hebesatz; die Verwaltung wendet ihn im Grundsteuerbescheid an.
Grundsteuer A betrifft land- und forstwirtschaftliche Flächen, Grundsteuer B bebaute und unbebaute Grundstücke; Grundsteuer C kann zusätzlich auf baureife unbebaute Grundstücke erhoben werden.
Die Reform 2025 ändert die Bewertung; der Hebesatz bleibt der kommunale Multiplikator.
Für eine eigene Schätzung benötigen Sie Messbetrag, Grundstücksdaten und den örtlichen Hebesatz B.
Der Grundsteuermessbetrag steht im Messbescheid des Finanzamts und wird mit dem Hebesatz multipliziert.
Ein niedriger Hebesatz bedeutet nicht automatisch eine niedrige Steuer, wenn der Messbetrag hoch ist.
Bei Änderungen sollten Eigentümer den neuen Bescheid und den kommunalen Hebesatzbeschluss prüfen.
Die amtliche Grundstücksabgabe wird in der Regel quartalsweise oder nach Gemeindeangabe gezahlt.
Ein Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig ein Monat nach Bekanntgabe (§ 355 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung.
Median, Minimum und Maximum werden aus Gemeinde-Zeilen des aktuellen Destatis-Jahres aggregiert. Rechtsgrundlage für den Hebesatz ist § 25 GrStG. Für Baden-Württemberg gilt zusätzlich § 2 + § 14 LGrStG BW.
Quelle ist Destatis, Realsteuerhebesätze. Datenstand: 30.6.2025. Lizenz: DL-DE/BY-2.0.
44 Gemeinden werden in die Klassen unter 300%, 300-399%, 400-499%, 500-599%, 600-699% und ab 700% eingeordnet.
Landkreis-Kennzahlen
Median Hebesatz B: 195%
Gemeinden: 44
Datenstand: 30.6.2025