grundradar
Landkreis · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Destatis weist im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald 2025 einen Median der Grundsteuer B von 215 % aus (50 Gemeinden mit gemeldetem Wert, Stichtag 30.06.2025). Dieser Kreiswert ist nur eine Einordnung. Verbindlich ist der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Die Spanne reicht von 128 % in Schallstadt bis 460 % in Titisee-Neustadt, Stadt.

Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Maßgeblich ist immer der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden – eine Einordnung, kein Steuersatz.
Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Median im Kreis · Grundsteuer B2025
215 %

Median über 50 Gemeinden. Kein kreisweiter Steuersatz.

Günstig (p10)150 %
Teuer (p90)362 %
Baden-Württemberg-Median290 %
Deutschland-Median395 %
Hebesatz = kommunaler Faktor, kein Steuersatz
Median Hebesatz B215 %aus 50 Gemeinden
Günstig / Teuer150 % / 362 %p10 / p90
Spanne128 % – 460 %Schallstadt – Titisee-Neustadt, Stadt
vs Baden-Württemberg-Median−75 Pp.Baden-Württemberg 290 %
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 9Einordnung

Einordnung: Kreis, Land und Bund

Mit einem Median von 215 % liegt der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald unter dem Baden-Württemberg-Median (290 %) und unter dem Bundes-Median (395 %).

Deutschland-Median395 %
Baden-Württemberg-Median290 %
Kreis Breisgau-Hochschwarzwald215 %
Bodenseekreis195 %
Mediane der Grundsteuer B. Werte über 100 % sind normal – der Hebesatz wird auf den Messbetrag angewandt, er ist nicht der Steuersatz selbst.

Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde berechnen?

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 215 %

Grundsteuer berechnen

Gemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald. Der Pfeil zeigt die Lage zum Kreis-Median von 215 %. Klicken Sie eine Zeile für die Gemeinde-Seite.

Sortieren:
GemeindeHebesatz Bggü. 2024vs. Kreis-Median
Eisenbach (Hochschwarzwald)460 %+120▲ über Median
Titisee-Neustadt, Stadt460 %−30▲ über Median
Vogtsburg im Kaiserstuhl, Stadt420 %−20▲ über Median
Sulzburg, Stadt400 %±0▲ über Median
Badenweiler380 %±0▲ über Median
Schluchsee360 %±0▲ über Median
Lenzkirch350 %−150▲ über Median
Feldberg (Schwarzwald)320 %−40▲ über Median
Ihringen316 %−124▲ über Median
Friedenweiler310 %−70▲ über Median
Hinterzarten300 %−80▲ über Median
Glottertal290 %−100▲ über Median
Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Die Änderung gegenüber 2024 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung, nicht nur reale Erhöhungen.

Vergleichbare Landkreise

Landkreise in Baden-Württemberg mit ähnlichem Median. Die Liste sortiert nach Nähe zum Wert des Kreis Breisgau-Hochschwarzwald – nicht nach räumlicher Angrenzung.

LandkreisMedian BGemeindenvs. Kreis Breisgau-Hochschwarzwald
Bodenseekreis195 %23−20 Pp.
Böblingen188 %26−27 Pp.
Karlsruhe188 %32−27 Pp.
Heidelberg, Stadtkreis185 %1−30 Pp.
Enzkreis174 %28−41 Pp.

Rang-Nachbarn innerhalb Baden-Württemberg. Keine Aussage über physische Angrenzung.

Entwicklung 20192025

Median der Grundsteuer B im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald je Jahr. Der Sprung zum Stichjahr 2025 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung – die Werte davor und danach sind nur eingeschränkt vergleichbar.

355 %2019
360 %2020
375 %2021
380 %2022
380 %2023
383 %2024
215 %2025
Datenstand 30.06.2025. Median aus Gemeinde-Zeilen je Jahr (Destatis Realsteuerhebesätze).

Modell und Reform

Ländermodell

In Baden-Württemberg gilt ein eigenes Ländermodell: Baden-Württemberg modifiziertes Bodenwertmodell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße. Der Median dieser Seite ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 14 LGrStG BW (Landesgrundsteuergesetz Baden-Württemberg; § 2 = Bodenwertmodell, § 14 = Hebesatz).

Diese Seite zeigt Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) und die optionale Grundsteuer C (baureife Grundstücke) folgen eigener Logik und sind hier nicht im Median enthalten.

Nächste Schritte

Häufige Fragen zum Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Wie hoch ist der Hebesatz im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald bei 215 % über 50 Gemeinden. Die Spanne reicht von 128 % bis 460 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Titisee-Neustadt, Stadt (460 %), Eisenbach (Hochschwarzwald) (460 %), Vogtsburg im Kaiserstuhl, Stadt (420 %); am günstigsten Schallstadt (128 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Baden-Württemberg wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 14 LGrStG BW eingeordnet.

KennzahlMedian Hebesatz Grundsteuer B, ungewichtet über Gemeinden
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuervergleich
Datenjahr2025 · Stichtag 30.06.2025
AggregationMedian über 50 Gemeinden im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald
Stichprobep10 und p90 werden nur bei ausreichender Gemeindezahl gezeigt
Lizenz / RechtDestatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0)
Sonderfall kreisfreie Stadt. Fällt Kreis und Gemeinde zusammen, gibt es einen eigenen Stadtwert und keine Kreis-Spanne. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0), Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.
Der Hebesatz ist nur ein Faktor

Rechnen Sie Ihre Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Hebesatz B übernehmen und mit dem eigenen Messbetrag die Jahressumme ermitteln.

Grundsteuer berechnen