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Datenjahr 2025Stichtag 30.06.2025Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz im Rheingau-Taunus-Kreis

Der Median der Gemeinde-Hebesätze B beträgt im Rheingau-Taunus-Kreis im Datenjahr 2025 605 %. Er liegt 185 Prozentpunkte über dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Hessen von 420 %. Der Kreis selbst erhebt keinen Hebesatz, und der Wert ist nicht die Höhe Ihrer Grundsteuer. Verbindlich ist der Satz Ihrer Gemeinde: Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100 aus dem Bescheid, am schnellsten im Rechner.

Gegenüber Land
+185 Pp.
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Hessen: 420 %
Rang
11 von 27
Kreise und kreisfreie Städte in Hessen, nach Hebesatz B
Spanne der Gemeinden
250 % bis 980 %
Heidenrod bis Oestrich-Winkel, Stadt
Nachbarkreis
−276 Pp.
Limburg-Weilburg: 329 %
01 / 9Überblick

Wie hoch ist der Hebesatz im Rheingau-Taunus-Kreis?

Für die Grundsteuer B beträgt der Median im Rheingau-Taunus-Kreis 2025 605 %. Grundlage sind die von Destatis gemeldeten Hebesätze B, Stichtag 30.06.2025. 17 Gemeinden melden einen Wert über 0 %. Der Kreis setzt keinen eigenen Hebesatz. Die Spanne reicht von 250 % in Heidenrod bis 980 % in Oestrich-Winkel, Stadt.

Welche Gemeinde hat welchen Hebesatz im Rheingau-Taunus-Kreis?

Verglichen werden die von Destatis veröffentlichten Hebesätze B der Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis im Datenjahr 2025. Öffnen Sie eine Gemeinde, um Datenjahr und Quelle gemeinsam zu prüfen.

Gemeinde-Hebesätze B im Rheingau-Taunus-Kreis
Oestrich-Winkel, Stadt980 %+130 Pp.über Gebietsmedian
Schlangenbad910 %+318 Pp.über Gebietsmedian
Bad Schwalbach, Kreisstadt895 %+50 Pp.über Gebietsmedian
Eltville am Rhein, Stadt850 %+230 Pp.über Gebietsmedian
Aarbergen715 %±0 Pp.über Gebietsmedian
Rüdesheim am Rhein, Stadt676 %−114 Pp.über Gebietsmedian
Taunusstein, Stadt670 %+70 Pp.über Gebietsmedian
Kiedrich650 %±0 Pp.über Gebietsmedian
Lorch, Stadt605 %−445 Pp.auf Gebietsmedian
Niedernhausen600 %+40 Pp.unter Gebietsmedian
Hohenstein526 %−209 Pp.unter Gebietsmedian
Idstein, Hochschulstadt485 %+35 Pp.unter Gebietsmedian
Geisenheim, Hochschulstadt480 %±0 Pp.unter Gebietsmedian
Hünstetten437 %−143 Pp.unter Gebietsmedian
Waldems400 %+20 Pp.unter Gebietsmedian
Walluf347 %−18 Pp.unter Gebietsmedian

Hebesatz B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Wenn der Vergleich das Reformjahr 2025 überschreitet, lässt sich aus der Änderung des Satzes allein keine Änderung der Jahressteuer ableiten.

Warum lässt sich im Rheingau-Taunus-Kreis nicht landesweit vergleichen?

Der von Grundradar berechnete Median der Gemeinde-Hebesätze B beträgt im Rheingau-Taunus-Kreis im Datenjahr 2025 605 %. Er liegt 185 Prozentpunkte über dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Hessen (420 %).

Median der Gemeinde-Hebesätze B je Kreis und kreisfreier Stadt in Hessen · %
Landesmedian 420
  1. Offenbach am Main, Stadt1.230
  2. Darmstadt, Wissenschaftsstadt1.181
  3. Offenbach907
  4. Groß-Gerau860
  5. Frankfurt am Main, Stadt855
  6. Hochtaunuskreis792
  7. Wiesbaden, Landeshauptstadt690
  8. Main-Taunus-Kreis688
  9. Hanau, Brüder-Grimm-Stadt645
  10. Darmstadt-Dieburg640
  11. Rheingau-Taunus-Kreis605
  12. Bergstraße565
  13. Kassel543
  14. Main-Kinzig-Kreis538
  15. Odenwaldkreis536
  16. Kassel, documenta-Stadt490
  17. Wetteraukreis480
  18. Gießen420
  19. Vogelsbergkreis365
  20. Werra-Meißner-Kreis365
  21. Marburg-Biedenkopf330
  22. Limburg-Weilburg329
  23. Hersfeld-Rotenburg325
  24. Lahn-Dill-Kreis320
  25. Waldeck-Frankenberg320
  26. Fulda300
  27. Schwalm-Eder-Kreis300

Verglichen werden Gemeinde-Hebesätze B. Werte über 100 % sind normal. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Hessen rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Hessen und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe. Aussagekräftig bleibt der Vergleich innerhalb von Hessen.

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100, Startwert 605 %. Grundsteuer berechnen

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Welche Kreise haben einen ähnlichen Hebesatz?

Die aufgeführten Gebiete in Hessen haben einen ähnlichen von Grundradar berechneten Median der Gemeinde-Hebesätze B. Die Auswahl bezieht sich auf die Höhe des Medians, nicht auf räumliche Nähe. Bei einer kreisfreien Stadt steht in der Spalte kein Median, sondern ihr einziger gemeldeter Hebesatz B.

Gebiete in Hessen mit ähnlichem Hebesatz B
Limburg-Weilburg329 %Median19−276 Pp.
Hersfeld-Rotenburg325 %Median20−280 Pp.
Lahn-Dill-Kreis320 %Median23−285 Pp.
Waldeck-Frankenberg320 %Median21−285 Pp.
Fulda300 %Median23−305 Pp.

Die Werte liegen dem Median dieses Gebiets am nächsten. Daraus folgt keine räumliche Nachbarschaft.

Wie hat sich der Hebesatz seit 2019 entwickelt?

Von Grundradar berechneter Median der von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B im Rheingau-Taunus-Kreis je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

Hebesatz B im Rheingau-Taunus-Kreis je Datenjahr
4505005506006502019202020212022202320242025Reform 2025Reform 20252019: 475 %2020: 495 %2021: 505 %2022: 580 %2023: 592 %2024: 600 %2025: 605 %475605

Datenstand 30.06.2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze.

Welches Bewertungsmodell gilt hier?

In Hessen gilt ein eigenes Ländermodell: Hessisches Flächen-Faktor-Modell. Der Hebesatz B bleibt der kommunale Faktor. Der Median dieser Seite ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 5 HGrStG (Hessisches Grundsteuergesetz; § 2 = Bemessung Flächen-Faktor, § 5 = Hebesatz).

Der Gebietsmedian enthält nur Gemeinde-Hebesätze B für Wohn- und Baugrundstücke. Hebesätze A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe und die optionale Grundsteuer C werden nicht in diesen Median einbezogen.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Hebesatz B ist eine Eingangsgröße der Jahressteuer. Die zweite ist der Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid.

Häufige Fragen zum Hebesatz im Rheingau-Taunus-Kreis

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B im Rheingau-Taunus-Kreis?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Rheingau-Taunus-Kreis bei 605 %. Er beruht auf den von Destatis gemeldeten Hebesätzen B. 17 Gemeinden melden einen Wert über 0 %. Die Spanne reicht von 250 % bis 980 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Oestrich-Winkel, Stadt (980 %), Schlangenbad (910 %), Bad Schwalbach, Kreisstadt (895 %); am günstigsten Heidenrod (250 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz, der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Hessen wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 5 HGrStG eingeordnet.

Kennzahl
Median der Gemeinde-Hebesätze B, von Grundradar ungewichtet berechnet
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze
Datenjahr
2025, Stichtag 30.06.2025
Aggregation
Median über die von Destatis gemeldeten Hebesätze B im Rheingau-Taunus-Kreis
Gemeinden mit Hebesatz B über 0 %
17
Stichprobe
10. und 90. Perzentil werden aus den veröffentlichten Gemeinde-Hebesätzen B berechnet.
Lizenz und Recht
Destatis, Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0). Einordnung nach § 2 und § 5 HGrStG.
Lizenz
Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0)Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

Vollständige Methodik

Sonderfall kreisfreie Stadt. Dort ist der Wert ein von der Stadt beschlossener Hebesatz B und kein Median über mehrere Gemeinden.

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