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Landkreis · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Ländermodell

Grundsteuer-Hebesatz im Main-Taunus-Kreis

Für die Grundsteuer B beträgt der Median im Main-Taunus-Kreis 2025 688 %. Grundlage sind 12 Gemeinden mit gemeldetem Wert (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Der Kreis setzt keinen eigenen Hebesatz. Entscheidend bleibt Ihre Gemeinde. Die Spanne reicht von 215 % in Eschborn, Stadt bis 997 % in Bad Soden am Taunus, Stadt.

Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Maßgeblich ist immer der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden – eine Einordnung, kein Steuersatz.
Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Median im Kreis · Grundsteuer B2025
688 %

Median über 12 Gemeinden. Kein kreisweiter Steuersatz.

Minimum (Eschborn, Stadt)215 %
Maximum (Bad Soden am Taunus, Stadt)997 %
Hessen-Median420 %
Deutschland-Median395 %
Hebesatz = kommunaler Faktor, kein Steuersatz
Median Hebesatz B688 %aus 12 Gemeinden
Minimum / Maximum215 % / 997 %Eschborn, Stadt / Bad Soden am Taunus, Stadt
Spanne215 % – 997 %Eschborn, Stadt – Bad Soden am Taunus, Stadt
vs Hessen-Median+268 Pp.Hessen 420 %
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 9Einordnung

Einordnung: Kreis, Land und Bund

Mit einem Median von 688 % liegt der Main-Taunus-Kreis über dem Hessen-Median (420 %) und über dem Bundes-Median (395 %).

Main-Taunus-Kreis688 %
Hessen-Median420 %
Deutschland-Median395 %
Limburg-Weilburg329 %
Mediane der Grundsteuer B. Werte über 100 % sind normal – der Hebesatz wird auf den Messbetrag angewandt, er ist nicht der Steuersatz selbst.

Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde berechnen?

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 688 %

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Gemeinden im Main-Taunus-Kreis

Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde im Main-Taunus-Kreis. Der Pfeil zeigt die Lage zum Kreis-Median von 688 %. Klicken Sie eine Zeile für die Gemeinde-Seite.

Sortieren:
GemeindeHebesatz Bggü. 2024vs. Kreis-Median
Bad Soden am Taunus, Stadt997 %+365▲ über Median
Eppstein, Stadt995 %+315▲ über Median
Kriftel975 %+425▲ über Median
Schwalbach am Taunus, Stadt900 %+500▲ über Median
Hattersheim am Main, Stadt785 %+195▲ über Median
Kelkheim (Taunus), Stadt717 %+197▲ über Median
Hofheim am Taunus, Kreisstadt658 %+148▼ unter Median
Liederbach am Taunus643 %+93▼ unter Median
Hochheim am Main, Stadt630 %+90▼ unter Median
Sulzbach (Taunus)561 %+196▼ unter Median
Flörsheim am Main, Stadt550 %±0▼ unter Median
Eschborn, Stadt215 %+75▼ unter Median
Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Die Änderung gegenüber 2024 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung, nicht nur reale Erhöhungen.

Vergleichbare Landkreise

Landkreise in Hessen mit ähnlichem Median. Die Liste sortiert nach Nähe zum Wert des Main-Taunus-Kreis – nicht nach räumlicher Angrenzung.

LandkreisMedian BGemeindenvs. Main-Taunus-Kreis
Limburg-Weilburg329 %19−358 Pp.
Hersfeld-Rotenburg325 %20−362 Pp.
Lahn-Dill-Kreis320 %23−367 Pp.
Waldeck-Frankenberg320 %21−367 Pp.
Fulda300 %23−387 Pp.

Rang-Nachbarn innerhalb Hessen. Keine Aussage über physische Angrenzung.

Entwicklung 20192025

Median der Grundsteuer B im Main-Taunus-Kreis je Jahr. Der Sprung zum Stichjahr 2025 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung – die Werte davor und danach sind nur eingeschränkt vergleichbar.

490 %2019
490 %2020
493 %2021
503 %2022
503 %2023
545 %2024
688 %2025
Datenstand 30.06.2025. Median aus Gemeinde-Zeilen je Jahr (Destatis Realsteuerhebesätze).

Modell und Reform

Ländermodell

In Hessen gilt ein eigenes Ländermodell: Hessisches Flächen-Faktor-Modell. Der Hebesatz B bleibt die kommunale Prozentgröße. Der Median dieser Seite ist ein Hebesatz-Vergleich, keine modellgenaue Steuerberechnung. Rechtsgrundlage: § 2 + § 5 HGrStG (Hessisches Grundsteuergesetz; § 2 = Bemessung Flächen-Faktor, § 5 = Hebesatz).

Diese Seite zeigt Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) und die optionale Grundsteuer C (baureife Grundstücke) folgen eigener Logik und sind hier nicht im Median enthalten.

Nächste Schritte

Häufige Fragen zum Main-Taunus-Kreis

Wie hoch ist der Hebesatz im Main-Taunus-Kreis?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Main-Taunus-Kreis bei 688 % über 12 Gemeinden. Die Spanne reicht von 215 % bis 997 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Bad Soden am Taunus, Stadt (997 %), Eppstein, Stadt (995 %), Kriftel (975 %); am günstigsten Eschborn, Stadt (215 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Hessen wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 und § 5 HGrStG eingeordnet.

KennzahlMedian Hebesatz Grundsteuer B, ungewichtet über Gemeinden
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuervergleich
Datenjahr2025 · Stichtag 30.06.2025
AggregationMedian über 12 Gemeinden im Main-Taunus-Kreis
StichprobeKleine Stichprobe: Minimum und Maximum ersetzen p10/p90
Lizenz / RechtDestatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0)
Sonderfall kreisfreie Stadt. Fällt Kreis und Gemeinde zusammen, gibt es einen eigenen Stadtwert und keine Kreis-Spanne. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0), Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.
Der Hebesatz ist nur ein Faktor

Rechnen Sie Ihre Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde im Main-Taunus-Kreis.

Hebesatz B übernehmen und mit dem eigenen Messbetrag die Jahressumme ermitteln.

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