Grundsteuer-Hebesatz in Kiedrich
Der Hebesatz B beträgt in Kiedrich im Datenjahr 2025 650 %. Er liegt 45 Prozentpunkte über dem Median der Gemeinde-Hebesätze B im Rheingau-Taunus-Kreis von 605 %. Der Hebesatz B ist nicht die Höhe Ihrer Grundsteuer, sondern der Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet. Ihre Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100 aus dem Bescheid; probieren Sie es im Rechner.
- Gegenüber Land
- +230 Pp.
- Median der Gemeinde-Hebesätze B in Hessen: 420 %
- Nachbargemeinde
- 850 %
- Eltville am Rhein, 1 km entfernt
- Grundsteuer C
- nein
- Die Gemeinde erhebt keine Grundsteuer C
01 / 11Überblick+
Wie hoch ist der Hebesatz B in Kiedrich?
Der Hebesatz der Grundsteuer B liegt in Kiedrich 2025 bei 650 % (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Die Gemeinde wendet diesen Faktor auf den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid an. Gegenüber dem Kreis-Median beträgt die Abweichung +45 Prozentpunkte. Der Wert ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Wie liegt der Hebesatz B in Kiedrich im Vergleich?
Der von Destatis veröffentlichte Hebesatz B beträgt in Kiedrich im Datenjahr 2025 650 %. Er liegt 45 Prozentpunkte über dem Median der Gemeinde-Hebesätze B im Rheingau-Taunus-Kreis (605 %) und 230 Prozentpunkte über dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Hessen (420 %).
- Im Rheingau-Taunus-Kreis
- 52,94 %der 17 Gemeinden liegen niedriger
- In Hessen
- 76,72 %der 421 Gemeinden im Land liegen niedriger
- Kiedrich650
- Median im Rheingau-Taunus-Kreis605
- Median in Hessen420
Ein hoher Hebesatz B bedeutet nicht automatisch eine hohe Jahressteuer. Die Rechnung lautet Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Die Prozentangaben vergleichen nur Gemeinden mit einem von Destatis veröffentlichten Hebesatz B im selben Datenjahr. Die Abkürzung Pp. steht für Prozentpunkte. Warum hier kein bundesweiter Vergleich steht: Hessen rechnet nach einem eigenen Ländermodell. Der Grundsteuermessbetrag entsteht dort auf einem anderen Weg als im Bundesmodell, dem die meisten Länder folgen. Ein Hebesatz aus Hessen und ein Hebesatz aus einem Bundesmodell-Land messen deshalb nicht dasselbe. Aussagekräftig bleibt der Vergleich im Rheingau-Taunus-Kreis und innerhalb von Hessen.
Der Rechner übernimmt den Hebesatz von 650 %. Sie brauchen nur den Grundsteuermessbetrag aus Ihrem Bescheid. Zum Grundsteuer-Rechner
Wie hat sich der Hebesatz seit 2019 entwickelt?
Von Destatis veröffentlichter Hebesatz B in Kiedrich je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.
Datenstand 30.06.2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze.
| 2025 | 650 % |
| 2024 | 650 % |
| 2023 | 650 % |
| 2022 | 650 % |
| 2021 | 650 % |
| 2020 | 650 % |
| 2019 | 650 % |
Wie schneiden die Nachbargemeinden ab?
Die nächstgelegenen Gemeinden mit gemeldetem Hebesatz B. So können Sie Kiedrich nicht nur gegen Kreis und Land halten, sondern gegen die direkte Nachbarschaft.
| Eltville am Rhein | 850 % | 1 km | +200 Pp. |
| Schlangenbad | 910 % | 5 km | +260 Pp. |
| Walluf | 347 % | 6 km | −303 Pp. |
| Oestrich-Winkel | 980 % | 6 km | +330 Pp. |
| Budenheim | 500 % | 8 km | anderes Modell |
Die Entfernung ist die Luftlinie zwischen den Gemeindezentren. Ein negativer Wert kennzeichnet einen niedrigeren Hebesatz B als in Kiedrich. Liegt eine Nachbargemeinde in einem Bundesland mit anderem Bewertungsmodell, steht statt der Abweichung „anderes Modell“: die beiden Sätze werden auf unterschiedlich ermittelte Grundsteuermessbeträge angewandt. Öffnen Sie eine Gemeinde, um Datenjahr und Quelle zu prüfen. Alle Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis
Welche Realsteuer-Hebesätze gelten in Kiedrich?
Die Hebesätze A, B und C gelten für unterschiedliche Arten von Grundbesitz. Für Wohn- und Baugrundstücke ist regelmäßig der Hebesatz B maßgeblich. Die Gewerbesteuer ist eine separate Realsteuer für Betriebe.
- Grundsteuer A
- 500 %Land- und forstwirtschaftliche Betriebe
- Grundsteuer B
- 650 %Wohn- und Baugrundstücke
- Grundsteuer C
- nicht gemeldetBaureife unbebaute Grundstücke, wenn die Gemeinde Grundsteuer C erhebt
- Gewerbesteuer
- 410 %Gewerbliche Betriebe, separate Realsteuer
Grundsteuer B gilt regelmäßig für Wohn- und Baugrundstücke. Grundsteuer C kann baureife unbebaute Grundstücke betreffen, wenn die Gemeinde sie erhebt. Die Gewerbesteuer betrifft Betriebe und ist keine Grundsteuer.
Bodenrichtwert in Kiedrich prüfen
Der Hebesatz ist nur der kommunale Faktor. In Hessen entsteht der Grundsteuermessbetrag aus Fläche und Nutzung, nicht aus dem Bodenwert. Für den Kaufpreis bleibt der Bodenrichtwert trotzdem die amtliche Referenz der Lage.
Der Wohnbauland-Median liegt in Kiedrich bei 515 €/m² (BORIS). Die Richtwertzonen zeigen das amtliche Preisniveau der Lage.
Bodenrichtwert für Kiedrich öffnenWelches Grundsteuer-Modell gilt in Hessen?
In Hessen gilt ein eigenes Ländermodell: Hessisches Flächen-Faktor-Modell. Der Hebesatz B bleibt der kommunale Faktor, mit dem die Gemeinde den Messbetrag multipliziert.
Rechtsgrundlage: § 2 und § 5 HGrStG.
Grundsteuerbescheid prüfen: drei Schritte
- 1Grundsteuermessbetrag im Bescheid prüfenDer Messbescheid des Finanzamts nennt den Messbetrag; in diesem Modell entsteht er aus Fläche und Nutzung, nicht aus dem Bodenwert.Richtwertzonen ansehen
- 2Hebesatz der Gemeinde abgleichenDer von Destatis veröffentlichte Hebesatz B beträgt in Kiedrich im Datenjahr 2025 650 %. Rechnen Sie Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100.Zum Rechner
- 3Fristen kennenGegen den Bescheid ist der Einspruch nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO).Grundsteuer-Ratgeber lesen
Was die Karte in Kiedrich zeigt
Jeder Link öffnet die Karte mit einer Ebene. Geben Sie dort eine Adresse ein oder klicken Sie auf ein Flurstück, um zu sehen, was die Ebene an dieser Stelle angibt.
Häufige Fragen zum Hebesatz in Kiedrich
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in Kiedrich?
Der Hebesatz B liegt 2025 bei 650 %. Er ist der kommunale Faktor, den die Gemeinde auf den Grundsteuermessbetrag anwendet.
Was bedeutet ein Hebesatz von 650 %?
Der Grundsteuermessbetrag wird mit 6,50 multipliziert. Bei einem Messbetrag von 100 Euro sind das 650 Euro Grundsteuer im Jahr. Werte über 100 % sind deshalb normal, denn der Hebesatz ist kein Steuersatz auf den Grundstückswert, sondern der kommunale Faktor für den Messbetrag.
Reicht der Hebesatz zur Berechnung der Grundsteuer?
Nein. Die jährliche Grundsteuer B ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Den Messbetrag setzt das Finanzamt fest. Ohne ihn lässt sich der Zahlbetrag nicht bestimmen.
Wo finde ich den Grundsteuermessbetrag?
Der Grundsteuermessbetrag steht im Grundsteuermessbescheid des Finanzamts, nicht im Grundsteuerbescheid der Gemeinde. Die Gemeinde wendet darauf den Hebesatz B an und teilt durch 100.
Warum kann der Nachbarort günstiger sein?
Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst. Walluf liegt bei 347 %, Budenheim liegt bei 500 % und damit niedriger als Kiedrich. Der Hebesatz spiegelt die kommunale Haushaltslage, nicht den Grundstückswert.
Warum ändern sich Hebesätze mit der Reform 2025?
Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt. Deshalb sind Hebesätze vor und nach 2025 nicht ohne den jeweiligen Grundsteuermessbetrag vergleichbar. Ein höherer Satz bedeutet nicht zwingend eine höhere Jahressteuer.
Wer legt den Hebesatz fest?
Die Gemeinde beschließt den Hebesatz B in der Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung (§ 25 GrStG). Im Grundsteuerbescheid wendet sie den Satz des Steuerjahres auf den Grundsteuermessbetrag an.
Kann ich gegen den Grundsteuerbescheid Einspruch einlegen?
Ja. Der Einspruch ist nach § 347 AO möglich; die Frist beträgt regelmäßig einen Monat nach Bekanntgabe (§ 355 Abs. 1 AO). Prüfen Sie Datum und Rechtsbehelfsbelehrung im Bescheid.
Methodik und Quellen
Der Hebesatz B ist der von der Gemeinde beschlossene Prozentsatz auf den Grundsteuermessbetrag. Die jährliche Grundsteuer B ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Der Zahlbetrag steht im Grundsteuerbescheid.
- Kennzahl
- Hebesatz der Grundsteuer B
- Quelle
- Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze
- Datenstand
- 30.06.2025, Datenjahr 2025
- Rechtsgrundlage
- § 2 und § 5 HGrStG
- Berechnung
- Grundsteuer B = Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100
- Verbindlich
- Zahlbetrag laut Grundsteuerbescheid
- Lizenz
- Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0)Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.
So kommt der Satz zustande. Die Gemeinde beschließt den Hebesatz B in der Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung. Destatis veröffentlicht den gemeldeten Satz. Die Gemeinde wendet ihn auf den vom Finanzamt festgesetzten Grundsteuermessbetrag an.
Zuständig: Gemeinde Kiedrich
Das Finanzamt setzt den Grundsteuermessbetrag im Grundsteuermessbescheid fest. Die Gemeinde Kiedrich wendet den Hebesatz B an und setzt den Zahlbetrag im Grundsteuerbescheid fest.
Finanzamt
Bewertung und Messbetrag
Fragen zu den Bewertungsgrundlagen und zum Grundsteuermessbetrag richten Sie an das Finanzamt.
Gemeindekasse Kiedrich
Hebesatz und Zahlbetrag
Zahlung, Fälligkeit, Stundung und Mahnungen laufen über die Gemeindekasse oder das Steueramt.
Die offizielle Kontaktadresse finden Sie auf der Website der Gemeinde Kiedrich oder im aktuellen Grundsteuerbescheid. Quelle des Hebesatzes B: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze. Datenjahr 2025. Datenstand 30.06.2025.
Der Hebesatz ist nur ein Teil der Entscheidung
Prüfen Sie das konkrete Grundstück und ordnen Sie Lage, Richtwert und vorliegende Risikohinweise ein.
Berechnen Sie Ihre Grundsteuer B mit dem Hebesatz in Kiedrich.
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