Bodenrichtwert Arnsberg
Das Bodenrichtwert-Niveau in Arnsberg ist hoch: 173 €/m² für Wohnbauland im Median (Stichtag 01.01.2026), 187,5 % über dem Median im Hochsauerlandkreis. Das sind 187,5 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Hochsauerlandkreis von 60 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +187,5 %
- Median Wohnbauland im Hochsauerlandkreis, 60 €/m²
- Rang im Hochsauerlandkreis
- 1 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,6–1.800 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Arnsberg?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Arnsberg 650 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Arnsberg liegt bei 0,6 €/m², der höchste bei 1.800 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 650 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 173 €/m² (320 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 140 bis 213 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Arnsberg im Hochsauerlandkreis?
Die Einordnung in Arnsberg im Hochsauerlandkreis: Rang 1 von 12 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Hochsauerlandkreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (650 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Arnsberg
- 160 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Hochsauerlandkreis
- 40 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +300 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 1 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Bodenrichtwert-Median
- Arnsberg
- 173 €/m²
- Median · Wohnbauland · 320 Richtwertzonen
- Hochsauerlandkreis
- 60 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +187,5 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 1 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2011 und 2026 legte der Median um rund 60 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Hochsauerlandkreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Meschede, Kreis- und HochschulstadtHochsauerlandkreis | 42 €/m² | 305 | 01.01.2026 |
| Sundern (Sauerland)Hochsauerlandkreis | 35 €/m² | 344 | 01.01.2026 |
| OlsbergHochsauerlandkreis | 30 €/m² | 174 | 01.01.2026 |
| SchmallenbergHochsauerlandkreis | 30 €/m² | 340 | 01.01.2026 |
| WinterbergHochsauerlandkreis | 27 €/m² | 166 | 01.01.2026 |
| BrilonHochsauerlandkreis | 27 €/m² | 196 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (650 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
3,3
56
160
210
260
Werte in €/m².
- unter 150 €44,5 %289
- 150–350 €51,7 %336
- 350–700 €1,8 %12
- 700–1.200 €1,2 %8
- 1.200–2.500 €0,8 %5
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Arnsberg verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Arnsberg?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 573 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 153 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Arnsberg weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 650 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Arnsberg stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Arnsberg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Arnsberg?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Arnsberg ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 173 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Arnsberg?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Arnsberg stützt sich auf eine Zonenzahl von 650.
Welche Nutzungsart ist in Arnsberg am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Arnsberg Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Arnsberg einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Hochsauerlandkreis (40 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Arnsberg bei 160 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Arnsberg belastbar sagen?
Aus 650 Richtwertzonen in Arnsberg lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.