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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Ense

In Ense liegt der Bodenrichtwert bei 110 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026; das sind 15,4 % unter dem Median des Kreises Soest. Das sind 15,4 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Soest von 130 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Kreis
−15,4 %
Median Wohnbauland im Kreis Soest, 130 €/m²
Rang im Kreis Soest
7 von 14
Gemeinden im Kreis Soest mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
1,2–180 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Ense?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Ense 61 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Ense reichen von 1,2 €/m² bis 180 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 61 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 110 €/m² (23 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 80 bis 130 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Ense im Kreis Soest?

Innerhalb des Kreises Soest liegt Ense auf Position 7 der 14 Gemeinden.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Soest, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Ense und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Kreis Soest 90
  1. Arnsberg160
  2. Soest150
  3. Werl130
  4. Möhnesee110
  5. Ense90
  6. Wickede (Ruhr)90

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (61 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Ense
90 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Soest
90 €/m²
Median Kreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
0 %
auf Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
7 von 14
Gemeinden im Kreis Soest mit Bodenrichtwert-Median
Ense
110 €/m²
Median · Wohnbauland · 23 Richtwertzonen
Soest
130 €/m²
Median Kreis · Wohnbauland
Abweichung
−15,4 %
unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
8 von 14
Gemeinden im Kreis Soest mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

In Ense verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 65 €/m² (2011) auf 90 €/m² (2026); kumuliert +38,5 %.

Median-Bodenrichtwert in Ense je Stichtagsjahr
607080902011201420172020202320262011: 65 €/m²2012: 65 €/m²2013: 65 €/m²2014: 65 €/m²2015: 65 €/m²2016: 65 €/m²2017: 65 €/m²2018: 70 €/m²2019: 70 €/m²2020: 75 €/m²2021: 78 €/m²2022: 80 €/m²2023: 80 €/m²2024: 80 €/m²2025: 80 €/m²2026: 90 €/m²6590

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Kreis Soest sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Kreis Soest mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Kreis Soest, Median über alle Nutzungsarten
LippstadtSoest155 €/m²20001.01.2026
SoestSoest150 €/m²19401.01.2026
WerlSoest130 €/m²11501.01.2026
MöhneseeSoest110 €/m²7201.01.2026
GesekeSoest105 €/m²7801.01.2026
Bad SassendorfSoest100 €/m²6901.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (61 Richtwertzonen).

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.

P10

8,4

P25

50

Median

90

P75

110

P90

130

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse · Anteil an 61 Richtwertzonen
  • unter 150 €96,7 %59
  • 150–350 €3,3 %2
  • 350–700 €0 %0
  • 700–1.200 €0 %0
  • 1.200–2.500 €0 %0
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Ense verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.

Median

Wohnen23 Zonen · 37,7 %110 €/m²
Mischnutzung22 Zonen · 36,1 %95 €/m²
Gewerbe5 Zonen · 8,2 %30 €/m²
Acker4 Zonen · 6,6 %8,4 €/m²
Sonstige Nutzung3 Zonen · 4,9 %65 €/m²
Weitere Nutzungsarten4 Zonen · 6,6 %mehrere Mediane

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Ense?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

Bundesmodell NRW

Hebesatz B
723 %
Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
123 €

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Für Ense gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen, Lizenz Datenlizenz Deutschland Zero 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.

Quelle
Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
61 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Wohnen
Rechtsgrundlage
Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Ense

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Ense?

Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Ense ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 110 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Ense?

Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Ense beträgt 61. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 90 €/m², Stichtag 01.01.2026.

Welche Nutzungsart ist in Ense am häufigsten vertreten?

Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Ense ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Ense einzuordnen?

Der Bodenrichtwert in Ense liegt bei 90 €/m², der Median des Kreises Soest bei 90 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Ense belastbar sagen?

Mit 61 Richtwertzonen in Ense bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.

Vor der Preisverhandlung

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