Bodenrichtwert Brilon
Mit 40 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026) zählt Brilon zu den vergleichsweise günstigen Gemeinden im Hochsauerlandkreis; der Abstand zum Kreismedian beträgt rund 33,3 %. Das sind 33,3 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Hochsauerlandkreis von 60 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −33,3 %
- Median Wohnbauland im Hochsauerlandkreis, 60 €/m²
- Rang im Hochsauerlandkreis
- 7 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,8–280 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 9Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Brilon?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Brilon 196 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Brilon bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,8 und 280 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 196 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 40 €/m² (80 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 20 bis 60 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Brilon im Hochsauerlandkreis?
Im Kreisvergleich rangiert Brilon auf Platz 7 von 12 im Hochsauerlandkreis. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Hochsauerlandkreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (196 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Brilon
- 27 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Hochsauerlandkreis
- 40 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −33,8 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 7 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Bodenrichtwert-Median
- Brilon
- 40 €/m²
- Median · Wohnbauland · 80 Richtwertzonen
- Hochsauerlandkreis
- 60 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −33,3 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 8 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Wohnbauland-Median
Welche Gemeinden im Hochsauerlandkreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| ArnsbergHochsauerlandkreis | 160 €/m² | 650 | 01.01.2026 |
| Meschede, Kreis- und HochschulstadtHochsauerlandkreis | 42 €/m² | 305 | 01.01.2026 |
| Sundern (Sauerland)Hochsauerlandkreis | 35 €/m² | 344 | 01.01.2026 |
| OlsbergHochsauerlandkreis | 30 €/m² | 174 | 01.01.2026 |
| SchmallenbergHochsauerlandkreis | 30 €/m² | 340 | 01.01.2026 |
| WinterbergHochsauerlandkreis | 27 €/m² | 166 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (196 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
2
4,1
27
51
105
Werte in €/m².
- unter 150 €92,3 %181
- 150–350 €7,7 %15
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Brilon nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Drei Nutzungsarten tragen hier genau 18 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Brilon?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 480 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 30 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Brilon gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen, Lizenz Datenlizenz Deutschland Zero 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 196 RichtwertzonenFür 2011 liegen 2.449 Richtwertzonen vor, für 2026 196. Ein Preisverlauf ist deshalb nicht belastbar.
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Brilon
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Brilon?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Brilon 40 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Brilon?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Brilon beträgt 196. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 27 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Brilon am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Brilon Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Brilon einzuordnen?
Brilon und der Hochsauerlandkreis unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 27 €/m² gegenüber 40 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Brilon belastbar sagen?
Bei 196 Richtwertzonen in Brilon ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.