Bodenrichtwert Olsberg
In Olsberg liegt der Bodenrichtwert bei 50 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026; das sind 16,7 % unter dem Median des Hochsauerlandkreises. Das sind 16,7 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Hochsauerlandkreis von 60 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −16,7 %
- Median Wohnbauland im Hochsauerlandkreis, 60 €/m²
- Rang im Hochsauerlandkreis
- 4 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,8–180 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 9Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Olsberg?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Olsberg 174 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Olsberg reichen von 0,8 €/m² bis 180 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 174 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 50 €/m² (82 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 33 bis 80 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Olsberg im Hochsauerlandkreis?
Innerhalb des Hochsauerlandkreises liegt Olsberg auf Position 4 der 12 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Hochsauerlandkreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (174 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Olsberg
- 30 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Hochsauerlandkreis
- 40 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −25 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 4 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Bodenrichtwert-Median
- Olsberg
- 50 €/m²
- Median · Wohnbauland · 82 Richtwertzonen
- Hochsauerlandkreis
- 60 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −16,7 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 4 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Wohnbauland-Median
Welche Gemeinden im Hochsauerlandkreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| ArnsbergHochsauerlandkreis | 160 €/m² | 650 | 01.01.2026 |
| Meschede, Kreis- und HochschulstadtHochsauerlandkreis | 42 €/m² | 305 | 01.01.2026 |
| Sundern (Sauerland)Hochsauerlandkreis | 35 €/m² | 344 | 01.01.2026 |
| SchmallenbergHochsauerlandkreis | 30 €/m² | 340 | 01.01.2026 |
| WinterbergHochsauerlandkreis | 27 €/m² | 166 | 01.01.2026 |
| BrilonHochsauerlandkreis | 27 €/m² | 196 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (174 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
1,8
10
30
54
90
Werte in €/m².
- unter 150 €98,9 %172
- 150–350 €1,1 %2
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Olsberg nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Vier Nutzungsarten tragen hier genau 13 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Olsberg?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 520 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 40 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Olsberg ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 174 RichtwertzonenFür 2011 liegen 1.484 Richtwertzonen vor, für 2026 174. Ein Preisverlauf ist deshalb nicht belastbar.
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Olsberg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Olsberg?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Olsberg ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 50 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Olsberg?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Olsberg stützt sich auf eine Zonenzahl von 174.
Welche Nutzungsart ist in Olsberg am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Olsberg stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Olsberg einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Hochsauerlandkreis (40 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Olsberg bei 30 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Olsberg belastbar sagen?
Bei 174 Richtwertzonen in Olsberg ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.