Bodenrichtwert Springe
Der amtliche Bodenrichtwert in Springe beträgt im Median 145 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026); das sind 42 % weniger als der Landkreismedian. Das sind 42 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland in der Region Hannover von 250 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −42 %
- Median Wohnbauland in der Region Hannover, 250 €/m²
- Rang in der Region Hannover
- 16 von 21
- Gemeinden in der Region Hannover mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,7–270 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Springe?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Springe 47 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Springe liegt bei 0,7 €/m², der höchste bei 270 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 47 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 145 €/m² (33 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 105 bis 175 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Springe in der Region Hannover?
Springe belegt im Bodenrichtwert-Vergleich der Region Hannover Rang 16 von 21.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn in der Region Hannover, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (47 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Springe
- 140 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Region Hannover
- 205 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −31,7 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 16 von 21
- Gemeinden in der Region Hannover mit Bodenrichtwert-Median
- Springe
- 145 €/m²
- Median · Wohnbauland · 33 Richtwertzonen
- Region Hannover
- 250 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −42 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 18 von 21
- Gemeinden in der Region Hannover mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 55,6 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden in der Region Hannover sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden in der Region Hannover mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| HannoverRegion Hannover | 380 €/m² | 333 | 01.01.2026 |
| IsernhagenRegion Hannover | 270 €/m² | 58 | 01.01.2026 |
| LaatzenRegion Hannover | 270 €/m² | 33 | 01.01.2026 |
| LangenhagenRegion Hannover | 270 €/m² | 73 | 01.01.2026 |
| GehrdenRegion Hannover | 258 €/m² | 32 | 01.01.2026 |
| HemmingenRegion Hannover | 250 €/m² | 17 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (47 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
46
81
140
168
209
Werte in €/m².
- unter 150 €59,6 %28
- 150–350 €40,4 %19
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Springe ist eine wohnbaulich geprägte Gemeinde; 70,2 % der Richtwertzonen sind Wohnnutzung.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Springe?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 460 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Springe sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 47 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Springe stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Springe
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Springe?
Grundradar berechnet aus 33 Richtwertzonen in Springe einen Median-Bodenrichtwert von 145 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Springe?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Springe stützt sich auf eine Zonenzahl von 47.
Welche Nutzungsart ist in Springe am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Springe stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Springe einzuordnen?
Im Vergleich mit der Region Hannover (205 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Springe bei 140 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Springe belastbar sagen?
Mit 47 Richtwertzonen in Springe bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.