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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Kirchhundem

Der Median-Bodenrichtwert in Kirchhundem liegt bei 58 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 90 €/m². Das sind 36,1 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Olpe von 90 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Kreis
−36,1 %
Median Wohnbauland im Kreis Olpe, 90 €/m²
Rang im Kreis Olpe
7 von 7
Gemeinden im Kreis Olpe mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
0,8–95 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Kirchhundem?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Kirchhundem 139 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Kirchhundem beginnen bei 0,8 €/m² und reichen bis 95 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 139 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 58 €/m² (40 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 50 bis 65 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Kirchhundem im Kreis Olpe?

Kirchhundem belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Kreises Olpe Rang 7 von 7.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Olpe, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Kirchhundem und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Kreis Olpe 60
  1. Olpe100
  2. Kreuztal70
  3. Lennestadt48
  4. Kirchhundem46
  5. Hilchenbach45
  6. Erndtebrück35
  7. Bad Berleburg30

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (139 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Kirchhundem
46 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Olpe
60 €/m²
Median Kreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
−23,3 %
unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
7 von 7
Gemeinden im Kreis Olpe mit Bodenrichtwert-Median
Kirchhundem
58 €/m²
Median · Wohnbauland · 40 Richtwertzonen
Olpe
90 €/m²
Median Kreis · Wohnbauland
Abweichung
−36,1 %
unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
7 von 7
Gemeinden im Kreis Olpe mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

In Kirchhundem bleibt das Bodenrichtwert-Niveau zwischen 2011 und 2026 weitgehend unverändert.

Median-Bodenrichtwert in Kirchhundem je Stichtagsjahr
203040502011201420172020202320262011: 36 €/m²2012: 36 €/m²2013: 36 €/m²2014: 30 €/m²2015: 30 €/m²2016: 30 €/m²2017: 30 €/m²2018: 30 €/m²2019: 26 €/m²2020: 40 €/m²2021: 43 €/m²2022: 46 €/m²2023: 46 €/m²2024: 46 €/m²2025: 46 €/m²2026: 46 €/m²3646

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Kreis Olpe sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Kreis Olpe mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Kreis Olpe, Median über alle Nutzungsarten
AttendornOlpe100 €/m²30601.01.2026
OlpeOlpe100 €/m²22901.01.2026
DrolshagenOlpe60 €/m²14401.01.2026
FinnentropOlpe60 €/m²19401.01.2026
WendenOlpe55 €/m²15801.01.2026
LennestadtOlpe48 €/m²33901.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (139 Richtwertzonen).

Minimum
0,8 €/m²
25 %-Quantil
27 €/m²
Median
46 €/m²
75 %-Quantil
60 €/m²
Maximum
95 €/m²

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

In Kirchhundem verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.

Median

Mischnutzung58 Zonen · 41,7 %50 €/m²
Wohnen40 Zonen · 28,8 %58 €/m²
Sonstige Nutzung24 Zonen · 17,3 %24 €/m²
Gewerbe15 Zonen · 10,8 %20 €/m²
Acker1 Zone · 0,7 %1,8 €/m²
Weitere Nutzungsarten1 Zone · 0,7 %mehrere Mediane

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Kirchhundem?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

Bundesmodell NRW

Hebesatz B
560 %
Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
50 €

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Kirchhundem weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.

Quelle
Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
139 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Mischnutzung
Rechtsgrundlage
Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. In Kirchhundem stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Kirchhundem

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Kirchhundem?

Grundradar berechnet aus 40 Richtwertzonen in Kirchhundem einen Median-Bodenrichtwert von 58 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Kirchhundem?

Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Kirchhundem beträgt 139. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 46 €/m², Stichtag 01.01.2026.

Welche Nutzungsart ist in Kirchhundem am häufigsten vertreten?

Am häufigsten sind in Kirchhundem Richtwertzonen der Nutzungsart Mischnutzung. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Kirchhundem einzuordnen?

Der Bodenrichtwert in Kirchhundem liegt bei 46 €/m², der Median des Kreises Olpe bei 60 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Kirchhundem belastbar sagen?

Mit 139 Richtwertzonen in Kirchhundem bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.

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