Bodenrichtwert Finnentrop
Der Median-Bodenrichtwert in Finnentrop beträgt 75 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026); im Vergleich mit dem Kreis Olpe (90 €/m²) sind das etwa 16,7 % weniger. Das sind 16,7 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Olpe von 90 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −16,7 %
- Median Wohnbauland im Kreis Olpe, 90 €/m²
- Rang im Kreis Olpe
- 4 von 7
- Gemeinden im Kreis Olpe mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,8–115 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Finnentrop?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Finnentrop 194 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Finnentrop beginnen bei 0,8 €/m² und reichen bis 115 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 194 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 75 €/m² (73 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 65 bis 95 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Finnentrop im Kreis Olpe?
Finnentrop belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Kreises Olpe Rang 4 von 7.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Olpe, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (194 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Finnentrop
- 60 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Olpe
- 60 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- 0 %
- auf Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 4 von 7
- Gemeinden im Kreis Olpe mit Bodenrichtwert-Median
- Finnentrop
- 75 €/m²
- Median · Wohnbauland · 73 Richtwertzonen
- Olpe
- 90 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −16,7 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 5 von 7
- Gemeinden im Kreis Olpe mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2011 und 2026 legte der Median um rund 66,7 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Olpe sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Olpe mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| AttendornOlpe | 100 €/m² | 306 | 01.01.2026 |
| OlpeOlpe | 100 €/m² | 229 | 01.01.2026 |
| DrolshagenOlpe | 60 €/m² | 144 | 01.01.2026 |
| WendenOlpe | 55 €/m² | 158 | 01.01.2026 |
| LennestadtOlpe | 48 €/m² | 339 | 01.01.2026 |
| KirchhundemOlpe | 46 €/m² | 139 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (194 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,8 €/m²
- 25 %-Quantil
- 28 €/m²
- Median
- 60 €/m²
- 75 %-Quantil
- 75 €/m²
- Maximum
- 115 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Finnentrop verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Finnentrop?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 514 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 60 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Finnentrop weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 194 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Finnentrop stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Finnentrop
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Finnentrop?
Grundradar berechnet aus 73 Richtwertzonen in Finnentrop einen Median-Bodenrichtwert von 75 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Finnentrop?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Finnentrop beträgt 194. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 60 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Finnentrop am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Finnentrop ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Finnentrop einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Finnentrop liegt bei 60 €/m², der Median des Kreises Olpe bei 60 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Finnentrop belastbar sagen?
Aus 194 Richtwertzonen in Finnentrop lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.