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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Waldbröl

Der amtliche Bodenrichtwert in Waldbröl beträgt im Median 75 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026); das sind 25 % weniger als der Landkreismedian. Das sind 25 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Oberbergischer Kreis von 100 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Kreis
−25 %
Median Wohnbauland im Oberbergischer Kreis, 100 €/m²
Rang im Oberbergischer Kreis
11 von 13
Gemeinden im Oberbergischer Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
0,5–240 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Waldbröl?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Waldbröl 224 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Waldbröl beginnen bei 0,5 €/m² und reichen bis 240 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 224 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 75 €/m² (121 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 65 bis 105 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Waldbröl im Oberbergischer Kreis?

Waldbröl belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Oberbergischer Kreises Rang 11 von 13.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Oberbergischer Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Waldbröl und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Oberbergischer Kreis 90
  1. Ruppichteroth95
  2. Nümbrecht85
  3. Waldbröl75
  4. Windeck75
  5. Reichshof60
  6. Morsbach55

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (224 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Waldbröl
75 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Oberbergischer Kreis
90 €/m²
Median Kreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
−16,7 %
unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
11 von 13
Gemeinden im Oberbergischer Kreis mit Bodenrichtwert-Median
Waldbröl
75 €/m²
Median · Wohnbauland · 121 Richtwertzonen
Oberbergischer Kreis
100 €/m²
Median Kreis · Wohnbauland
Abweichung
−25 %
unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
11 von 13
Gemeinden im Oberbergischer Kreis mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2011 und 2026 legte der Median um rund 150 % zu.

Median-Bodenrichtwert in Waldbröl je Stichtagsjahr
204060802011201420172020202320262011: 30 €/m²2012: 30 €/m²2013: 30 €/m²2014: 30 €/m²2015: 30 €/m²2016: 30 €/m²2017: 30 €/m²2018: 35 €/m²2019: 35 €/m²2020: 40 €/m²2021: 40 €/m²2022: 65 €/m²2023: 75 €/m²2024: 75 €/m²2025: 75 €/m²2026: 75 €/m²3075

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Oberbergischer Kreis sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Oberbergischer Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Oberbergischer Kreis, Median über alle Nutzungsarten
Hückeswagen, Schloss-StadtOberbergischer Kreis115 €/m²23101.01.2026
LindlarOberbergischer Kreis105 €/m²35401.01.2026
EngelskirchenOberbergischer Kreis100 €/m²18501.01.2026
Radevormwald, Stadt auf der HöheOberbergischer Kreis100 €/m²27101.01.2026
WiehlOberbergischer Kreis100 €/m²17601.01.2026
GummersbachOberbergischer Kreis95 €/m²45001.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (224 Richtwertzonen).

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.

P10

65

P25

65

Median

75

P75

100

P90

125

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse · Anteil an 224 Richtwertzonen
  • unter 150 €96 %215
  • 150–350 €4 %9
  • 350–700 €0 %0
  • 700–1.200 €0 %0
  • 1.200–2.500 €0 %0
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

In Waldbröl verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.

Median

Wohnen121 Zonen · 54 %75 €/m²
Mischnutzung75 Zonen · 33,5 %80 €/m²
Sonstige Nutzung12 Zonen · 5,4 %65 €/m²
Gewerbe7 Zonen · 3,1 %40 €/m²
Acker6 Zonen · 2,7 %12 €/m²
Weitere Nutzungsarten3 Zonen · 1,3 %mehrere Mediane

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Waldbröl?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

Bundesmodell NRW

Hebesatz B
755 %
Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
88 €

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

Waldbröl weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.

Quelle
Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
224 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Wohnen
Rechtsgrundlage
Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. In Waldbröl stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Waldbröl

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Waldbröl?

Grundradar berechnet aus 121 Richtwertzonen in Waldbröl einen Median-Bodenrichtwert von 75 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Waldbröl?

Die Bodenrichtwert-Auswertung in Waldbröl stützt sich auf eine Zonenzahl von 224.

Welche Nutzungsart ist in Waldbröl am häufigsten vertreten?

Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Waldbröl ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Waldbröl einzuordnen?

Waldbröl und der Oberbergischer Kreis unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 75 €/m² gegenüber 90 €/m².

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Waldbröl belastbar sagen?

Mit 224 Richtwertzonen in Waldbröl bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.

Vor der Preisverhandlung

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