Bodenrichtwert Harzgerode
Mit 33 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026) zählt Harzgerode zu den vergleichsweise günstigen Gemeinden im Landkreis Harz; der Abstand zum Kreismedian beträgt rund 56,7 %. Das sind 56,7 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Harz von 75 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −56,7 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Harz, 75 €/m²
- Rang im Landkreis Harz
- 20 von 20
- Gemeinden im Landkreis Harz mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 6–75 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Harzgerode?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Harzgerode 56 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Harzgerode reichen von 6 €/m² bis 75 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 56 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 33 €/m² (12 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 30 bis 38 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Harzgerode im Landkreis Harz?
Innerhalb des Landkreises Harz liegt Harzgerode auf Position 20 der 20 Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Harz, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (56 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Harzgerode
- 10 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Harz
- 35 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −71,4 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 20 von 20
- Gemeinden im Landkreis Harz mit Bodenrichtwert-Median
- Harzgerode
- 33 €/m²
- Median · Wohnbauland · 12 Richtwertzonen
- Harz
- 75 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −56,7 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 18 von 18
- Gemeinden im Landkreis Harz mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Die Bodenrichtwerte in Harzgerode sind über mehrere Stichtage stabil.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Harz sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Harz mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| WernigerodeHarz | 140 €/m² | 103 | 01.01.2026 |
| Ilsenburg (Harz)Harz | 90 €/m² | 40 | 01.01.2026 |
| Quedlinburg, WelterbestadtHarz | 65 €/m² | 96 | 01.01.2026 |
| Harsleben / HarschleweHarz | 63 €/m² | 6 | 01.01.2026 |
| HalberstadtHarz | 50 €/m² | 128 | 01.01.2026 |
| BallenstedtHarz | 40 €/m² | 34 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (56 Richtwertzonen).
- Minimum
- 6 €/m²
- 25 %-Quantil
- 8 €/m²
- Median
- 10 €/m²
- 75 %-Quantil
- 20 €/m²
- Maximum
- 75 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Sonstige Nutzung. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Harzgerode nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Harzgerode?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell ST
- Hebesatz B
- 420 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 21 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Harzgerode ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0, Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt 01.01.2026.
- Quelle
- LVermGeo Sachsen-Anhalt
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 56 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Sonstige Nutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Sachsen-Anhalt stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Sachsen-Anhalt im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Harzgerode
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Harzgerode?
Grundradar berechnet aus 12 Richtwertzonen in Harzgerode einen Median-Bodenrichtwert von 33 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: LVermGeo Sachsen-Anhalt, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Harzgerode?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Harzgerode beträgt 56. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 10 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Harzgerode am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Harzgerode ist Sonstige Nutzung. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Harzgerode einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Harzgerode liegt bei 10 €/m², der Median des Landkreises Harz bei 35 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Harzgerode belastbar sagen?
Mit 56 Richtwertzonen in Harzgerode bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: LVermGeo Sachsen-Anhalt.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.