Bodenrichtwert Wipperfürth
Bodenrichtwerte in Wipperfürth liegen mit 115 €/m² für Wohnbauland über dem Landkreisschnitt; die Abweichung beträgt 15 % (Stichtag 01.01.2026). Das sind 15 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Oberbergischer Kreis von 100 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +15 %
- Median Wohnbauland im Oberbergischer Kreis, 100 €/m²
- Rang im Oberbergischer Kreis
- 7 von 13
- Gemeinden im Oberbergischer Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,5–270 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Wipperfürth?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Wipperfürth 431 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Wipperfürth bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,5 und 270 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 431 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 115 €/m² (113 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 100 bis 165 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Wipperfürth im Oberbergischer Kreis?
Im Kreisvergleich rangiert Wipperfürth auf Platz 7 von 13 im Oberbergischer Kreis. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Oberbergischer Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (431 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Wipperfürth
- 90 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Oberbergischer Kreis
- 90 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- 0 %
- auf Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 7 von 13
- Gemeinden im Oberbergischer Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Wipperfürth
- 115 €/m²
- Median · Wohnbauland · 113 Richtwertzonen
- Oberbergischer Kreis
- 100 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +15 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 5 von 13
- Gemeinden im Oberbergischer Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Wipperfürth verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 45 €/m² (2011) auf 90 €/m² (2026); kumuliert +100 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Oberbergischer Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Oberbergischer Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Hückeswagen, Schloss-StadtOberbergischer Kreis | 115 €/m² | 231 | 01.01.2026 |
| LindlarOberbergischer Kreis | 105 €/m² | 354 | 01.01.2026 |
| EngelskirchenOberbergischer Kreis | 100 €/m² | 185 | 01.01.2026 |
| Radevormwald, Stadt auf der HöheOberbergischer Kreis | 100 €/m² | 271 | 01.01.2026 |
| WiehlOberbergischer Kreis | 100 €/m² | 176 | 01.01.2026 |
| GummersbachOberbergischer Kreis | 95 €/m² | 450 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (431 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
80
80
90
110
155
Werte in €/m².
- unter 150 €89,6 %386
- 150–350 €10,4 %45
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Auf Mischnutzung entfallen in Wipperfürth 65,2 % der Bodenrichtwertzonen. Eine reine Wohn- oder Gewerbeprägung liegt nicht vor.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Wipperfürth?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 860 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 153 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Wipperfürth gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen, Lizenz Datenlizenz Deutschland Zero 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 431 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Wipperfürth
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Wipperfürth?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Wipperfürth ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 115 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Wipperfürth?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Wipperfürth beträgt 431. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Wipperfürth am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Wipperfürth ist Mischnutzung. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Wipperfürth einzuordnen?
Wipperfürth und der Oberbergischer Kreis unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 90 €/m² gegenüber 90 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Wipperfürth belastbar sagen?
Aus 431 Richtwertzonen in Wipperfürth lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.