Bodenrichtwert Lüdinghausen
Der Median-Bodenrichtwert in Lüdinghausen entspricht mit 220 €/m² für Wohnbauland weitgehend dem Landkreisschnitt; Stichtag 01.01.2026. Das sind 7,3 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Coesfeld von 205 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +7,3 %
- Median Wohnbauland im Kreis Coesfeld, 205 €/m²
- Rang im Kreis Coesfeld
- 3 von 11
- Gemeinden im Kreis Coesfeld mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,9–410 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lüdinghausen?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Lüdinghausen 177 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Lüdinghausen liegt bei 0,9 €/m², der höchste bei 410 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 177 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 220 €/m² (76 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 184 bis 253 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Lüdinghausen im Kreis Coesfeld?
Lüdinghausen belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Kreises Coesfeld Rang 3 von 11.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Coesfeld, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (177 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Lüdinghausen
- 190 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Coesfeld
- 160 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +18,8 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 3 von 11
- Gemeinden im Kreis Coesfeld mit Bodenrichtwert-Median
- Lüdinghausen
- 220 €/m²
- Median · Wohnbauland · 76 Richtwertzonen
- Coesfeld
- 205 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +7,3 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 6 von 11
- Gemeinden im Kreis Coesfeld mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 31 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Coesfeld sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Coesfeld mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| CoesfeldCoesfeld | 230 €/m² | 228 | 01.01.2026 |
| HavixbeckCoesfeld | 218 €/m² | 64 | 01.01.2026 |
| BillerbeckCoesfeld | 165 €/m² | 102 | 01.01.2026 |
| DülmenCoesfeld | 163 €/m² | 262 | 01.01.2026 |
| AschebergCoesfeld | 160 €/m² | 105 | 01.01.2026 |
| NottulnCoesfeld | 150 €/m² | 115 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (177 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
20
50
190
235
290
Werte in €/m².
- unter 150 €36,7 %65
- 150–350 €59,9 %106
- 350–700 €3,4 %6
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Lüdinghausen gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Lüdinghausen?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 460 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 157 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Lüdinghausen sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 177 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Lüdinghausen
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Lüdinghausen?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Lüdinghausen ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 220 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Lüdinghausen?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Lüdinghausen beträgt 177. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 190 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Lüdinghausen am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Lüdinghausen stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Lüdinghausen einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Kreis Coesfeld (160 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Lüdinghausen bei 190 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Lüdinghausen belastbar sagen?
Bei 177 Richtwertzonen in Lüdinghausen ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.