Bodenrichtwert Dieburg
Das Bodenrichtwert-Niveau in Dieburg ist hoch: 650 €/m² für Wohnbauland im Median (Stichtag 01.01.2024), 68,8 % über dem Median im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Das sind 68,8 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Landkreis Darmstadt-Dieburg von 385 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +68,8 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Darmstadt-Dieburg, 385 €/m²
- Rang im Landkreis Darmstadt-Dieburg
- 7 von 23
- Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1,1–675 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Dieburg?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Dieburg 29 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Dieburg liegt bei 1,1 €/m², der höchste bei 675 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 29 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 650 €/m² (8 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 650 bis 675 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg?
Die Einordnung in Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg: Rang 7 von 23 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Darmstadt-Dieburg, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (29 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Dieburg
- 180 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Darmstadt-Dieburg
- 140 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +28,6 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 7 von 23
- Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit Bodenrichtwert-Median
- Dieburg
- 650 €/m²
- Median · Wohnbauland · 8 Richtwertzonen
- Darmstadt-Dieburg
- 385 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +68,8 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 4 von 23
- Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2020 und 2024 um rund 50,7 % gesunken.
Der Gesamtmedian wird hier stark von Acker-, Grünland- und Forstflächen geprägt; für Wohnbaugrundstücke ist die gestrichelte Linie „Median Wohnbauland“ maßgeblich.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| GriesheimDarmstadt-Dieburg | 400 €/m² | 50 | 01.01.2024 |
| Seeheim-JugenheimDarmstadt-Dieburg | 250 €/m² | 62 | 01.01.2024 |
| Alsbach-HähnleinDarmstadt-Dieburg | 230 €/m² | 29 | 01.01.2024 |
| ErzhausenDarmstadt-Dieburg | 210 €/m² | 17 | 01.01.2024 |
| WeiterstadtDarmstadt-Dieburg | 200 €/m² | 63 | 01.01.2024 |
| PfungstadtDarmstadt-Dieburg | 190 €/m² | 57 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (29 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
90
160
180
525
655
Werte in €/m².
- unter 150 €24,1 %7
- 150–350 €34,5 %10
- 350–700 €41,4 %12
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Dieburg gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Dieburg?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 419 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Dieburg sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2024 datiert; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 29 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Gewerbe
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Dieburg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Dieburg?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Dieburg ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 650 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Dieburg?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Dieburg stützt sich auf eine Zonenzahl von 29.
Welche Nutzungsart ist in Dieburg am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Dieburg Richtwertzonen der Nutzungsart Gewerbe. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Dieburg einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Dieburg liegt bei 180 €/m², der Median des Landkreises Darmstadt-Dieburg bei 140 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Dieburg belastbar sagen?
Aus 29 Richtwertzonen in Dieburg lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.