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Datenjahr 2025Stichtag 30.06.2025Bundesmodell

Grundsteuer-Hebesatz in der Stadt Köln

Der kommunale Hebesatz B beträgt in der Stadt Köln im Datenjahr 2025 475 %. Er liegt 189 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Nordrhein-Westfalen von 664 %. Der Hebesatz B ist nicht die Höhe Ihrer Grundsteuer, sondern der Faktor auf den Grundsteuermessbetrag. Ihre Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100 aus dem Bescheid; nutzen Sie dafür den Rechner.

Gegenüber Land
−189 Pp.
Median der Gemeinde-Hebesätze B in Nordrhein-Westfalen: 664 %
Rang
52 von 53
Kreise und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen, nach Hebesatz B
Gegenüber Modellfamilie
+10 Pp.
Median in den Ländern mit Bundesmodell: 465 %
Nachbarkreis
+26 Pp.
Borken: 501 %
01 / 9Überblick

Wie hoch ist der Hebesatz in der Stadt Köln?

Destatis meldet in der Stadt Köln 2025 für die Grundsteuer B 475 % (Stichtag 30.06.2025). Das ist der kommunale Hebesatz der kreisfreien Stadt. Für den Zahlbetrag brauchen Sie zusätzlich den Grundsteuermessbetrag aus dem amtlichen Bescheid; ein Kreis-Median spielt bei dieser Stadt keine Rolle.

Wie hoch sind die Hebesätze in Köln?

Köln ist eine kreisfreie Stadt und setzt ihre Hebesätze eigenständig. Ohne Landkreis-Umland gibt es keine Spanne über mehrere Gemeinden.

Grundsteuer B
475 %
Grundsteuer A
165 %
Grundsteuer C
nicht erhoben
Gewerbesteuer
475 %

Grundsteuer B gilt für bebaute und bebaubare Grundstücke, A für land- und forstwirtschaftliche Flächen. Grundsteuer C ist eine kommunale Option seit 2025.

Wie steht in der Stadt Köln im Landesvergleich da?

Der von Destatis veröffentlichte Hebesatz B beträgt in der Stadt Köln im Datenjahr 2025 475 %. Er liegt 189 Prozentpunkte unter dem Median der Gemeinde-Hebesätze B in Nordrhein-Westfalen (664 %) und 10 Prozentpunkte über dem Median in den Ländern mit Bundesmodell (465 %).

Median der Gemeinde-Hebesätze B je Kreis und kreisfreier Stadt in Nordrhein-Westfalen · %
Landesmedian 664
  1. Hagen, Stadt der FernUniversität1.139
  2. Remscheid, Stadt1.058
  3. Herne, Stadt990
  4. Wuppertal, Stadt947
  5. Mülheim an der Ruhr, Stadt890
  6. Unna862
  7. Duisburg, Stadt845
  8. Düren829
  9. Recklinghausen825
  10. Solingen, Klingenstadt805
  11. Rhein-Sieg-Kreis796
  12. Oberbergischer Kreis795
  13. Mönchengladbach, Stadt792
  14. Rhein-Erft-Kreis766
  15. Bielefeld, Stadt765
  16. Ennepe-Ruhr-Kreis755
  17. Leverkusen, Stadt750
  18. Höxter747
  19. Städteregion Aachen722
  20. Soest717
  21. Rheinisch-Bergischer Kreis708
  22. Lippe697
  23. Wesel690
  24. Mettmann686
  25. Bonn, Stadt680
  26. Bottrop, Stadt680
  27. Gelsenkirchen, Stadt675
  28. Essen, Stadt670
  29. Oberhausen, Stadt670
  30. Steinfurt653
  31. Siegen-Wittgenstein650
  32. Märkischer Kreis649
  33. Bochum, Stadt645
  34. Euskirchen639
  35. Coesfeld636
  36. Herford629
  37. Gütersloh615
  38. Warendorf615
  39. Dortmund, Stadt610
  40. Rhein-Kreis Neuss610
  41. Hamm, Stadt600
  42. Heinsberg586
  43. Minden-Lübbecke579
  44. Viersen577
  45. Paderborn573
  46. Kleve563
  47. Krefeld, Stadt533
  48. Hochsauerlandkreis525
  49. Münster, Stadt510
  50. Borken501
  51. Olpe501
  52. Köln, Stadt475
  53. Düsseldorf, Stadt374

Verglichen werden Gemeinde-Hebesätze B. Werte über 100 % sind normal. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100.

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100, Startwert 475 %. Grundsteuer berechnen

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Welche Kreise haben einen ähnlichen Hebesatz?

Die aufgeführten Gebiete in Nordrhein-Westfalen haben einen ähnlichen von Grundradar berechneten Median der Gemeinde-Hebesätze B. Die Auswahl bezieht sich auf die Höhe des Medians, nicht auf räumliche Nähe. Bei einer kreisfreien Stadt steht in der Spalte kein Median, sondern ihr einziger gemeldeter Hebesatz B.

Gebiete in Nordrhein-Westfalen mit ähnlichem Hebesatz B
Krefeld, Stadt533 %Einzelwert1+58 Pp.
Hochsauerlandkreis525 %Median12+50 Pp.
Münster, Stadt510 %Einzelwert1+35 Pp.
Borken501 %Median17+26 Pp.
Olpe501 %Median7+26 Pp.

Die Werte liegen dem Median dieses Gebiets am nächsten. Daraus folgt keine räumliche Nachbarschaft.

Wie hat sich der Hebesatz seit 2019 entwickelt?

Von Destatis veröffentlichter Hebesatz B in der Stadt Köln je Datenjahr. Die Werte ab 2025 lassen sich mit den Jahren davor nur eingeschränkt vergleichen: Zum Reformjahr 2025 wurde die Bewertung umgestellt, und viele Gemeinden haben ihren Hebesatz aufkommensneutral angepasst.

Hebesatz B in der Stadt Köln je Datenjahr
4704804905005105202019202020212022202320242025Reform 2025Reform 20252019: 515 %2020: 515 %2021: 515 %2022: 515 %2023: 515 %2024: 515 %2025: 475 %515475

Datenstand 30.06.2025. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze.

Welches Bewertungsmodell gilt hier?

Das Finanzamt ermittelt den Grundsteuermessbetrag nach dem Bundesmodell. Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz B. Grundradar berechnet aus den von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätzen B den Gebietsmedian. Die Jahressteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Rechtsgrundlage: § 2 NWGrStHsG (NRW-Grundsteuerhebesatzgesetz; differenzierter Hebesatz B Wohn vs Nichtwohn); § 25 GrStG.

Der Gebietsmedian enthält nur Gemeinde-Hebesätze B für Wohn- und Baugrundstücke. Hebesätze A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe und die optionale Grundsteuer C werden nicht in diesen Median einbezogen.

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Hebesatz B ist eine Eingangsgröße der Jahressteuer. Die zweite ist der Grundsteuermessbetrag aus dem Bescheid.

Häufige Fragen zum Hebesatz in der Stadt Köln

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz B in der Stadt Köln?

Der Hebesatz für Grundsteuer B in der Stadt Köln liegt bei 475 % (Datenjahr 2025, Quelle Destatis).

Warum gibt es keine Landkreis-Spanne?

Köln ist eine kreisfreie Stadt. Es gibt genau einen kommunalen Hebesatz und damit keine Streuung über mehrere Gemeinden wie in einem Landkreis.

Wie vergleicht sich Köln mit dem Bundesland?

Köln beschließt einen eigenen Hebesatz B. Grundradar vergleicht ihn mit dem Median der von Destatis veröffentlichten Gemeinde-Hebesätze B in Nordrhein-Westfalen.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Grundsteuermessbetrag × Hebesatz B ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie dem Grundsteuermessbescheid. Den Hebesatz B des Steuerjahres finden Sie in der Haushaltssatzung oder Hebesatzsatzung Ihrer Gemeinde.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Nordrhein-Westfalen wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 NWGrStHsG i. V. m. § 25 GrStG eingeordnet.

Kennzahl
Von Destatis veröffentlichter kommunaler Hebesatz B
Quelle
Statistisches Bundesamt (Destatis), Realsteuerhebesätze
Datenjahr
2025, Stichtag 30.06.2025
Aggregation
Keine, kreisfreie Stadt mit einem Hebesatz
Sonderfall
Kreisfreie Stadt: ein eigener Hebesatz B, kein Median über mehrere Gemeinden
Lizenz und Recht
Destatis, Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0). Einordnung nach § 2 NWGrStHsG i. V. m. § 25 GrStG.
Lizenz
Datenlizenz Deutschland, Namensnennung 2.0 (DL-DE/BY-2.0)Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.

Vollständige Methodik

Sonderfall kreisfreie Stadt. Dort ist der Wert ein von der Stadt beschlossener Hebesatz B und kein Median über mehrere Gemeinden.

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