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Landkreis · Grundsteuer B · Stichtag 30.06.2025
Bundesmodell

Grundsteuer-Hebesatz im Oberbergischer Kreis

Für die Grundsteuer B beträgt der Median im Oberbergischer Kreis 2025 795 %. Grundlage sind 13 Gemeinden mit gemeldetem Wert (Quelle: Destatis, Stichtag 30.06.2025). Der Kreis setzt keinen eigenen Hebesatz. Entscheidend bleibt Ihre Gemeinde. Die Spanne reicht von 490 % in Radevormwald, Stadt auf der Höhe bis 959 % in Bergneustadt, Stadt.

Der Kreis erhebt keinen eigenen Hebesatz. Maßgeblich ist immer der Hebesatz Ihrer Gemeinde. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden – eine Einordnung, kein Steuersatz.
Quelle: Destatis – Realsteuerhebesätze · Datenjahr 2025 · Stichtag 30.06.2025
Median im Kreis · Grundsteuer B2025
795 %

Median über 13 Gemeinden. Kein kreisweiter Steuersatz.

Minimum (Radevormwald, Stadt auf der Höhe)490 %
Maximum (Bergneustadt, Stadt)959 %
Nordrhein-Westfalen-Median664 %
Deutschland-Median395 %
Hebesatz = kommunaler Faktor, kein Steuersatz
Median Hebesatz B795 %aus 13 Gemeinden
Minimum / Maximum490 % / 959 %Radevormwald, Stadt auf der Höhe / Bergneustadt, Stadt
Spanne490 % – 959 %Radevormwald, Stadt auf der Höhe – Bergneustadt, Stadt
vs Nordrhein-Westfalen-Median+131 Pp.Nordrhein-Westfalen 664 %
Datenjahr / Quelle2025Destatis · 30.06.2025
01 / 9Einordnung

Einordnung: Kreis, Land und Bund

Mit einem Median von 795 % liegt der Oberbergischer Kreis über dem Nordrhein-Westfalen-Median (664 %) und über dem Bundes-Median (395 %).

Oberbergischer Kreis795 %
Nordrhein-Westfalen-Median664 %
Hochsauerlandkreis525 %
Deutschland-Median395 %
Mediane der Grundsteuer B. Werte über 100 % sind normal – der Hebesatz wird auf den Messbetrag angewandt, er ist nicht der Steuersatz selbst.

Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde berechnen?

Messbetrag × Hebesatz ÷ 100 · Startwert 795 %

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Gemeinden im Oberbergischer Kreis

Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde im Oberbergischer Kreis. Der Pfeil zeigt die Lage zum Kreis-Median von 795 %. Klicken Sie eine Zeile für die Gemeinde-Seite.

Sortieren:
GemeindeHebesatz Bggü. 2024vs. Kreis-Median
Bergneustadt, Stadt959 %±0▲ über Median
Lindlar903 %±0▲ über Median
Wipperfürth, Hansestadt860 %±0▲ über Median
Marienheide835 %+136▲ über Median
Morsbach829 %+224▲ über Median
Gummersbach, Stadt795 %+120= Median
Hückeswagen, Schloss-Stadt795 %±0= Median
Reichshof785 %+215▼ unter Median
Waldbröl, Stadt755 %±0▼ unter Median
Nümbrecht730 %+55▼ unter Median
Engelskirchen650 %±0▼ unter Median
Wiehl, Stadt508 %±0▼ unter Median
Radevormwald, Stadt auf der Höhe490 %±0▼ unter Median
Hebesatz Grundsteuer B je Gemeinde, Datenjahr 2025. Die Änderung gegenüber 2024 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung, nicht nur reale Erhöhungen.

Vergleichbare Landkreise

Landkreise in Nordrhein-Westfalen mit ähnlichem Median. Die Liste sortiert nach Nähe zum Wert des Oberbergischer Kreis – nicht nach räumlicher Angrenzung.

LandkreisMedian BGemeindenvs. Oberbergischer Kreis
Hochsauerlandkreis525 %12−270 Pp.
Münster, Stadt510 %1−285 Pp.
Borken501 %17−294 Pp.
Olpe501 %7−294 Pp.
Köln, Stadt475 %1−320 Pp.

Rang-Nachbarn innerhalb Nordrhein-Westfalen. Keine Aussage über physische Angrenzung.

Entwicklung 20192025

Median der Grundsteuer B im Oberbergischer Kreis je Jahr. Der Sprung zum Stichjahr 2025 spiegelt teils die aufkommensneutrale Reform-Umstellung – die Werte davor und danach sind nur eingeschränkt vergleichbar.

590 %2019
595 %2020
630 %2021
630 %2022
630 %2023
675 %2024
795 %2025
Datenstand 30.06.2025. Median aus Gemeinde-Zeilen je Jahr (Destatis Realsteuerhebesätze).

Modell und Reform

Bundesmodell

Die Bewertung folgt dem Bundesmodell: Aus dem Grundsteuerwert entsteht der Messbetrag, darauf wendet die Gemeinde ihren Hebesatz an. Der Kreiswert ist der Median über die Gemeinden, kein eigener Steuersatz. Rechtsgrundlage: § 2 NWGrStHsG (NRW-Grundsteuerhebesatzgesetz; differenzierter Hebesatz B Wohn vs Nichtwohn); § 25 GrStG.

Diese Seite zeigt Grundsteuer B (Wohn- und Baugrundstücke). Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) und die optionale Grundsteuer C (baureife Grundstücke) folgen eigener Logik und sind hier nicht im Median enthalten.

Nächste Schritte

Häufige Fragen zum Oberbergischer Kreis

Wie hoch ist der Hebesatz im Oberbergischer Kreis?

Der Median der Grundsteuer B liegt im Oberbergischer Kreis bei 795 % über 13 Gemeinden. Die Spanne reicht von 490 % bis 959 %.

Welche Gemeinde ist am teuersten?

Am höchsten liegen Bergneustadt, Stadt (959 %), Lindlar (903 %), Wipperfürth, Hansestadt (860 %); am günstigsten Radevormwald, Stadt auf der Höhe (490 %).

Warum unterscheiden sich Gemeinden im selben Landkreis?

Der Hebesatz ist kommunale Selbstverwaltung: Jede Gemeinde beschließt ihren eigenen Satz. Der Landkreis selbst erhebt keinen Grundsteuer-Hebesatz – der Kreiswert ist nur der Median über die Gemeinden.

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuer B = Messbetrag × Hebesatz ÷ 100. Den Messbetrag entnehmen Sie Ihrem Messbescheid, den Hebesatz Ihrer Gemeinde zeigt diese Seite. Der Rechner übernimmt beides.

Methodik und Quellen

Datenbasis sind die Realsteuerhebesätze des Statistischen Bundesamts (Destatis) zum Stichtag 30.06.2025. Für Nordrhein-Westfalen wird die Grundsteuer B zusätzlich nach § 2 NWGrStHsG i. V. m. § 25 GrStG eingeordnet.

KennzahlMedian Hebesatz Grundsteuer B, ungewichtet über Gemeinden
QuelleStatistisches Bundesamt (Destatis) · Realsteuervergleich
Datenjahr2025 · Stichtag 30.06.2025
AggregationMedian über 13 Gemeinden im Oberbergischer Kreis
StichprobeKleine Stichprobe: Minimum und Maximum ersetzen p10/p90
Lizenz / RechtDestatis · Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0)
Sonderfall kreisfreie Stadt. Fällt Kreis und Gemeinde zusammen, gibt es einen eigenen Stadtwert und keine Kreis-Spanne. Datenlizenz Deutschland (DL-DE/BY-2.0), Nachnutzung mit Quellenangabe zulässig.
Der Hebesatz ist nur ein Faktor

Rechnen Sie Ihre Grundsteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde im Oberbergischer Kreis.

Hebesatz B übernehmen und mit dem eigenen Messbetrag die Jahressumme ermitteln.

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