Bodenrichtwert Aken (Elbe)
In Aken (Elbe) liegt der Bodenrichtwert mit 34 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026) nahe am Median des Landkreises Anhalt-Bitterfeld (36 €/m²). Das sind 5,6 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Anhalt-Bitterfeld von 36 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −5,6 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, 36 €/m²
- Rang im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
- 5 von 10
- Gemeinden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 6–68 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Aken (Elbe)?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Aken (Elbe) 60 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Aken (Elbe) bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 6 und 68 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 60 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 34 €/m² (34 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 21 bis 46 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Aken (Elbe) im Landkreis Anhalt-Bitterfeld?
Im Kreisvergleich rangiert Aken (Elbe) auf Platz 5 von 10 im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (60 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Aken (Elbe)
- 25 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Anhalt-Bitterfeld
- 22 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +11,4 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 5 von 10
- Gemeinden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit Bodenrichtwert-Median
- Aken (Elbe)
- 34 €/m²
- Median · Wohnbauland · 34 Richtwertzonen
- Anhalt-Bitterfeld
- 36 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −5,6 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 6 von 10
- Gemeinden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Aken (Elbe) verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 17 €/m² (2016) auf 25 €/m² (2026); kumuliert +44,1 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Köthen (Anhalt)Anhalt-Bitterfeld | 36 €/m² | 161 | 01.01.2026 |
| Bitterfeld-WolfenAnhalt-Bitterfeld | 32 €/m² | 167 | 01.01.2026 |
| Sandersdorf-BrehnaAnhalt-Bitterfeld | 32 €/m² | 124 | 01.01.2026 |
| MuldestauseeAnhalt-Bitterfeld | 31 €/m² | 139 | 01.01.2026 |
| Raguhn-JeßnitzAnhalt-Bitterfeld | 21 €/m² | 117 | 01.01.2026 |
| ZörbigAnhalt-Bitterfeld | 19 €/m² | 128 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (60 Richtwertzonen).
- Minimum
- 6 €/m²
- 25 %-Quantil
- 14 €/m²
- Median
- 25 €/m²
- 75 %-Quantil
- 41 €/m²
- Maximum
- 68 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wohnen. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Aken (Elbe) verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Aken (Elbe)?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell ST
- Hebesatz B
- 500 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 26 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Aken (Elbe) gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0, Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt 01.01.2026, Lizenz Datenlizenz Deutschland Namensnennung 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- LVermGeo Sachsen-Anhalt
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 60 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Sachsen-Anhalt stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Sachsen-Anhalt im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Aken (Elbe)
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Aken (Elbe)?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Aken (Elbe) ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 34 €/m² für Wohnbauland. Quelle: LVermGeo Sachsen-Anhalt, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Aken (Elbe)?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Aken (Elbe) beträgt 60. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Aken (Elbe) am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Aken (Elbe) Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Aken (Elbe) einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld (22 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Aken (Elbe) bei 25 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Aken (Elbe) belastbar sagen?
Bei 60 Richtwertzonen in Aken (Elbe) ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: LVermGeo Sachsen-Anhalt.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.