Bodenrichtwert Sendenhorst
Der Median-Bodenrichtwert in Sendenhorst entspricht mit 190 €/m² für Wohnbauland weitgehend dem Landkreisschnitt; Stichtag 01.01.2026. Das sind 2,7 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Warendorf von 185 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +2,7 %
- Median Wohnbauland im Kreis Warendorf, 185 €/m²
- Rang im Kreis Warendorf
- 3 von 13
- Gemeinden im Kreis Warendorf mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,8–240 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Sendenhorst?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Sendenhorst 96 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Sendenhorst beginnen bei 0,8 €/m² und reichen bis 240 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 96 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 190 €/m² (53 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 175 bis 200 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Sendenhorst im Kreis Warendorf?
Die Einordnung in Sendenhorst im Kreis Warendorf: Rang 3 von 13 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Warendorf, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (96 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Sendenhorst
- 175 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Warendorf
- 115 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +52,2 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 3 von 13
- Gemeinden im Kreis Warendorf mit Bodenrichtwert-Median
- Sendenhorst
- 190 €/m²
- Median · Wohnbauland · 53 Richtwertzonen
- Warendorf
- 185 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +2,7 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 8 von 13
- Gemeinden im Kreis Warendorf mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene zeigt sich zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 keine klare Trendrichtung; der Median bewegt sich nur geringfügig.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Warendorf sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Warendorf mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| TelgteWarendorf | 265 €/m² | 138 | 01.01.2026 |
| DrensteinfurtWarendorf | 183 €/m² | 138 | 01.01.2026 |
| WarendorfWarendorf | 140 €/m² | 270 | 01.01.2026 |
| SassenbergWarendorf | 130 €/m² | 84 | 01.01.2026 |
| AhlenWarendorf | 120 €/m² | 283 | 01.01.2026 |
| OstbevernWarendorf | 120 €/m² | 69 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (96 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
25
59
175
196
210
Werte in €/m².
- unter 150 €40,6 %39
- 150–350 €59,4 %57
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Sendenhorst gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Sendenhorst?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 664 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 196 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Sendenhorst sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 96 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Sendenhorst
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Sendenhorst?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Sendenhorst ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 190 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Sendenhorst?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Sendenhorst beträgt 96. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 175 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Sendenhorst am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Sendenhorst Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Sendenhorst einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Sendenhorst liegt bei 175 €/m², der Median des Kreises Warendorf bei 115 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Sendenhorst belastbar sagen?
Bei 96 Richtwertzonen in Sendenhorst ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.