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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Recke

Der amtliche Bodenrichtwert in Recke beträgt im Median 113 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026); das sind 37,5 % weniger als der Landkreismedian. Das sind 37,5 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Steinfurt von 180 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Kreis
−37,5 %
Median Wohnbauland im Kreis Steinfurt, 180 €/m²
Rang im Kreis Steinfurt
18 von 24
Gemeinden im Kreis Steinfurt mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
1,2–150 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Recke?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Recke 32 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Recke beginnen bei 1,2 €/m² und reichen bis 150 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 32 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 113 €/m² (18 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 95 bis 120 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Recke im Kreis Steinfurt?

Recke belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Kreises Steinfurt Rang 18 von 24.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Steinfurt, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Recke und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Kreis Steinfurt 140
  1. Ibbenbüren130
  2. Recke100
  3. Mettingen100
  4. Neuenkirchen65
  5. Hopsten63
  6. Voltlage45

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (32 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Recke
100 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Steinfurt
140 €/m²
Median Kreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
−28,6 %
unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
18 von 24
Gemeinden im Kreis Steinfurt mit Bodenrichtwert-Median
Recke
113 €/m²
Median · Wohnbauland · 18 Richtwertzonen
Steinfurt
180 €/m²
Median Kreis · Wohnbauland
Abweichung
−37,5 %
unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
18 von 24
Gemeinden im Kreis Steinfurt mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 135,3 % gestiegen.

Median-Bodenrichtwert in Recke je Stichtagsjahr
4060801001202011201420172020202320262011: 43 €/m²2012: 43 €/m²2013: 43 €/m²2014: 55 €/m²2015: 55 €/m²2016: 55 €/m²2017: 55 €/m²2018: 65 €/m²2019: 70 €/m²2020: 70 €/m²2021: 78 €/m²2022: 98 €/m²2023: 95 €/m²2024: 105 €/m²2025: 100 €/m²2026: 100 €/m²43100

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Kreis Steinfurt sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Kreis Steinfurt mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Kreis Steinfurt, Median über alle Nutzungsarten
EmsdettenSteinfurt335 €/m²9201.01.2026
AltenbergeSteinfurt290 €/m²2301.01.2026
GrevenSteinfurt290 €/m²7901.01.2026
RheineSteinfurt220 €/m²11401.01.2026
NordwaldeSteinfurt180 €/m²2401.01.2026
SteinfurtSteinfurt180 €/m²6801.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (32 Richtwertzonen).

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.

P10

40

P25

59

Median

100

P75

116

P90

125

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse · Anteil an 32 Richtwertzonen
  • unter 150 €96,9 %31
  • 150–350 €3,1 %1
  • 350–700 €0 %0
  • 700–1.200 €0 %0
  • 1.200–2.500 €0 %0
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Recke gemeinsam.

Median

Wohnen18 Zonen · 56,3 %113 €/m²
Mischnutzung7 Zonen · 21,9 %100 €/m²
Gewerbe4 Zonen · 12,5 %40 €/m²
Acker1 Zone · 3,1 %11 €/m²
Grünland1 Zone · 3,1 %5 €/m²
Weitere Nutzungsarten1 Zone · 3,1 %mehrere Mediane

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Recke?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

Bundesmodell NRW

Hebesatz B
743 %
Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
130 €

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

In Recke sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.

Quelle
Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
32 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Wohnen
Rechtsgrundlage
Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Recke

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Recke?

Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Recke ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 113 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Recke?

Die Bodenrichtwert-Auswertung in Recke stützt sich auf eine Zonenzahl von 32.

Welche Nutzungsart ist in Recke am häufigsten vertreten?

Am häufigsten sind in Recke Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Recke einzuordnen?

Der Bodenrichtwert in Recke liegt bei 100 €/m², der Median des Kreises Steinfurt bei 140 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Recke belastbar sagen?

Aus 32 Richtwertzonen in Recke lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.

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