Bodenrichtwert Nordwalde
Bodenrichtwerte in Nordwalde liegen mit 200 €/m² für Wohnbauland über dem Landkreisschnitt; die Abweichung beträgt 11,1 % (Stichtag 01.01.2026). Das sind 11,1 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Steinfurt von 180 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +11,1 %
- Median Wohnbauland im Kreis Steinfurt, 180 €/m²
- Rang im Kreis Steinfurt
- 5 von 24
- Gemeinden im Kreis Steinfurt mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1,2–260 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Nordwalde?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Nordwalde 24 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Nordwalde bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 1,2 und 260 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 24 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 200 €/m² (11 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 188 bis 215 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Nordwalde im Kreis Steinfurt?
Im Kreisvergleich rangiert Nordwalde auf Platz 5 von 24 im Kreis Steinfurt. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Steinfurt, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
- Emsdetten335
- Altenberge290
- Greven290
- Nordwalde180
- Steinfurt180
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (24 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Nordwalde
- 180 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Steinfurt
- 140 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +28,6 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 5 von 24
- Gemeinden im Kreis Steinfurt mit Bodenrichtwert-Median
- Nordwalde
- 200 €/m²
- Median · Wohnbauland · 11 Richtwertzonen
- Steinfurt
- 180 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +11,1 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 6 von 24
- Gemeinden im Kreis Steinfurt mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Vom Stichtag 2011 (105 €/m²) bis 2026 (180 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Nordwalde gestiegen. Verglichen werden der älteste und der jüngste Stichtag der Auswertung, nicht jedes Jahr dazwischen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Steinfurt sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Steinfurt mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| EmsdettenSteinfurt | 335 €/m² | 92 | 01.01.2026 |
| AltenbergeSteinfurt | 290 €/m² | 23 | 01.01.2026 |
| GrevenSteinfurt | 290 €/m² | 79 | 01.01.2026 |
| RheineSteinfurt | 220 €/m² | 114 | 01.01.2026 |
| SteinfurtSteinfurt | 180 €/m² | 68 | 01.01.2026 |
| OchtrupSteinfurt | 160 €/m² | 52 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (24 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
22
40
180
203
224
Werte in €/m².
- unter 150 €37,5 %9
- 150–350 €62,5 %15
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Nordwalde verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nordwalde?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 664 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 206 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Nordwalde gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen, Lizenz Datenlizenz Deutschland Zero 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 24 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Nordwalde
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Nordwalde?
Grundradar berechnet aus 11 Richtwertzonen in Nordwalde einen Median-Bodenrichtwert von 200 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Nordwalde?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Nordwalde beträgt 24. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 180 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Nordwalde am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Nordwalde stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Nordwalde einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Kreis Steinfurt (140 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Nordwalde bei 180 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Nordwalde belastbar sagen?
Mit 24 Richtwertzonen in Nordwalde bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.