Bodenrichtwert Rheine
Der Median-Bodenrichtwert in Rheine beträgt 250 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026); das sind rund 38,9 % oberhalb des Kreismedians (180 €/m²). Das sind 38,9 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Steinfurt von 180 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +38,9 %
- Median Wohnbauland im Kreis Steinfurt, 180 €/m²
- Rang im Kreis Steinfurt
- 4 von 24
- Gemeinden im Kreis Steinfurt mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1,2–1.550 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rheine?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Rheine 114 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Rheine beginnen bei 1,2 €/m² und reichen bis 1.550 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 114 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 250 €/m² (63 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 150 bis 335 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Rheine im Kreis Steinfurt?
Die Einordnung in Rheine im Kreis Steinfurt: Rang 4 von 24 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Steinfurt, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (114 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Rheine
- 220 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Steinfurt
- 140 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +57,1 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 4 von 24
- Gemeinden im Kreis Steinfurt mit Bodenrichtwert-Median
- Rheine
- 250 €/m²
- Median · Wohnbauland · 63 Richtwertzonen
- Steinfurt
- 180 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +38,9 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 4 von 24
- Gemeinden im Kreis Steinfurt mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 109,5 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Steinfurt sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Steinfurt mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| EmsdettenSteinfurt | 335 €/m² | 92 | 01.01.2026 |
| AltenbergeSteinfurt | 290 €/m² | 23 | 01.01.2026 |
| GrevenSteinfurt | 290 €/m² | 79 | 01.01.2026 |
| NordwaldeSteinfurt | 180 €/m² | 24 | 01.01.2026 |
| SteinfurtSteinfurt | 180 €/m² | 68 | 01.01.2026 |
| OchtrupSteinfurt | 160 €/m² | 52 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (114 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
40
90
220
365
525
Werte in €/m².
- unter 150 €40,4 %46
- 150–350 €31,6 %36
- 350–700 €21,1 %24
- 700–1.200 €5,3 %6
- 1.200–2.500 €1,8 %2
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Rheine gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rheine?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 760 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 295 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Rheine sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 114 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Rheine
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rheine?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Rheine 250 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Rheine?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Rheine beträgt 114. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 220 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Rheine am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Rheine stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Rheine einzuordnen?
Rheine und der Kreis Steinfurt unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 220 €/m² gegenüber 140 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Rheine belastbar sagen?
Mit 114 Richtwertzonen in Rheine bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.