Bodenrichtwert Rommerskirchen
Mit 230 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026) zählt Rommerskirchen zu den vergleichsweise günstigen Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss; der Abstand zum Kreismedian beträgt rund 56,2 %. Das sind 56,2 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Rhein-Kreis Neuss von 525 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −56,2 %
- Median Wohnbauland im Rhein-Kreis Neuss, 525 €/m²
- Rang im Rhein-Kreis Neuss
- 8 von 8
- Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1–340 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rommerskirchen?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Rommerskirchen 31 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Rommerskirchen bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 1 und 340 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 31 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 230 €/m² (21 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 210 bis 250 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Rommerskirchen im Rhein-Kreis Neuss?
Im Kreisvergleich rangiert Rommerskirchen auf Platz 8 von 8 im Rhein-Kreis Neuss. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Rhein-Kreis Neuss, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
- Pulheim605
- Dormagen335
- Bergheim320
- Grevenbroich280
- Bedburg223
- Rommerskirchen220
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (31 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Rommerskirchen
- 220 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Rhein-Kreis Neuss
- 470 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −53,2 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 8 von 8
- Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss mit Bodenrichtwert-Median
- Rommerskirchen
- 230 €/m²
- Median · Wohnbauland · 21 Richtwertzonen
- Rhein-Kreis Neuss
- 525 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −56,2 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 8 von 8
- Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Vom Stichtag 2011 (145 €/m²) bis 2026 (220 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Rommerskirchen gestiegen. Verglichen werden der älteste und der jüngste Stichtag der Auswertung, nicht jedes Jahr dazwischen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| NeussRhein-Kreis Neuss | 620 €/m² | 238 | 01.01.2026 |
| MeerbuschRhein-Kreis Neuss | 550 €/m² | 147 | 01.01.2026 |
| KaarstRhein-Kreis Neuss | 500 €/m² | 60 | 01.01.2026 |
| KorschenbroichRhein-Kreis Neuss | 380 €/m² | 52 | 01.01.2026 |
| DormagenRhein-Kreis Neuss | 335 €/m² | 42 | 01.01.2026 |
| GrevenbroichRhein-Kreis Neuss | 280 €/m² | 108 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (31 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
12
90
220
240
300
Werte in €/m².
- unter 150 €32,3 %10
- 150–350 €67,7 %21
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Auf Wohnnutzung entfallen in Rommerskirchen 67,7 % der Bodenrichtwertzonen. Die Nutzungsart beschreibt damit vor allem die Zusammensetzung des Datensatzes.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rommerskirchen?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 493 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 176 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Rommerskirchen ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 31 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Rommerskirchen
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rommerskirchen?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Rommerskirchen ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 230 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Rommerskirchen?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Rommerskirchen beträgt 31. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Rommerskirchen am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Rommerskirchen stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Rommerskirchen einzuordnen?
Rommerskirchen und der Rhein-Kreis Neuss unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 220 €/m² gegenüber 470 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Rommerskirchen belastbar sagen?
Aus 31 Richtwertzonen in Rommerskirchen lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.