Bodenrichtwert Meerbusch
Bodenrichtwerte in Meerbusch liegen mit 600 €/m² für Wohnbauland über dem Landkreisschnitt; die Abweichung beträgt 14,3 % (Stichtag 01.01.2026). Das sind 14,3 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Rhein-Kreis Neuss von 525 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +14,3 %
- Median Wohnbauland im Rhein-Kreis Neuss, 525 €/m²
- Rang im Rhein-Kreis Neuss
- 2 von 8
- Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1–1.200 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Meerbusch?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Meerbusch 147 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Meerbusch bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 1 und 1.200 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 147 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 600 €/m² (102 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 525 bis 650 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss?
Im Kreisvergleich rangiert Meerbusch auf Platz 2 von 8 im Rhein-Kreis Neuss. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Rhein-Kreis Neuss, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (147 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Meerbusch
- 550 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Rhein-Kreis Neuss
- 470 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +17 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 2 von 8
- Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss mit Bodenrichtwert-Median
- Meerbusch
- 600 €/m²
- Median · Wohnbauland · 102 Richtwertzonen
- Rhein-Kreis Neuss
- 525 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +14,3 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 2 von 8
- Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Meerbusch verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 330 €/m² (2011) auf 550 €/m² (2026); kumuliert +66,7 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| NeussRhein-Kreis Neuss | 620 €/m² | 238 | 01.01.2026 |
| KaarstRhein-Kreis Neuss | 500 €/m² | 60 | 01.01.2026 |
| KorschenbroichRhein-Kreis Neuss | 380 €/m² | 52 | 01.01.2026 |
| DormagenRhein-Kreis Neuss | 335 €/m² | 42 | 01.01.2026 |
| GrevenbroichRhein-Kreis Neuss | 280 €/m² | 108 | 01.01.2026 |
| JüchenRhein-Kreis Neuss | 248 €/m² | 56 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (147 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
78
430
550
625
725
Werte in €/m².
- unter 150 €13,6 %20
- 150–350 €5,4 %8
- 350–700 €70,1 %103
- 700–1.200 €10,2 %15
- 1.200–2.500 €0,7 %1
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Meerbusch kommen Wohnflächen auf 69,4 % aller Richtwertzonen; der Bodenrichtwert beschreibt die Zonenlagewerte und nicht den Kaufpreis eines einzelnen Grundstücks.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Meerbusch?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 425 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 395 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Meerbusch gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen, Lizenz Datenlizenz Deutschland Zero 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 147 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Meerbusch
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Meerbusch?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Meerbusch ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 600 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Meerbusch?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Meerbusch beträgt 147. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 550 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Meerbusch am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Meerbusch stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Meerbusch einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Meerbusch liegt bei 550 €/m², der Median des Rhein-Kreises Neuss bei 470 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Meerbusch belastbar sagen?
Aus 147 Richtwertzonen in Meerbusch lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.