Bodenrichtwert Eslohe (Sauerland)
Bodenrichtwerte in Eslohe (Sauerland) liegen mit 46 €/m² für Wohnbauland unter dem Landkreismedian. Stichtag: 01.01.2026. Das sind 23,3 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Hochsauerlandkreis von 60 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −23,3 %
- Median Wohnbauland im Hochsauerlandkreis, 60 €/m²
- Rang im Hochsauerlandkreis
- 9 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,8–115 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 9Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Eslohe (Sauerland)?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Eslohe (Sauerland) 120 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Eslohe (Sauerland) bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 0,8 und 115 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 120 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 46 €/m² (55 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 20 bis 68 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Eslohe (Sauerland) im Hochsauerlandkreis?
Im Kreisvergleich rangiert Eslohe (Sauerland) auf Platz 9 von 12 im Hochsauerlandkreis. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Hochsauerlandkreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (120 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Eslohe (Sauerland)
- 25 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Hochsauerlandkreis
- 40 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −37,5 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 9 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Bodenrichtwert-Median
- Eslohe (Sauerland)
- 46 €/m²
- Median · Wohnbauland · 55 Richtwertzonen
- Hochsauerlandkreis
- 60 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −23,3 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 5 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Wohnbauland-Median
Welche Gemeinden im Hochsauerlandkreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| ArnsbergHochsauerlandkreis | 160 €/m² | 650 | 01.01.2026 |
| Meschede, Kreis- und HochschulstadtHochsauerlandkreis | 42 €/m² | 305 | 01.01.2026 |
| Sundern (Sauerland)Hochsauerlandkreis | 35 €/m² | 344 | 01.01.2026 |
| OlsbergHochsauerlandkreis | 30 €/m² | 174 | 01.01.2026 |
| SchmallenbergHochsauerlandkreis | 30 €/m² | 340 | 01.01.2026 |
| WinterbergHochsauerlandkreis | 27 €/m² | 166 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (120 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,8 €/m²
- 25 %-Quantil
- 15 €/m²
- Median
- 25 €/m²
- 75 %-Quantil
- 50 €/m²
- Maximum
- 115 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Eslohe (Sauerland) verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Eslohe (Sauerland)?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 627 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 45 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Eslohe (Sauerland) ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 120 RichtwertzonenFür 2011 liegen 460 Richtwertzonen vor, für 2026 120. Ein Preisverlauf ist deshalb nicht belastbar.
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Eslohe (Sauerland)
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Eslohe (Sauerland)?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Eslohe (Sauerland) 46 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Eslohe (Sauerland)?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Eslohe (Sauerland) beträgt 120. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 25 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Eslohe (Sauerland) am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Eslohe (Sauerland) Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Eslohe (Sauerland) einzuordnen?
Eslohe (Sauerland) und der Hochsauerlandkreis unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 25 €/m² gegenüber 40 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Eslohe (Sauerland) belastbar sagen?
Aus 120 Richtwertzonen in Eslohe (Sauerland) lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.