Bodenrichtwert Bestwig
Der amtliche Bodenrichtwert in Bestwig beträgt im Median 35 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2026); das sind 41,7 % weniger als der Landkreismedian. Das sind 41,7 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Hochsauerlandkreis von 60 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −41,7 %
- Median Wohnbauland im Hochsauerlandkreis, 60 €/m²
- Rang im Hochsauerlandkreis
- 8 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,8–120 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Bestwig?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Bestwig 116 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Bestwig liegt bei 0,8 €/m², der höchste bei 120 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 116 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 35 €/m² (51 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 15 bis 53 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Bestwig im Hochsauerlandkreis?
Bestwig belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Hochsauerlandkreises Rang 8 von 12.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Hochsauerlandkreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (116 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Bestwig
- 25 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Hochsauerlandkreis
- 40 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −37,5 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 8 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Bodenrichtwert-Median
- Bestwig
- 35 €/m²
- Median · Wohnbauland · 51 Richtwertzonen
- Hochsauerlandkreis
- 60 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −41,7 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 9 von 12
- Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2011 und 2026 legte der Median um rund 2.677,8 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Hochsauerlandkreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Hochsauerlandkreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| ArnsbergHochsauerlandkreis | 160 €/m² | 650 | 01.01.2026 |
| Meschede, Kreis- und HochschulstadtHochsauerlandkreis | 42 €/m² | 305 | 01.01.2026 |
| Sundern (Sauerland)Hochsauerlandkreis | 35 €/m² | 344 | 01.01.2026 |
| OlsbergHochsauerlandkreis | 30 €/m² | 174 | 01.01.2026 |
| SchmallenbergHochsauerlandkreis | 30 €/m² | 340 | 01.01.2026 |
| WinterbergHochsauerlandkreis | 27 €/m² | 166 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (116 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,8 €/m²
- 25 %-Quantil
- 14 €/m²
- Median
- 25 €/m²
- 75 %-Quantil
- 43 €/m²
- Maximum
- 120 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Bestwig verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Bestwig?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 488 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 26 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Bestwig weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 116 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Bestwig stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Bestwig
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Bestwig?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Bestwig 35 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Bestwig?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Bestwig stützt sich auf eine Zonenzahl von 116.
Welche Nutzungsart ist in Bestwig am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Bestwig stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Bestwig einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Bestwig liegt bei 25 €/m², der Median des Hochsauerlandkreises bei 40 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Bestwig belastbar sagen?
Mit 116 Richtwertzonen in Bestwig bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.