Bodenrichtwert Stadtlohn
Mit 193 €/m² für Wohnbauland spiegelt der Bodenrichtwert in Stadtlohn das Niveau des Kreises Borken zum Stichtag 01.01.2026 wider. Das sind 1,3 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Kreis Borken von 190 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- +1,3 %
- Median Wohnbauland im Kreis Borken, 190 €/m²
- Rang im Kreis Borken
- 5 von 17
- Gemeinden im Kreis Borken mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1,2–445 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Stadtlohn?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Stadtlohn 50 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Innerhalb von Stadtlohn bewegen sich die Bodenrichtwerte zwischen 1,2 und 445 €/m². Schon diese Spanne zeigt, wie weit die Lagen auseinanderliegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 50 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 193 €/m² (28 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 184 bis 200 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Stadtlohn im Kreis Borken?
Im Kreisvergleich rangiert Stadtlohn auf Platz 5 von 17 im Kreis Borken. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Borken, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (50 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Stadtlohn
- 190 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Borken
- 160 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +18,8 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 5 von 17
- Gemeinden im Kreis Borken mit Bodenrichtwert-Median
- Stadtlohn
- 193 €/m²
- Median · Wohnbauland · 28 Richtwertzonen
- Borken
- 190 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +1,3 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 6 von 17
- Gemeinden im Kreis Borken mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Stadtlohn verzeichnen die Bodenrichtwerte über die ausgewerteten Stichtage einen Anstieg: ausgehend von 120 €/m² (2011) auf 190 €/m² (2026); kumuliert +58,3 %.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Borken sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Borken mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| BocholtBorken | 260 €/m² | 253 | 01.01.2026 |
| HeidenBorken | 230 €/m² | 27 | 01.01.2026 |
| Gronau (Westf.)Borken | 225 €/m² | 154 | 01.01.2026 |
| RaesfeldBorken | 200 €/m² | 43 | 01.01.2026 |
| RhedeBorken | 180 €/m² | 67 | 01.01.2026 |
| AhausBorken | 160 €/m² | 131 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (50 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
39
61
190
200
250
Werte in €/m².
- unter 150 €34 %17
- 150–350 €62 %31
- 350–700 €4 %2
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Stadtlohn verteilt die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine davon 60 % erreicht.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Stadtlohn?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 501 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 149 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Für Stadtlohn gelten die Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026; Quelle Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen, Lizenz Datenlizenz Deutschland Zero 2.0. Der nächste Stichtag folgt mit der nächsten Fortschreibung des Gutachterausschusses, spätestens nach zwei Jahren.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 50 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene beruht der ausgewiesene Bodenrichtwert auf § 196 BauGB und der landesrechtlichen Gutachterausschussverordnung. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Stadtlohn
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Stadtlohn?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Stadtlohn 193 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Stadtlohn?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Stadtlohn beträgt 50. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Stadtlohn am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Stadtlohn ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Stadtlohn einzuordnen?
Stadtlohn und der Kreis Borken unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 190 €/m² gegenüber 160 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Stadtlohn belastbar sagen?
Mit 50 Richtwertzonen in Stadtlohn bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.