Bodenrichtwert Rhede
Der Median-Bodenrichtwert in Rhede entspricht mit 188 €/m² für Wohnbauland weitgehend dem Landkreisschnitt; Stichtag 01.01.2026. Das sind 1,3 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Kreis Borken von 190 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Kreis
- −1,3 %
- Median Wohnbauland im Kreis Borken, 190 €/m²
- Rang im Kreis Borken
- 6 von 17
- Gemeinden im Kreis Borken mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 1,2–350 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rhede?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Rhede 67 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Rhede beginnen bei 1,2 €/m² und reichen bis 350 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 67 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 188 €/m² (40 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 170 bis 210 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Rhede im Kreis Borken?
Rhede belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Kreises Borken Rang 6 von 17.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Kreis Borken, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (67 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Rhede
- 180 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Borken
- 160 €/m²
- Median Kreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +12,5 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 6 von 17
- Gemeinden im Kreis Borken mit Bodenrichtwert-Median
- Rhede
- 188 €/m²
- Median · Wohnbauland · 40 Richtwertzonen
- Borken
- 190 €/m²
- Median Kreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −1,3 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 7 von 17
- Gemeinden im Kreis Borken mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Rhede bleibt das Bodenrichtwert-Niveau zwischen 2011 und 2026 weitgehend unverändert.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Kreis Borken sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Kreis Borken mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| BocholtBorken | 260 €/m² | 253 | 01.01.2026 |
| HeidenBorken | 230 €/m² | 27 | 01.01.2026 |
| Gronau (Westf.)Borken | 225 €/m² | 154 | 01.01.2026 |
| RaesfeldBorken | 200 €/m² | 43 | 01.01.2026 |
| StadtlohnBorken | 190 €/m² | 50 | 01.01.2026 |
| AhausBorken | 160 €/m² | 131 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (67 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
50
90
180
210
250
Werte in €/m².
- unter 150 €32,8 %22
- 150–350 €65,7 %44
- 350–700 €1,5 %1
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Rhede verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rhede?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell NRW
- Hebesatz B
- 625 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 182 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Rhede weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.
- Quelle
- Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 67 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Rhede stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Rhede
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rhede?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Rhede ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 188 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Rhede?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Rhede beträgt 67. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 180 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Rhede am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Rhede Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Rhede einzuordnen?
Der Bodenrichtwert in Rhede liegt bei 180 €/m², der Median des Kreises Borken bei 160 €/m². Die Differenz ergibt sich aus Lage, Nutzung und Zonenstruktur.
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Rhede belastbar sagen?
Mit 67 Richtwertzonen in Rhede bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.