Bodenrichtwert Friedeburg
Der Median-Bodenrichtwert in Friedeburg liegt bei 35 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 55 €/m². Das sind 36,4 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Wittmund von 55 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −36,4 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Wittmund, 55 €/m²
- Rang im Landkreis Wittmund
- 11 von 19
- Gemeinden im Landkreis Wittmund mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,8–90 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Friedeburg?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Friedeburg 57 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Friedeburg beginnen bei 0,8 €/m² und reichen bis 90 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 57 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 35 €/m² (29 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 30 bis 60 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Friedeburg im Landkreis Wittmund?
Die Einordnung in Friedeburg im Landkreis Wittmund: Rang 11 von 19 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Wittmund, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (57 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Friedeburg
- 40 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Wittmund
- 48 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −16,7 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 11 von 19
- Gemeinden im Landkreis Wittmund mit Bodenrichtwert-Median
- Friedeburg
- 35 €/m²
- Median · Wohnbauland · 29 Richtwertzonen
- Wittmund
- 55 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −36,4 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 14 von 19
- Gemeinden im Landkreis Wittmund mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene weisen die Bodenrichtwerte einen Aufwärtstrend aus; zwischen 2011 und 2026 legte der Median um rund 100 % zu.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Wittmund sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Wittmund mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| LangeoogWittmund | 400 €/m² | 7 | 01.01.2026 |
| SpiekeroogWittmund | 200 €/m² | 7 | 01.01.2026 |
| EsensWittmund | 113 €/m² | 54 | 01.01.2026 |
| WerdumWittmund | 65 €/m² | 5 | 01.01.2026 |
| BlombergWittmund | 55 €/m² | 9 | 01.01.2026 |
| WittmundWittmund | 55 €/m² | 121 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (57 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,8 €/m²
- 25 %-Quantil
- 30 €/m²
- Median
- 40 €/m²
- 75 %-Quantil
- 55 €/m²
- Maximum
- 90 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Acker.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Friedeburg verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Friedeburg?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 213 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Friedeburg weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 57 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Friedeburg stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Friedeburg
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Friedeburg?
Grundradar berechnet aus 29 Richtwertzonen in Friedeburg einen Median-Bodenrichtwert von 35 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Friedeburg?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Friedeburg beträgt 57. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Friedeburg am häufigsten vertreten?
Am häufigsten sind in Friedeburg Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Friedeburg einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Landkreis Wittmund (48 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Friedeburg bei 40 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Friedeburg belastbar sagen?
Aus 57 Richtwertzonen in Friedeburg lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.