Bodenrichtwert Uslar
Mit einem Bodenrichtwert von 39 €/m² für Wohnbauland rangiert Uslar unter dem Median im Landkreis Northeim (Stichtag 01.01.2026). Das sind 22 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Northeim von 50 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −22 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Northeim, 50 €/m²
- Rang im Landkreis Northeim
- 6 von 12
- Gemeinden im Landkreis Northeim mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,5–104 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Uslar?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Uslar 137 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Uslar beginnen bei 0,5 €/m² und reichen bis 104 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 137 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 39 €/m² (51 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 36 bis 54 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Uslar im Landkreis Northeim?
Die Einordnung in Uslar im Landkreis Northeim: Rang 6 von 12 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Northeim, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (137 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Uslar
- 30 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Northeim
- 32 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −6,3 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 6 von 12
- Gemeinden im Landkreis Northeim mit Bodenrichtwert-Median
- Uslar
- 39 €/m²
- Median · Wohnbauland · 51 Richtwertzonen
- Northeim
- 50 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −22 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 8 von 11
- Gemeinden im Landkreis Northeim mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene zeigt sich zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 keine klare Trendrichtung; der Median bewegt sich nur geringfügig.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Northeim sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Northeim mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| NortheimNortheim | 65 €/m² | 170 | 01.01.2026 |
| Nörten-Hardenberg, FleckenNortheim | 55 €/m² | 76 | 01.01.2026 |
| HardegsenNortheim | 43 €/m² | 70 | 01.01.2026 |
| Katlenburg-LindauNortheim | 33 €/m² | 68 | 01.01.2026 |
| Bad GandersheimNortheim | 32 €/m² | 105 | 01.01.2026 |
| EinbeckNortheim | 28 €/m² | 267 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (137 Richtwertzonen).
- Minimum
- 0,5 €/m²
- 25 %-Quantil
- 15 €/m²
- Median
- 30 €/m²
- 75 %-Quantil
- 44 €/m²
- Maximum
- 104 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Uslar gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Uslar?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 275 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Uslar sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 137 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Mischnutzung
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Uslar
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Uslar?
Grundradar berechnet aus 51 Richtwertzonen in Uslar einen Median-Bodenrichtwert von 39 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Uslar?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Uslar beträgt 137. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Uslar am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Uslar stellt Mischnutzung die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Uslar einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Landkreis Northeim (32 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Uslar bei 30 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Uslar belastbar sagen?
Aus 137 Richtwertzonen in Uslar lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.