Bodenrichtwert Braunlage
Bodenrichtwerte in Braunlage bewegen sich mit einem Median von 51 €/m² für Wohnbauland auf Kreisniveau (Stichtag 01.01.2026). Das sind 2 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Landkreis Goslar von 50 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +2 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Goslar, 50 €/m²
- Rang im Landkreis Goslar
- 3 von 8
- Gemeinden im Landkreis Goslar mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 9–180 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Braunlage?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Braunlage 57 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Braunlage liegt bei 9 €/m², der höchste bei 180 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 57 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 51 €/m² (19 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 46 bis 60 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Braunlage im Landkreis Goslar?
Die Einordnung in Braunlage im Landkreis Goslar: Rang 3 von 8 nach Median-Bodenrichtwert.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Goslar, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (57 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Braunlage
- 34 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Goslar
- 37 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −8,1 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 3 von 8
- Gemeinden im Landkreis Goslar mit Bodenrichtwert-Median
- Braunlage
- 51 €/m²
- Median · Wohnbauland · 19 Richtwertzonen
- Goslar
- 50 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +2 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 3 von 7
- Gemeinden im Landkreis Goslar mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
In Braunlage bleibt das Bodenrichtwert-Niveau zwischen 2014 und 2026 weitgehend unverändert.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Goslar sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Goslar mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Bad HarzburgGoslar | 60 €/m² | 77 | 01.01.2026 |
| GoslarGoslar | 41 €/m² | 174 | 01.01.2026 |
| Clausthal-Zellerfeld, Berg- und UniversitätsstadtGoslar | 34 €/m² | 74 | 01.01.2026 |
| SeesenGoslar | 34 €/m² | 99 | 01.01.2026 |
| LangelsheimGoslar | 26 €/m² | 89 | 01.01.2026 |
| LiebenburgGoslar | 22 €/m² | 42 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (57 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Mischnutzung. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Sonstige Nutzung.
12
15
34
50
71
Werte in €/m².
- unter 150 €98,2 %56
- 150–350 €1,8 %1
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
In Braunlage verteilen sich die Bodenrichtwertzonen über mehrere Nutzungsarten, ohne dass eine Kategorie überwiegt.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Braunlage?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
NI Flächen-Lage-Modell
- Hebesatz B
- 315 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Braunlage weist einen Bodenrichtwert-Datenstand vom 01.01.2026 aus; herausgebende Stelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.
- Quelle
- Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 57 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- keine (2 Nutzungsarten mit je 19 Zonen)
- Rechtsgrundlage
- Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. In Braunlage stammen die Bodenrichtwerte vom Stichtag 01.01.2026; die Wertermittlung selbst folgt § 193 BauGB i. V. m. der ImmoWertV und liegt beim zuständigen Gutachterausschuss. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Braunlage
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Braunlage?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Braunlage 51 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Braunlage?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Braunlage beträgt 57. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 34 €/m², Stichtag 01.01.2026.
Welche Nutzungsart ist in Braunlage am häufigsten vertreten?
In Braunlage überwiegt keine Nutzungsart: 2 Nutzungsarten kommen auf je 19 Zonen. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart seiner Richtwertzone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Braunlage einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Landkreis Goslar (37 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Braunlage bei 34 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Braunlage belastbar sagen?
Mit 57 Richtwertzonen in Braunlage bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.