Bodenrichtwert Rimbach
Der Median-Bodenrichtwert in Rimbach beträgt 200 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2024); im Vergleich mit dem Landkreis Bergstraße (240 €/m²) sind das etwa 16,7 % weniger. Das sind 16,7 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Bergstraße von 240 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −16,7 %
- Median Wohnbauland im Landkreis Bergstraße, 240 €/m²
- Rang im Landkreis Bergstraße
- 8 von 23
- Gemeinden im Landkreis Bergstraße mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,85–350 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rimbach?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Rimbach 71 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Rimbach liegt bei 0,85 €/m², der höchste bei 350 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 71 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 200 €/m² (29 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 165 bis 280 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Rimbach im Landkreis Bergstraße?
Rimbach belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Landkreises Bergstraße Rang 8 von 23.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Bergstraße, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (71 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Rimbach
- 130 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Bergstraße
- 95 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +36,8 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 8 von 23
- Gemeinden im Landkreis Bergstraße mit Bodenrichtwert-Median
- Rimbach
- 200 €/m²
- Median · Wohnbauland · 29 Richtwertzonen
- Bergstraße
- 240 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −16,7 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 14 von 22
- Gemeinden im Landkreis Bergstraße mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2020 und 2024 um rund 8,3 % gestiegen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Landkreis Bergstraße sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Bergstraße mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| ViernheimBergstraße | 440 €/m² | 69 | 01.01.2024 |
| BensheimBergstraße | 220 €/m² | 171 | 01.01.2024 |
| LampertheimBergstraße | 195 €/m² | 100 | 01.01.2024 |
| ZwingenbergBergstraße | 180 €/m² | 34 | 01.01.2024 |
| Lorsch, KarolingerstadtBergstraße | 150 €/m² | 38 | 01.01.2024 |
| GorxheimertalBergstraße | 140 €/m² | 39 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (71 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
1,5
40
130
200
280
Werte in €/m².
- unter 150 €57,7 %41
- 150–350 €40,8 %29
- 350–700 €1,4 %1
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Rimbach gemeinsam.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Rimbach?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 550 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Rimbach sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2024 datiert; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 71 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Rimbach
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Rimbach?
Der von Grundradar berechnete Median-Bodenrichtwert beträgt in Rimbach 200 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Rimbach?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Rimbach beträgt 71. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 130 €/m², Stichtag 01.01.2024.
Welche Nutzungsart ist in Rimbach am häufigsten vertreten?
Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Rimbach ist Wohnen. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Rimbach einzuordnen?
Rimbach und der Landkreis Bergstraße unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 130 €/m² gegenüber 95 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Rimbach belastbar sagen?
Aus 71 Richtwertzonen in Rimbach lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.