Bodenrichtwert Aschersleben
In Aschersleben liegt der Bodenrichtwert mit 55 €/m² für Wohnbauland merklich über dem Median des Salzlandkreises (Aufschlag 22,2 %, Stichtag 01.01.2026). Das sind 22,2 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Salzlandkreis von 45 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- +22,2 %
- Median Wohnbauland im Salzlandkreis, 45 €/m²
- Rang im Salzlandkreis
- 3 von 21
- Gemeinden im Salzlandkreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 7–125 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Aschersleben?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Aschersleben 94 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Aschersleben reichen von 7 €/m² bis 125 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 94 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 55 €/m² (51 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 43 bis 70 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Aschersleben im Salzlandkreis?
Im Kreisvergleich rangiert Aschersleben auf Platz 3 von 21 im Salzlandkreis. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Salzlandkreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (94 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Aschersleben
- 40 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Salzlandkreis
- 25 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- +60 %
- über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 3 von 21
- Gemeinden im Salzlandkreis mit Bodenrichtwert-Median
- Aschersleben
- 55 €/m²
- Median · Wohnbauland · 51 Richtwertzonen
- Salzlandkreis
- 45 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- +22,2 %
- über dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 3 von 19
- Gemeinden im Salzlandkreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Vom Stichtag 2016 (30 €/m²) bis 2026 (40 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Aschersleben gestiegen. Verglichen werden der älteste und der jüngste Stichtag der Auswertung, nicht jedes Jahr dazwischen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Salzlandkreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Salzlandkreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Schönebeck (Elbe)Salzlandkreis | 53 €/m² | 105 | 01.01.2026 |
| BorneSalzlandkreis | 50 €/m² | 4 | 01.01.2026 |
| BördelandSalzlandkreis | 40 €/m² | 14 | 01.01.2026 |
| Bernburg (Saale)Salzlandkreis | 35 €/m² | 159 | 01.01.2026 |
| Calbe (Saale)Salzlandkreis | 25 €/m² | 51 | 01.01.2026 |
| GüstenSalzlandkreis | 25 €/m² | 39 | 01.01.2026 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (94 Richtwertzonen).
- Minimum
- 7 €/m²
- 25 %-Quantil
- 20 €/m²
- Median
- 40 €/m²
- 75 %-Quantil
- 60 €/m²
- Maximum
- 125 €/m²
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Gewerbe. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Aschersleben nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Aschersleben?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
Bundesmodell ST
- Hebesatz B
- 420 %
- Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
- ≈ 36 €
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Aschersleben ist 01.01.2026; die Werte folgen der Veröffentlichung von GeoBasis-DE / LVermGeo ST, dl-de/by-2-0, Datensatz: Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt 01.01.2026.
- Quelle
- LVermGeo Sachsen-Anhalt
- Stichtag
- 01.01.2026
- Umfang der Auswertung
- 94 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Sachsen-Anhalt stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Sachsen-Anhalt im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Aschersleben
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Aschersleben?
Grundradar berechnet aus 51 Richtwertzonen in Aschersleben einen Median-Bodenrichtwert von 55 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: LVermGeo Sachsen-Anhalt, Stichtag 01.01.2026.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Aschersleben?
Die Zahl der Bodenrichtwertzonen in Aschersleben beträgt 94. Diese Zonen bilden die Datengrundlage für den Median-Bodenrichtwert.
Welche Nutzungsart ist in Aschersleben am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Aschersleben stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Aschersleben einzuordnen?
Aschersleben und der Salzlandkreis unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 40 €/m² gegenüber 25 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Bodenrichtwerte spiegeln das Niveau einer Richtwertzone, nicht den Kaufpreis eines bestimmten Grundstücks. Eine individuelle Verkehrswertermittlung im Sinne von § 194 BauGB nach den Verfahren der ImmoWertV bleibt erforderlich.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Aschersleben belastbar sagen?
Bei 94 Richtwertzonen in Aschersleben ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: LVermGeo Sachsen-Anhalt.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.