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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Brühl

Das Bodenrichtwert-Niveau in Brühl ist hoch: 560 €/m² für Wohnbauland im Median (Stichtag 01.01.2026), 36,6 % über dem Median im Rhein-Erft-Kreis. Das sind 36,6 Prozent mehr als der Median für Wohnbauland im Rhein-Erft-Kreis von 410 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Kreis
+36,6 %
Median Wohnbauland im Rhein-Erft-Kreis, 410 €/m²
Rang im Rhein-Erft-Kreis
2 von 10
Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
30–900 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Brühl?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Brühl 64 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Brühl liegt bei 30 €/m², der höchste bei 900 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 64 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 560 €/m² (51 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 500 bis 590 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Brühl im Rhein-Erft-Kreis?

Brühl belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Rhein-Erft-Kreises Rang 2 von 10.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Rhein-Erft-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Brühl und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Rhein-Erft-Kreis 340
  1. Brühl555
  2. Bornheim480
  3. Hürth440
  4. Köln430
  5. Wesseling375
  6. Erftstadt310
  7. Weilerswist110

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (64 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Brühl
555 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Rhein-Erft-Kreis
340 €/m²
Median Kreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
+63,2 %
über dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
2 von 10
Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
Brühl
560 €/m²
Median · Wohnbauland · 51 Richtwertzonen
Rhein-Erft-Kreis
410 €/m²
Median Kreis · Wohnbauland
Abweichung
+36,6 %
über dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
2 von 10
Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 105,6 % gestiegen.

Median-Bodenrichtwert in Brühl je Stichtagsjahr
2003004005006002011201420172020202320262011: 270 €/m²2012: 270 €/m²2013: 270 €/m²2014: 280 €/m²2015: 290 €/m²2016: 300 €/m²2017: 300 €/m²2018: 360 €/m²2019: 395 €/m²2020: 415 €/m²2021: 445 €/m²2022: 550 €/m²2023: 580 €/m²2024: 540 €/m²2025: 550 €/m²2026: 555 €/m²270555

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Rhein-Erft-Kreis, Median über alle Nutzungsarten
PulheimRhein-Erft-Kreis605 €/m²4401.01.2026
FrechenRhein-Erft-Kreis530 €/m²6801.01.2026
HürthRhein-Erft-Kreis440 €/m²7601.01.2026
WesselingRhein-Erft-Kreis375 €/m²2801.01.2026
Kerpen, KolpingstadtRhein-Erft-Kreis330 €/m²9101.01.2026
BergheimRhein-Erft-Kreis320 €/m²10601.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (64 Richtwertzonen).

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Sonstige Nutzung. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Mischnutzung.

P10

420

P25

485

Median

555

P75

590

P90

620

Werte in €/m².

Verteilung nach Wert-Klasse · Anteil an 64 Richtwertzonen
  • unter 150 €7,8 %5
  • 150–350 €0 %0
  • 350–700 €90,6 %58
  • 700–1.200 €1,6 %1
  • 1.200–2.500 €0 %0
  • über 2.500 €0 %0

Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Brühl ist eine wohnbaulich geprägte Gemeinde; 79,7 % der Richtwertzonen sind Wohnnutzung.

Median

Wohnen51 Zonen · 79,7 %560 €/m²
Mischnutzung8 Zonen · 12,5 %570 €/m²
Sonstige Nutzung4 Zonen · 6,3 %30 €/m²
Gewerbe1 Zone · 1,6 %125 €/m²

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Brühl?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

Bundesmodell NRW

Hebesatz B
700 %
Beispiel für 500 m² WohnbaulandJahressteuer beim medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland
608 €

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

In Brühl sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen.

Quelle
Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
64 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Wohnen
Rechtsgrundlage
Für Nordrhein-Westfalen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Brühl

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Brühl?

Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Brühl ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 560 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW, Stichtag 01.01.2026. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Brühl?

Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Brühl beträgt 64. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 555 €/m², Stichtag 01.01.2026.

Welche Nutzungsart ist in Brühl am häufigsten vertreten?

Am häufigsten sind in Brühl Richtwertzonen der Nutzungsart Wohnen. Der ausgewiesene Median fasst alle Nutzungsarten zusammen.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Brühl einzuordnen?

Brühl und der Rhein-Erft-Kreis unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 555 €/m² gegenüber 340 €/m².

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Brühl belastbar sagen?

Bei 64 Richtwertzonen in Brühl ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Geobasis Nordrhein-Westfalen / Open.NRW.

Vor der Preisverhandlung

Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert

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