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grundradar
Stichtag 01.01.2026

Bodenrichtwert Grasberg

Der Median-Bodenrichtwert in Grasberg liegt bei 78 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2026 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 185 €/m². Das sind 57,8 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Landkreis Osterholz von 185 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.

Gegenüber Landkreis
−57,8 %
Median Wohnbauland im Landkreis Osterholz, 185 €/m²
Rang im Landkreis Osterholz
6 von 11
Gemeinden im Landkreis Osterholz mit Median für alle Nutzungsarten
Spanne der Zonen
0,5–145 €/m²
Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Grasberg?

Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2026 zusammen. Insgesamt sind für Grasberg 58 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.

Was die Zahl beschreibt. Der niedrigste amtliche Lagewert in Grasberg liegt bei 0,5 €/m², der höchste bei 145 €/m². Die Klassen darunter zeigen, wie viele Zonen auf welchem Niveau liegen.

Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 58 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.

Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 78 €/m² (21 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 68 bis 84 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.

Wo steht Grasberg im Landkreis Osterholz?

Grasberg belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Landkreises Osterholz Rang 6 von 11.

Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Landkreis Osterholz, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.

Median über alle Nutzungsarten, Grasberg und die angrenzenden Gemeinden · €/m²
Median Landkreis Osterholz 120
  1. Lilienthal205
  2. Ottersberg, Flecken98
  3. Tarmstedt95
  4. Grasberg67
  5. Worpswede62
  6. Vorwerk54
  7. Wilstedt28

Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (58 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.

Grasberg
67 €/m²
Median · alle Nutzungsarten
Osterholz
120 €/m²
Median Landkreis · alle Nutzungsarten
Abweichung
−44,2 %
unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
Rang · alle Nutzungsarten
6 von 11
Gemeinden im Landkreis Osterholz mit Bodenrichtwert-Median
Grasberg
78 €/m²
Median · Wohnbauland · 21 Richtwertzonen
Osterholz
185 €/m²
Median Landkreis · Wohnbauland
Abweichung
−57,8 %
unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
Rang · Wohnbauland
7 von 11
Gemeinden im Landkreis Osterholz mit Wohnbauland-Median
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Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?

Auf Gemeindeebene ist der Median zwischen den Stichtagen 2011 und 2026 um rund 48,9 % gestiegen.

Median-Bodenrichtwert in Grasberg je Stichtagsjahr
405060702011201420172020202420262011: 45 €/m²2012: 44 €/m²2013: 44 €/m²2014: 44 €/m²2015: 44 €/m²2016: 46 €/m²2017: 48 €/m²2018: 48 €/m²2019: 50 €/m²2020: 54 €/m²2022: 57 €/m²2023: 57 €/m²2024: 59 €/m²2025: 63 €/m²2026: 67 €/m²4567

Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.

Welche Gemeinden im Landkreis Osterholz sind teurer, welche günstiger?

Verglichen werden Gemeinden im Landkreis Osterholz mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.

Vergleichbare Gemeinden im Landkreis Osterholz, Median über alle Nutzungsarten
RitterhudeOsterholz213 €/m²8201.01.2026
LilienthalOsterholz205 €/m²9601.01.2026
Osterholz-ScharmbeckOsterholz180 €/m²16501.01.2026
SchwanewedeOsterholz120 €/m²9301.01.2026
HambergenOsterholz72 €/m²2701.01.2026
WorpswedeOsterholz62 €/m²7501.01.2026

Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?

Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (58 Richtwertzonen).

Minimum
0,5 €/m²
25 %-Quantil
39 €/m²
Median
67 €/m²
75 %-Quantil
78 €/m²
Maximum
145 €/m²

Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.

Welche Nutzungsarten prägen den Median?

Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Grasberg gemeinsam.

Median

Mischnutzung32 Zonen · 55,2 %51 €/m²
Wohnen21 Zonen · 36,2 %78 €/m²
Gewerbe2 Zonen · 3,4 %42 €/m²
Acker1 Zone · 1,7 %3 €/m²
Grünland1 Zone · 1,7 %1,7 €/m²
Weitere Nutzungsarten1 Zone · 1,7 %mehrere Mediane

Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Grasberg?

Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.

Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.

NI Flächen-Lage-Modell

Hebesatz B
470 %

Womit rechnen und prüfen Sie weiter?

Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.

Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.

Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?

In Grasberg sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2026 datiert; Quelle: © Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen 2026, dl-de/by-2-0, www.govdata.de/dl-de/by-2-0, https://immobilienmarkt.niedersachsen.de.

Quelle
Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen
Stichtag
01.01.2026
Umfang der Auswertung
58 Richtwertzonen
Dominante Nutzungsart
Mischnutzung
Rechtsgrundlage
Für Niedersachsen stützt sich diese Seite auf § 193 BauGB und § 196 BauGB sowie die vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlichte Landesquelle.

Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Niedersachsen im ÜberblickQuellen und Lizenzen

Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.

Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.

Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Grasberg

Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Grasberg?

Grundradar berechnet aus 21 Richtwertzonen in Grasberg einen Median-Bodenrichtwert von 78 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen, Stichtag 01.01.2026.

Wie viele Richtwertzonen gibt es in Grasberg?

Die Bodenrichtwert-Auswertung in Grasberg stützt sich auf eine Zonenzahl von 58.

Welche Nutzungsart ist in Grasberg am häufigsten vertreten?

Die häufigste Nutzungsart der Bodenrichtwertzonen in Grasberg ist Mischnutzung. Wie viel eine einzelne Zone wert ist, hängt zusätzlich von Lage und Bebaubarkeit ab.

Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Grasberg einzuordnen?

Grasberg und der Landkreis Osterholz unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 67 €/m² gegenüber 120 €/m².

Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.

Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Grasberg belastbar sagen?

Aus 58 Richtwertzonen in Grasberg lässt sich der Median nur grob einordnen. Eine Spanne oder eine Verteilung trägt diese Zahl nicht. Maßgeblich ist die Richtwertzone des Grundstücks. Herausgeber der Zonenwerte: Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte Niedersachsen.

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