Bodenrichtwert Nidda
Der Median-Bodenrichtwert in Nidda liegt bei 80 €/m² für Wohnbauland zum Stichtag 01.01.2024 und damit deutlich unter dem Landkreismedian von 175 €/m². Das sind 54,3 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Wetteraukreis von 175 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −54,3 %
- Median Wohnbauland im Wetteraukreis, 175 €/m²
- Rang im Wetteraukreis
- 20 von 25
- Gemeinden im Wetteraukreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,7–200 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Nidda?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Nidda 240 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Bodenrichtwerte in Nidda beginnen bei 0,7 €/m² und reichen bis 200 €/m². Welche Richtwertzone eine Adresse trifft, entscheidet über ihren Lagewert.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 240 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 80 €/m² (72 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 69 bis 105 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Nidda im Wetteraukreis?
Nidda belegt im Bodenrichtwert-Vergleich des Wetteraukreises Rang 20 von 25.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Wetteraukreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (240 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Nidda
- 30 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Wetteraukreis
- 60 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −50 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 20 von 25
- Gemeinden im Wetteraukreis mit Bodenrichtwert-Median
- Nidda
- 80 €/m²
- Median · Wohnbauland · 72 Richtwertzonen
- Wetteraukreis
- 175 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −54,3 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 21 von 25
- Gemeinden im Wetteraukreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Auf Gemeindeebene zeigt sich zwischen den Stichtagen 2020 und 2024 keine klare Trendrichtung; der Median bewegt sich nur geringfügig.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Wetteraukreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Wetteraukreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| Bad VilbelWetteraukreis | 400 €/m² | 103 | 01.01.2024 |
| Bad NauheimWetteraukreis | 238 €/m² | 126 | 01.01.2024 |
| KarbenWetteraukreis | 180 €/m² | 102 | 01.01.2024 |
| Rosbach v. d. HöheWetteraukreis | 135 €/m² | 58 | 01.01.2024 |
| Friedberg (Hessen)Wetteraukreis | 130 €/m² | 135 | 01.01.2024 |
| Ober-MörlenWetteraukreis | 115 €/m² | 31 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (240 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Wald. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
0,7
4,2
30
75
105
Werte in €/m².
- unter 150 €97,5 %234
- 150–350 €2,5 %6
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten prägen die Bodenrichtwerte in Nidda gemeinsam.
Median
Drei Nutzungsarten tragen hier genau 20 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Nidda?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 490 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
In Nidda sind die Bodenrichtwerte auf 01.01.2024 datiert; Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 240 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene setzt der nach § 192 BauGB zuständige Gutachterausschuss die Bodenrichtwerte gemäß § 196 BauGB fest; Aktualisierungen mindestens im zweijährigen Turnus. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Nidda
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Nidda?
Aus den veröffentlichten Richtwertzonen ergibt sich in Nidda ein von Grundradar berechneter Median-Bodenrichtwert von 80 €/m² für Wohnbauland. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024. Die Richtwertzone des Grundstücks kann davon abweichen.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Nidda?
Die Bodenrichtwert-Auswertung in Nidda stützt sich auf eine Zonenzahl von 240.
Welche Nutzungsart ist in Nidda am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Nidda stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Nidda einzuordnen?
Im Vergleich mit dem Wetteraukreis (60 €/m²) liegt der Bodenrichtwert in Nidda bei 30 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert einer Bodenrichtwertzone nach § 196 BauGB, kein Kaufpreis. Der Verkehrswert eines konkreten Grundstücks im Sinne von § 194 BauGB weicht je nach Zuschnitt, Bebaubarkeit und Mikrolage ab und wird nach den Verfahren der ImmoWertV individuell ermittelt.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Nidda belastbar sagen?
Mit 240 Richtwertzonen in Nidda bleibt der Median eine Orientierung, denn für eine belastbare Spanne reichen die veröffentlichten Zonen nicht. Den Wert zeigt die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.