Bodenrichtwert Heidenrod
Mit 85 €/m² für Wohnbauland (Stichtag 01.01.2024) zählt Heidenrod zu den vergleichsweise günstigen Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis; der Abstand zum Kreismedian beträgt rund 70,7 %. Das sind 70,7 Prozent weniger als der Median für Wohnbauland im Rheingau-Taunus-Kreis von 290 €/m². Der Bodenrichtwert gilt nach § 196 BauGB je Richtwertzone, nicht für das einzelne Grundstück. Prüfen Sie auf der Karte, in welcher Richtwertzone die Adresse liegt, und holen Sie den Wert dieser Zone beim Gutachterausschuss.
- Gegenüber Landkreis
- −70,7 %
- Median Wohnbauland im Rheingau-Taunus-Kreis, 290 €/m²
- Rang im Rheingau-Taunus-Kreis
- 13 von 17
- Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis mit Median für alle Nutzungsarten
- Spanne der Zonen
- 0,5–150 €/m²
- Niedrigste bis höchste Richtwertzone, alle Nutzungsarten
01 / 10Überblick+
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Heidenrod?
Jeder einzelne Bodenrichtwert ist ein zonaler Lagewert; der Median fasst diese Zonen zum Stichtag 01.01.2024 zusammen. Insgesamt sind für Heidenrod 145 Richtwertzonen über alle Nutzungsarten veröffentlicht. Für die Kaufentscheidung kommen Lage, Zuschnitt und Nutzung des einzelnen Grundstücks hinzu.
Was die Zahl beschreibt. Die Richtwertzonen in Heidenrod reichen von 0,5 €/m² bis 150 €/m². Für ein einzelnes Grundstück gilt der Wert seiner Zone, nicht die Spanne.
Wie der Median gebildet wird. Der ausgewiesene Wert für alle Nutzungsarten ist ein ungewichteter Median (Zentralwert) über 145 amtliche Zonen. Er ist keine flächen- oder transaktionsgewichtete Größe.
Was für Wohnbauland gilt. Der Median für Wohnbauland liegt in dieser Auswertung bei 85 €/m² (44 Richtwertzonen). Das mittlere 50-Prozent-Band für Wohnbauland reicht von 60 bis 125 €/m². Der Gemeinde-Median umfasst alle Nutzungsarten, also beispielsweise auch Acker, Gewerbe und Wald.
Wo steht Heidenrod im Rheingau-Taunus-Kreis?
Im Kreisvergleich rangiert Heidenrod auf Platz 13 von 17 im Rheingau-Taunus-Kreis. Die Reihenfolge richtet sich nach dem Median-Bodenrichtwert der Gemeinden.
Diese Gemeinden grenzen unmittelbar an. Zuerst stehen die Nachbarn im Rheingau-Taunus-Kreis, danach entscheidet die Länge der gemeinsamen Grenze. Alle Werte gelten über alle Nutzungsarten.
Die erste Gruppe der Kennzahlen bezieht sich auf alle Nutzungsarten (145 Richtwertzonen), die zweite nur auf Wohnbauland.
- Heidenrod
- 40 €/m²
- Median · alle Nutzungsarten
- Rheingau-Taunus-Kreis
- 90 €/m²
- Median Landkreis · alle Nutzungsarten
- Abweichung
- −55,6 %
- unter dem Kreisniveau · alle Nutzungsarten
- Rang · alle Nutzungsarten
- 13 von 17
- Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis mit Bodenrichtwert-Median
- Heidenrod
- 85 €/m²
- Median · Wohnbauland · 44 Richtwertzonen
- Rheingau-Taunus-Kreis
- 290 €/m²
- Median Landkreis · Wohnbauland
- Abweichung
- −70,7 %
- unter dem Kreisniveau · Wohnbauland
- Rang · Wohnbauland
- 16 von 17
- Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis mit Wohnbauland-Median
Wie haben sich die Bodenrichtwerte entwickelt?
Vom Stichtag 2020 (1 €/m²) bis 2024 (40 €/m²) ist der Median-Bodenrichtwert in Heidenrod gestiegen. Verglichen werden der älteste und der jüngste Stichtag der Auswertung, nicht jedes Jahr dazwischen.
Die Trendreihe reicht über die Methodik-Umstellung 2024. Veränderungen über diese Grenze hinweg können teilweise methodisch und nicht rein marktbedingt sein.
Welche Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis sind teurer, welche günstiger?
Verglichen werden Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis mit einem von Grundradar berechneten Bodenrichtwert-Median. Sie müssen nicht angrenzen; die unmittelbaren Nachbarn stehen in der Rangreihe weiter oben.
| TaunussteinRheingau-Taunus-Kreis | 260 €/m² | 242 | 01.01.2024 |
| Geisenheim, HochschulstadtRheingau-Taunus-Kreis | 170 €/m² | 88 | 01.01.2024 |
| Eltville am RheinRheingau-Taunus-Kreis | 153 €/m² | 142 | 01.01.2024 |
| Idstein, HochschulstadtRheingau-Taunus-Kreis | 150 €/m² | 163 | 01.01.2024 |
| KiedrichRheingau-Taunus-Kreis | 150 €/m² | 22 | 01.01.2024 |
| WallufRheingau-Taunus-Kreis | 140 €/m² | 51 | 01.01.2024 |
Wie weit liegen die Richtwertzonen auseinander?
Diese Kennzahlen beziehen sich auf alle Nutzungsarten (145 Richtwertzonen).
Die günstigste Zone ist eine Zone der Nutzungsart Grünland. Die teuerste Zone führt die Nutzungsart Wohnen.
0,7
1
40
70
115
Werte in €/m².
- unter 150 €99,3 %144
- 150–350 €0,7 %1
- 350–700 €0 %0
- 700–1.200 €0 %0
- 1.200–2.500 €0 %0
- über 2.500 €0 %0
Rechte Spalte: Anzahl der Zonen je Klasse.
Welche Nutzungsarten prägen den Median?
Mehrere Nutzungsarten sind in Heidenrod nebeneinander vertreten; auf keine Kategorie entfallen mehr als 60 % der Bodenrichtwertzonen.
Median
Drei Nutzungsarten tragen hier genau 19 Zonen. Solche Gleichstände entstehen, wenn der Gutachterausschuss für denselben bebauten Bereich mehrere Nutzungsarten gemeinsam ausweist. Die Anteile zeigen dann, wie die Richtwerte veröffentlicht werden, und nicht, wie die Fläche genutzt wird.
Wie hoch ist der Grundsteuer-Hebesatz in Heidenrod?
Der Bodenrichtwert ist ein Lagewert, kein Kaufpreis. Für eine Kaufentscheidung kommen der konkrete Grundstückswert und die laufende Grundsteuer hinzu.
Der Hebesatz B verbindet den Bodenwert mit der jährlichen Grundsteuer. Die Beispielrechnung nutzt 500 m² und den medianen Bodenrichtwert für Wohnbauland in dieser Gemeinde.
HE Flächen-Faktor
- Hebesatz B
- 250 %
Womit rechnen und prüfen Sie weiter?
Der Gemeindewert ist der Einstieg. Für eine konkrete Entscheidung prüfen Sie die einzelne Zone, die Karte und die laufenden Kosten.
Aus dem Bodenrichtwert der zugehörigen Zone und der Grundstücksfläche können Sie den Grundstückswert ermitteln.
Werkzeuge
Ratgeber und Begriffe
Woher stammen die Werte, und was sagen sie nicht?
Der Stichtag in Heidenrod ist 01.01.2024; die Werte folgen der Veröffentlichung von Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Bodenrichtwerte Hessen, Stichtag 01.01.2024.
- Quelle
- Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
- Stichtag
- 01.01.2024
- Umfang der Auswertung
- 145 Richtwertzonen
- Dominante Nutzungsart
- Wohnen
- Rechtsgrundlage
- Für Hessen gilt ergänzend § 17 Abs. 4 BauGB-AV Hessen; im Übrigen sind § 193 BauGB und § 196 BauGB maßgeblich.
Amtliches Portal öffnenBodenrichtwerte in Hessen im ÜberblickQuellen und Lizenzen
Für eine erste Orientierung zu Schutzgebieten nutzen Sie die Naturschutz-Prüfung. Sie bleibt bewusst die einzelne Fachfrage zu NSG, LSG und FFH.
Was die Werte nicht sagen. Auf Gemeindeebene speist sich der Bodenrichtwert aus den vom zuständigen Gutachterausschuss geführten Kaufpreissammlungen gemäß § 195 BauGB; daraus werden nach den Verfahren der ImmoWertV zonenbezogene Werte abgeleitet und gemäß § 196 BauGB veröffentlicht. Der direkte Landesdienst kann zusätzliche Zonenattribute, Kartenlayer oder Nutzungsarten ausweisen. Grundradar fasst die veröffentlichten Werte für Vergleich, Suche und Rechner zusammen.
Häufige Fragen zu Bodenrichtwerten in Heidenrod
Wie hoch ist der Bodenrichtwert in Heidenrod?
Grundradar berechnet aus 44 Richtwertzonen in Heidenrod einen Median-Bodenrichtwert von 85 €/m² für Wohnbauland. Grundlage sind die veröffentlichten Richtwertzonen. Quelle: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation, Stichtag 01.01.2024.
Wie viele Richtwertzonen gibt es in Heidenrod?
Die Zahl der amtlichen Bodenrichtwertzonen in Heidenrod beträgt 145. Der Median-Bodenrichtwert liegt bei 40 €/m², Stichtag 01.01.2024.
Welche Nutzungsart ist in Heidenrod am häufigsten vertreten?
Unter den Bodenrichtwertzonen in Heidenrod stellt Wohnen die größte Gruppe. Für ein einzelnes Grundstück zählt die Nutzungsart der eigenen Zone.
Wie ist der Grundstückspreis pro qm in Heidenrod einzuordnen?
Heidenrod und der Rheingau-Taunus-Kreis unterscheiden sich beim Median-Bodenrichtwert: 40 €/m² gegenüber 90 €/m².
Warum ist der Bodenrichtwert nicht der Kaufpreis meines Grundstücks?
Der Bodenrichtwert ist eine amtliche Orientierungsgröße ohne Kaufpreis-Charakter. Tatsächliche Grundstückspreise hängen von Lage, Bebaubarkeit und Markt ab.
Was lässt sich bei wenigen Richtwertzonen in Heidenrod belastbar sagen?
Bei 145 Richtwertzonen in Heidenrod ist der Median eine Orientierung, keine Aussage über einzelne Lagen. Prüfen Sie die Richtwertzone des Grundstücks in der amtlichen Veröffentlichung, Herausgeber: Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.
Verlassen Sie sich nicht nur auf den Richtwert
Prüfen Sie Richtwert, Lage und vorliegende Risikohinweise für das konkrete Grundstück.